Folge Deinem Herzen
Okt 04

Folge Deinem Herzen

By Viktor | Nachfolge

Scorpions haben ein Lied produziert, der heißt „Follow your heart“ (Folge Deinem Herzen“). Da singen sie: Dies ist die Zeit für dich, frei zu sein Du musst deinem Herzen folgen Dies ist die Zeit in Deinem Leben und es ist nie zu spät Um das Licht im Dunkeln zu sehen.“
Ich finde in dem Text bemerkenswert, dass es zuerst erwähnt wird, dass es an der Zeit ist frei zu sein und erst dann sollte man seinem Herzen folgen.
Wann kann ich als Kind Gottes meinem Herzen folgen? Genau, wenn mein Herz frei von der Sünde ist und Gott in ihn hineinsprechen kann. Wenn ich nicht frei bin, brauche ich meinem Herzen nicht zu folgen. Dann komme ich auf dumme Gedanken, die mich zur Fall bringen werden. Wenn ich dem lebendigen Gott folge, der in meinem Herzen wohnt, dann sehe ich immer das Licht im Dunkeln.
Ich kann meinem Herzen folgen, wenn Gott mir ein neues Herz geschenkt hat. Er hat von mir das versteinerte Herz rausgenommen und gab mir ein fleischendes Herz. Was ist das? Das ist ein Herz, das Gott gefallen möchte, das Gottes Wege gehen will, das Gott verherrlichen und Ihm für ewig treu bleiben will. So einem Herzen kann ich folgen, denn dann folge ich nicht mir und meinen eigenen Gedanken und Gefühlen, sondern Gott. Gottes Herz wird jeden Tag mit meinem Herzen immer mehr verschmolzen, wenn ich mich von Seinem Geist leiten lasse.
Weiter im Lied der Scorpions heißt es: „Das Leben bringt mich tief, es bringt mich hoch und nur allein der Himmel weiß es: Dies ist die Zeit für Dich, frei zu sein Du musst deinem Herzen folgen.“
Ja, der Himmel weiß es, dass es die Zeit ist, frei zu sein und Deinem vom Geist Gottes erfülltem Herzen zu folgen. Gott hat einen wunderbaren Plan mit Dir und Deinem Herzen!

nach der Wahl
Sep 27

Nach der Wahl

By Viktor | Nachfolge

Die meisten Bürger Deutschlands haben gestern ihre Stimme für irgendeine Partei abgegeben und jetzt warten wir alle gebannt auf die Wahrergebnisse. Es spielt nun keine Rolle mehr, welche Partei wer gewählt hat, denn es ist passiert. Jeder hat seine eigene Entscheidung getroffen.
Und das ist mein Stichwort für heutigen Post. Wir treffen täglich viele Entscheidungen, von denen nicht jeder optimal oder richtig ist. Deswegen ist es so notwendig, Gott jeden Morgen zu fragen: „Was willst Du für mich heute?“ Denn wenn wir unsere Entscheidungen Seinem Willen anpassen, dann werden wir in allem was wir tun reichlich gesegnet. Wenn wir unseren eigenen Gedanken, unserem Fleisch folgen, kann es uns eventuell schaden.
Länger schlaffen ist zwar keine Sünde, aber wenn ich früher aufstehe, um Zeit mit Gott zu verbringen, dann werde ich hinterher fitter und gestärkter, als wenn ich bis Mittag im Bett wälze.
Ich habe jeden Morgen die Wahl: beginne ich den Tag mit Gottes Segen oder ohne ihn. Wobei der Segen Gottes liegt oft auch in unangenehmen Dingen, was man meistens erst später merkt. Gott lässt ja nichts Sinnloses zu, auch kein Leid oder Misserfolg. Alles dient uns immer zum Besten, wenn wir mit Jesus leben.
Wer sich für ein Leben mit Ihm entschieden hat, der weiß wovon ich rede. Jesus will uns zu Überwindern machen und hilft uns auch die Schwierigkeiten zu ertragen, die Gott in unserem Leben zulässt.
Ich werde letzte Zeit massiv von allen Seiten angegriffen, alles scheint so chaotisch zu laufen, obwohl ich täglich Gemeinschaft mit Gott habe. Da könnte ich leicht verzweifeln, wenn ich nicht früher durch einige Prüfungen durchgegangen wäre. So bin ich für die Angriffe dankbar, weil Gott dann meistens mächtig wirken kann.
Egal, wie die Wahlen ausgehen, egal welche Macht unseren Land beherrschen wird, ich treffe jeden Morgen die Entscheidung, Jesus Christus nachzufolgen und den Willen Gottes zu tun, egal was es koste.

Sep 20

Fürchte Dich nicht!

By Viktor | Angst

Wir leben in der Zeit, in der die Angst den größten Teil unserer Erde beherrscht. Wenn das bloß nur in der Welt so wäre und nicht in den christlichen Gemeinden, in denen keine herzlichen Begrüßungen und Umarmungen mehr stattfinden, weil jeder Angst vor Corona hat. Ich kam mir bekloppt vor, meine Geschwister mit dem Elenbogen oder mit der Faust zu begrüßen.
Bevor Jesus mit den Jüngern sich mit dem Boot auf den Weg machte, wusste Er eigentlich schon, dass der Sturm kommt. Aber er hat die Jünger davor nicht gewarnt und hat für sie keine Rettungswesten vorbereitet, weil Er selbst ihre Sicherheit war. Er war auch der Einzige im Boot, der in Ruhe schlafen konnte, weil Er sich als Einziger auf Seinen Vater verlassen konnte. Jesus wusste, dass Ihm nichts passieren wird, obwohl ein großes Risiko beim heftigen Sturm umzukommen da war. Wir Menschen wollen uns immer absichern, um in der Not nicht unterzukommen, aber diese Absicherungen halten oft gar nicht. Man kann sich gegen Covid impfen lassen und von einem Autounfall sterben, den man wegen Stress und Übermüdung verursacht. So 100% sicher ist das Leben auf dieser Erde eben nicht, aber es ist 100% sicher wenn ich mich nur auf Gott verlasse. Er lässt auch oft zu, dass ich etwas riskieren muss und dass etwas im Leben nicht so gerade läuft, wie ich es gern hätte, aber er tut das nur, um sich dadurch zu verherrlichen. Hätten die Jünger den Sturm nicht, dann müsste Jesus ihn nicht stillen und sie hätten es nicht erkannt, dass ihm sogar die Naturgesetze gehorchen. Wenn ich jemanden heute umarme, habe ich zwar Risiko mit Covid angesteckt zu werden, aber dieses Risiko ist so minimal, weil ich 100%ig sicher bin, dass Jesus mich beschützt. Selbst wenn Er zulassen würde, dass ich angesteckt werde, dann sorgt Er auch für meine Heilung. Das habe ich mit der Epilepsie auch erlebt, auch wenn sie nicht ansteckend war. Er hat sie in meinem Leben zugelassen, um sich dann durch die Heilung zu verherrlichen! Ich liebe es, noch wenigen Christen zu begegnen, die sich von mir umarmen lassen, ohne Angst zu haben, dass ich ihnen dadurch was Schlimmes antun könnte. An der Liebe soll die Welt erkennen, dass wir die Jünger Christi sind. Wie soll das aber gehen, wenn wir uns genauso benehmen wie die verängstigte Welt?

Sep 13

Gottes Gnade

By Viktor | Gnade

Hin und wieder begegne ich den Bußpredigern, die in der Stadt zum Umkehr von der Sünde aufrufen. Mit einigen habe ich mich unterhalten und habe festgestellt, dass sie nicht besonders erfolgreich sind. Sie meinen zwar, dass ihr Wort die Menschen später zum Umkehr bringt, aber sie irren sich. Warum? Weil Umkehr von der Sünde erst NACH einer Begegnung mit Gott und nicht vorher passieren kann. Der Menschen kann keine Sünde in seinem Leben erkennen, weil der Geist es ihm noch nicht offenbart hat.
Für mich gehörte Fluchen zu meiner Muttersprache dazu, denn jeder in meiner Schule und im ganzen Dorf hatte viele Fluchworte in Seinem Wortschatz. Wenn mir jemand gesagt hätte, dass es eine Sünde ist, dem hätte ich den Vogel gezeigt. Erst nachdem ich den Heiligen Geist empfangen habe, merkte ich, dass Fluchen Sünde ist. Da musste ich mich aber nicht verkrampft beherrschen, um nicht zu fluchen, weil der Geist Gottes mich von dieser blöden Gewohnheit befreit hat. Er hat mich von der Sünde befreit, die ich früher nicht als Sünde erkannt hätte.
Als Jesus die Kranken heilte, sagte Er nicht: „Erst wenn Du nicht mehr sündigst, komm zu mir und ich heile Dich!“ Nein, Er hat die Kranken erst geheilt und dann sagte Er: „Geh, und sündige nicht mehr!“ Dann fiel es dem Geheilten leichter, nicht mehr zu sündigen, weil der Geist Gottes an ihm gewirkt hat und Gott sich ihm in Seiner Kraft offenbart hat. Das ist Gnade!
Niemand muss vorher vor Gott GUT sein, um Seine Gnade zu empfangen. Gott weiß, dass der Mensch in seiner gefallenen Natur böse ist, aber Er hat uns so sehr geliebt, dass Jesus für unsere Boshaftigkeit und Sünde sterben musste, um uns zu erlösen.
Es macht Sinn, Gott darum zu bitten, uns unsere Sünde zu zeigen, die wir noch bereinigen müssen, wenn wir sie als solche nicht erkennen. Aber es macht keinen Sinn aus eigener Kraft zu versuchen, Seine Gnade zu verdienen, um schon „selbstgereinigt“ vor Jesus zu stehen. So macht man Sein Erlösungswerk am Kreuz zunichte. Er will, dass wir zu Ihm kommen, egal wie verdreckt wir sind. Er nimmt uns so an wie wir sind und macht uns durch Sein Blut rein. Und das ist die Gnade Gottes!

Sep 06

Ausharren im Glauben

By Viktor | Geduld , Glaube

Jakobus schreibt in seinem Brief: Meine Brüder, achtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen geratet, da ihr ja wisst, dass die Bewährung eures Glaubens standhaftes Ausharren bewirkt.
Hmm… standhaftes Ausharren? Wofür braucht man das? Richtig! Für schwere Zeiten, die wir noch durchmachen müssen. Ich habe inzwischen viele Anfechtungen hinter mir und jedes Mal habe ich Gottes erlösende Hand erfahren, was meinen Glauben immer stärker gemacht hat. Heute fürchte ich mich vor keinen großen Schwierigkeiten, weil ich einen bewährten Glauben habe, in dem ich so lange ausharren kann, bis Gott mir Seine Lösung schenkt.
Ausharren im Glauben hat nichts mit der Suche nach alternativen Lösungen zu tun, weil man die Probleme schnell gelöst haben will. Vielmehr bedeutet das, sich auf Gottes Führung zu verlassen und Ihm felsenfest zu vertrauen. Er lässt Seine Kinder nie im Stich! Das habe ich in meinem Leben leibhaftig erfahren. Ja, ich musste auf manche Lösung bis zu zehn Jahren warten, aber sie kam dann aus Gottes Hand. Alle andere Versuche, eine schnellere Lösung zu finden, sind gescheitert. Meine Eltern haben viel unternommen, um mich von der Epilepsie zu befreien, aber nichts hat mir die Heilung gebracht. Nur nach zehn Jahren Ausharren im Glauben und Geduld kam die Heilung aus der Hand Gottes. Er hätte mir langes Warten ersparen und mich durch ein Wunder sofort heilen können, aber das hätte kein standhaftes Ausharren in mir bewirkt. Heute kann ich Gott umso mehr vertrauen, weil ich überzeugt bin, dass Er mich niemals im Stich lassen wird. Er erfüllt alles, was Er mir versprochen hat, aber zu Seiner Zeit! Er weiß besser, wann Er meine Probleme idealerweise lösen kann. So sehe ich hinterher, dass in meinem Leben alles wie ein Puzzle zusammenpasst und keine Lücke oder Ungereimtheit entstanden ist. Ausharren im Glauben bedeutet, immer dranbleiben und niemals den Glauben aufzugeben. Das kann ich heute viel besser, als vor 30 Jahren.

losziehen
Aug 30

Losziehen ohne Last

By Viktor | Nachfolge

Seit einigen Monaten habe ich den Eindruck, dass ich meine Sachen sortieren und einpacken muss, weil wir wieder umziehen werden müssen. Sowas hatte ich bei meinen früheren Umzügen (und es waren mehr als 10!) noch nie gehabt. Zudem habe ich auch noch keine andere Wohnung oder Haus in Aussicht, in die wir ziehen sollten und in der aktuellen Wohnung und Wohngegend fühlen wir uns recht wohl.
Nun, mein Gebet nach dem letzten Umzug lautete: „Oh, Herr, mein nächster Umzug soll auf jeden Fall an den Ort sein, wo ich bis zum Rest meines Lieben Dir und den Menschen dienen kann.“ Dass Gott mein Gebet ernst nimmt, habe ich schon oft erfahren und deswegen kann ich jetzt davon ausgehen, dass Er mich für den letzten Umzug in meinem Leben vorbereitet. Da spüre ich auch ganz deutlich, dass ich mich von vielen Dingen trennen muss, die ich nicht unbedingt brauche oder gebrauchen könnte. Es sammelt sich einiges im Laufe der Jahre, was im Keller rumliegt und auf Entrümpelung wartet. So sammelt sich auch in unserem Herzen einiges an Zeug, was wir dringen daraus kriegen sollten. Es könnten schlechte Erinnerungen oder Erfahrungen sein, aber es könnten auch böse Gedanken oder Bitterkeit sein… Da muss sich einfach jeder selbst prüfen und das aus dem Herzen aussortieren, was nicht mehr dahingehört.
Jesus schickte seine ersten Jünger ohne alles los, damit sie das Evangelium überall verkündigen. Es hat ihnen aber nichts gefehlt. So wenn ich mich von allen möglichen Dingen trenne, dann werden sie mir auch nicht fehlen, weil Gott mir alles geben wird, was ich wirklich in meinem Leben brauche. Er weiß auch viel besser, was ich genau in welcher Situation benötige. Sogar das richtige Wort gibt Er mir zur richtigen Zeit.
Nach meinem Einsatz im Hochwassergebiet fiel es mir viel leichter, mein Keller auszuräumen, weil ich mit eigenen Augen gesehen habe, dass alles auf dieser Erde wirklich vergänglich ist und wir nichts behalten können.
Jesus hat uns angeboten, unsere Last zu tragen und sie gegen seine Last zu tauschen, die viel leichter zu tragen ist als unsere. Dann gebe ich Ihm alle meine Last ab und lass mich von Ihm unter Seine leichten Last führen.

Aug 23

Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln

By Viktor | Glaube , Versorgung

Du wirst sicher den Psalm 23 kennen, zu dem schon viel gepredigt und gesagt wurde. Dennoch möchte ich noch ein paar Zeilen zum ersten Vers des Psalms schreiben.
Der beginnt mit Worten „Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.“ Also, wenn der Herr mein Hirte ist, dürfte es uns nichts mangeln. Oder?
Warum aber leiden trotzdem viele Kinder Gottes an irgendeinem Mangel? Stimmt diese Verheißung Gottes etwa nicht?
Nun, die Verheißung Gottes verliert auf keinen Fall ihre Bedeutung, nur weil sie in unserem Leben noch nicht erfüllt wurde. Ich meinem Leben hatte ich oft Mangel an Geld, an Aufmerksamkeit, an Annahme, an Liebe und an vielen anderen Dingen. Aber Gott hat schon viele dieser Mängel beseitigt! Der einzige Mangel, mit dem aktuell noch zu kämpfen habe, ist der finanzieller. Aber um den zu beseitigen gab Gott mir bereits eine Idee, die auch funktionieren wird, weil sie direkt von Ihm war.
Gott lässt den Mangel zu, damit Er ihn selbst auch decken kann. Wenn es mir nichts mangeln würde, dann bräuchte ich meinen guten Hirten nicht zu stören, um Ihn um Hilfe zu bitten. Gott will unsere Sicherheit sein und keine anderen Dinge oder Finanzen. Und ich habe inzwischen diese Sicherheit in meinem Herzen, weil Er mir schon oft gezeigt hat, dass Er jeden Mangel von mir decken kann.
Es liegt auch an uns, ob wir uns entscheiden, an Gottes Verheißung zu glauben und Gottes Handeln zu erwarten, oder ob wir uns mit unserem Mangel abfinden und weiter mit Defiziten leben wollen. Jesus Christus, unser guter Hirte, will uns auf grünen Auen weiden und immer für uns da sein. Und dafür brauchen wir den Glauben und festes Vertrauen zu Ihm. Er wird Seine Kinder niemals im Stich lassen. Das erlebe ich immer wieder und kann das deswegen aus voller Überzeugung sagen.

Aug 16

One night stand oder ewige Treue?

By Viktor | Geistliches Leben , Glaube

One night stand galt ursprünglich für „einmalige Bühnenaufführung“, ist aber irgendwann als eine einmalige sexuelle Begegnung in Mode gekommen, weil sich die Beteiligten nur Vergnügen für eine Nacht suchten und in keine verbindlichen Beziehungen eingehen wollten. Später wurde auch sogenannte „wilde Ehe“ von den Regierungen als legitime Art der Beziehung anerkannt. Das ist auf keinen Fall eine gute Entwicklung in unserer Gesellschaft und sollte auf keinen Fall als Vorbild für unsere Beziehung zu Gott dienen.
Gott braucht uns nicht nur für eine Nacht, sondern für die Ewigkeit. Und wenn wir Ihm immer treu sind, dann lohnt es sich auf jeden Fall. Denn jedem, der Gott in kleinen Dingen die Treue hält, wird Er viel mehr anvertrauen. Wer aber nach einer kurzen Zeit wieder auf eigenen Wegen gehen will, den erwartet nichts Gutes, denn ohne Gott in unserem Leben sind wir den Mächten der Finsternis gnadenlos ausgeliefert.
Satan lockt uns immer wieder mit seinen „Angeboten“, so wie er Adam und Eva verführt hat. Er hat ihnen versprochen, dass sie wie die Götter sein werden und so hat er sich den Zugang zu ihrem Leben erschlichen, um es zu zerstören. Sex für eine Nacht klingt harmlos und kann sich schön anfüllen, aber die Folgen sind dann meistens gravierend. So ist es, wenn wir den Lügen des Teufels glauben, dass etwas „Schöneres“ gibt, als eine enge Beziehung zum Vater, dann brauchen wir uns nicht zu wundern, dass unser Leben tief in den Abgrund stürzt.
Treue in jeder Beziehung geht nur dann, wenn eine echte Liebe vorhanden ist! Von Gottes Seite haben wir eine unbegreiflich große Liebe zu uns, aber wir müssen uns dafür entscheiden, unseren liebenden Gott genauso von ganzem Herzen zu lieben, wie Er das tut. Dann können uns die Feindeslügen nicht mehr verführen und unsere Treue wird von Gott immer reichlich belohnt. Diese Verbindung sollte ewig halten!

Einheit
Aug 09

Gibt’s Einheit nur in der Not?

By Viktor | Einheit , Not/Leiden

Letzte Woche war ich mit Pastor der FeG Augsburg Mitte Michael Bitzer im Flutkatastrophengebiet, um dort praktisch und geistlich zu helfen. Schon beim ersten Einsatz haben wir beide gestaunt, dass ab der ersten Sekunde ein Teamgeist vorhanden war, der uns alle in einer Einheit arbeiten ließ. Es gab niemanden, der sich über irgendwas beschwert hat oder unzufrieden war. Da haben wir uns beide auf dem Rückweg gefragt, warum es in unserem Gemeinde-Alltag oft so gut nicht funktioniert? Muss unbedingt was Schlimmes passieren, damit wir uns eins machen können? Brauchen wir wirklich erst eine tiefe Not, um sich miteinander zu vereinen? Diese Frage macht mich immer noch nachdenklich.
Im Krisengebiet hatten wir einen gemeinsames Ziel: Helfen den Flutopfern! Da spielten Unterschiede zwischen Mann und Frau, zwischen Gläubig und Ungläubig oder kulturelle Unterschiede überhaupt keine Rolle. Wir waren alle zusammen die Fluthelfer! Wenn wir aber eine Gemeinde sind, warum verhalten wir uns oft so, als wären wir besser oder kluger als die anderen? Da fehlt oft die Demut, in der wir unser Christsein leben sollten.
Michael Bitzer ist in Augsburg dafür bekannt, dass er viele Aktionen organisiert und viel unternimmt. Auch bei der FeG Rheinbach habe ich diesen Organisationsgeist deutlich gespürt, denn sie haben hervorragend die Einsätze und Versorgung der Helfer geplant und durchgeführt. Wenn man also, die FeG-Gemeinden, die gute Organisatoren sind, mit anderen Gemeinden, die zum Beispiel gute geistliche Lehre oder diakonische Dienste anbieten, miteinander verbinden würde und gemeinsam das Reich Gottes bauen würden, dann lässt die Erweckung dieser Welt nicht länger auf sich warten. Ich mag die konfessionellen Trennungen sowieso nicht, weil Jesus Christus an keine Konfession gebunden ist. Wenn wir uns miteinander verbinden und jeder seine Gabe dafür einsetzt, um gemeinsam das Ziel (Verkündigung des Evangeliums) zu erreichen, dann hat auch der Teufel keine Chancen, uns aufzuhalten. Denk darüber nach! Such nach Möglichkeiten, auch außerhalb Deiner Gemeinde mit anderen Christen Projekte zu gestalten und bei den Projekten mitzumachen. Es lohnt sich!
Neue Folge meines Podcasts „Glücklich aus dem Schlamm!“

Glauben in der Katastrophe
Aug 02

Glauben in der Katastrophe

By Viktor | Not/Leiden

Unser Land ist geplagt von einer Überschwemmungskatastrophe, die vielen Menschen das Leben oder die Gesundheit kostete. Da hört man von Gottes Strafe oder Gottes Plage, aber ist denn Gott überhaupt daran schuld? Das glaube ich nicht. Der Fürst dieser Welt ist ein Zerstörer und es ist seiner Hände Werk. Er hat die absolute Freiheit, zerstörerisch zu wirken, wenn wir Gott den Rücken kehren. Er kann uns Seinen Willen nicht aufzwingen, weil Er uns den freien Willen gegeben hat. Er kann uns nur beschützen, wenn wir Seinen Willen tun wollen. Sobald wir uns wieder in die Sünde verstricken, ist der Teufel sofort da, um zerstörerisch in unserem Leben zu wirken.
Warum Gott viel Unheil überhaupt zulässt, ist meistens leider ein Geheimnis. Aber Er ist immer bereit, aus dem Unheil zu helfen, zu heilen und zu befreien. Letzte Woche habe ich mit einer Bloggerin telefoniert, die im Katastrophengebiet lebt, und sie erzählte mir, dass Gott sie und ihre Familie bewahrt hat und sie haben die Überschwemmung ohne großen Schaden überstanden. Diese Nachricht hat mich sehr gefreut, obwohl ich sie persönlich noch gar nicht kenne.
Viele Menschen verlieren den Glauben an Gott, wenn sie mit irgendeinem Leid geplagt werden, aber auch ganz viele Menschen finden gerade in der Not den Weg zu Gott, weil sie in ihrer Verzweiflung zu Ihm rufen. Gerade jetzt, in dieser schweren Zeit wirkt Gott dort, wo die Not am größten ist. Ich freue mich, bald in das Überschwemmungsgebiet zu fahren, um dort vor Ort praktisch und geistlich zu dienen. Das wird mir von meinem Arbeitgeber sogar als Arbeitsstunden angerechnet.
Nun, Gott lässt die Not auch deswegen zu, damit Seine Kinder, die stark genug sind, denen dienen können, die geplagt sind. So will ich jeden Ermutigen, sich auf den Weg zu machen, um denen zu helfen, die einen harten Kampf gegen die Naturkatastrophe führen. Gott will Dich und mich gebrauchen, um Menschen auf Ihn und Seine Rettung aufmerksam zu machen.
Bitte unterstütze mich bei meinem Einsatz!