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Gebet des Jabez * Erfahrungen

Kennst Du das Gebet des Jabez?
Habe ich früher zwar immer wieder in der Bibel gelesen,  aber mir nie was dabei  gedacht. Erst als ich das kleine Büchlein von Bruce Wilkinson „Das Gebet des Jabez“ in die Hand bekommen habe und auf der Rückseite las: „Segne mich und erweitere mein Gebiet! Steh mir bei und halte Unglück und Schmerz von mir fern.“, habe ich das Gebet auch „ausprobiert“.

Eigentlich ist das ein ziemlich egoistisches Gebet, in dem man Gott um eigenen Segen und nicht um Segen des Nächsten bittet, aber andererseits, wenn ich selbst nicht gesegnet bin, kann ich kein Segen für die anderen sein. Oder?
Nun, obwohl ich kein Freund der auswendig gelernten Gebete bin, habe ich trotzdem wie Jabez gebetet, weil das Gebet in der Bibel steht und seine Auswirkung auf Jabez war eindeutig: Und Gott ließ kommen, was er gebeten hatte. Ja, Gott hat ihm diese egoistischen Wünsche erfüllt.

So hat mich Gott nach diesem Gebet ganz konkret mit einer Arbeit beim Christlichen Regionalfernsehen Augsburg gesegnet, wo ich mein Traumberuf auslernen kann, was mir fast 10 Jahre verwehrt war.
Mein „Gebiet“ hat sich danach auch erweitert. Ich schreibe seit vielen Jahren die Andachten und vor kurzem bekam ich einen Anruf des Betreibers des FL24-Radios aus Dresden und hat mir die Zusammenarbeit angeboten, weil Gott es ihm geboten hat.   Und seit paar Wochen schreibe ich Beiträge für einen österreichischen Blog, was sogar eine geografische Gebietserweiterung ist.
Das sind sicher keine zufällige Ereignisse, sondern konkrete Gebetserhörungen von Gott, die auf das Gebet des Jabez zurückzuführen sind.

Gebet sollte sowieso fester Bestandteil unseres Glaubenslebens sein, aber Jesus hat auch uns nicht umsonst auch „Vater unser“ beigebracht, das wir nicht bloß nachplappern sollten, sondern von ganzem Herzen und im festen Glauben.

Neues Leben – Neue Identität

Als Kind war mein Leben nicht so schön. Mein Vater hat mich als Arbeitssklaven und nicht als geliebten Sohn behandelt, meine Klassenkameraden machten sich wegen meines deutschen Namens und meiner Krankheit über mich lustig… Deswegen war ich ein unsicheres Wesen, das an sich selbst gezweifelt hat und das Gefühl hatte, dass ich für nichts auf dieser Welt zu gebrauchen wäre.
Als ich mit 16 Jahren Jesus in mein Herz reingelassen habe, hatte ich zwar Hoffnung, dass sich alles nun ändert, aber so schnell ist es nicht passiert.
Ende der 90er kaufte ich mir ein Buch von Neil T. Anderson „Neues Leben – Neue Identität“ und hab ihn sofort verschlungen.  Auch wenn ich seit einigen Jahren ein Kind Gottes war, wurde ich gelehrt, dass ich trotzdem ein Sünder bin. Durch dieses Buch ist mir aber klar geworden, dass ich ein Kind Gottes, der sündigt bin und kein Sünder mehr.
Dort heißt es z.B.: „Es gibt keine Versager in Gottes Reich, überhaupt keine. Wie kann man ein Kind Gottes einen Verlierer nennen?“ oder „Sie müssen sich selbst als Kind Gottes betrachten, um wie ein Kind Gottes, des Höchsten, zu leben.“
Erst als ich mir meiner wahren Identität in Christus bewusstwurde, hat sich mein Leben sofort verändert. Ich fühlte mich nicht mehr als Versager, obwohl ich keinen guten Beruf und keinen festen Job hatte, weil ich dann verstanden habe, dass Gott andere Pläne mit mir hat und was die Menschen über mich sagen, sollte mich überhaupt nicht interessieren. So, wenn meine Mutter mich mit irgendwelchen Typen verglichen hat, die Karriere gemacht haben, ließ es mich kalt, weil ich wusste, dass Gott für mich eine besondere Berufung hat und ich mich vollkommen darauf verlassen kann. Heute bin ich anders. Ich musste zwar viel Elend erfahren, aber das gehörte auch zum Plan Gottes dazu, weil ich heute viele Menschen mit ähnlichen Problemen ermutigen und stärken kann.
Meinen Beitrag möchte mit einem Zitat aus dem erwähnten Buch beenden:
„Ich glaube von ganzem Herzen, dass ihre Hoffnung auf Wachstum, Bedeutung und Erfüllung als Christ auf dem rechten Verständnis, wer Sie wirklich sind, ruht, das heißt Ihrer Identität in Christus als ein Kind Gottes.“

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