Tag Archives for " Angst "

Sep 20

Fürchte Dich nicht!

By Viktor | Angst

Wir leben in der Zeit, in der die Angst den größten Teil unserer Erde beherrscht. Wenn das bloß nur in der Welt so wäre und nicht in den christlichen Gemeinden, in denen keine herzlichen Begrüßungen und Umarmungen mehr stattfinden, weil jeder Angst vor Corona hat. Ich kam mir bekloppt vor, meine Geschwister mit dem Elenbogen oder mit der Faust zu begrüßen.
Bevor Jesus mit den Jüngern sich mit dem Boot auf den Weg machte, wusste Er eigentlich schon, dass der Sturm kommt. Aber er hat die Jünger davor nicht gewarnt und hat für sie keine Rettungswesten vorbereitet, weil Er selbst ihre Sicherheit war. Er war auch der Einzige im Boot, der in Ruhe schlafen konnte, weil Er sich als Einziger auf Seinen Vater verlassen konnte. Jesus wusste, dass Ihm nichts passieren wird, obwohl ein großes Risiko beim heftigen Sturm umzukommen da war. Wir Menschen wollen uns immer absichern, um in der Not nicht unterzukommen, aber diese Absicherungen halten oft gar nicht. Man kann sich gegen Covid impfen lassen und von einem Autounfall sterben, den man wegen Stress und Übermüdung verursacht. So 100% sicher ist das Leben auf dieser Erde eben nicht, aber es ist 100% sicher wenn ich mich nur auf Gott verlasse. Er lässt auch oft zu, dass ich etwas riskieren muss und dass etwas im Leben nicht so gerade läuft, wie ich es gern hätte, aber er tut das nur, um sich dadurch zu verherrlichen. Hätten die Jünger den Sturm nicht, dann müsste Jesus ihn nicht stillen und sie hätten es nicht erkannt, dass ihm sogar die Naturgesetze gehorchen. Wenn ich jemanden heute umarme, habe ich zwar Risiko mit Covid angesteckt zu werden, aber dieses Risiko ist so minimal, weil ich 100%ig sicher bin, dass Jesus mich beschützt. Selbst wenn Er zulassen würde, dass ich angesteckt werde, dann sorgt Er auch für meine Heilung. Das habe ich mit der Epilepsie auch erlebt, auch wenn sie nicht ansteckend war. Er hat sie in meinem Leben zugelassen, um sich dann durch die Heilung zu verherrlichen! Ich liebe es, noch wenigen Christen zu begegnen, die sich von mir umarmen lassen, ohne Angst zu haben, dass ich ihnen dadurch was Schlimmes antun könnte. An der Liebe soll die Welt erkennen, dass wir die Jünger Christi sind. Wie soll das aber gehen, wenn wir uns genauso benehmen wie die verängstigte Welt?

Jun 12

Hochsicherheit oder doch ein Risiko?

By Viktor | Glaube

Sicherheit ist etwas, was jeder Mensch für sich beansprucht. Jeder will in Sicherheit leben, ohne dass er vom Krieg, von der Armut, von der Krankheit oder anderem Übel bedroht ist. Deswegen bauen sich Menschen feste Gebäude, die sie verschließen können, sparen sich viel Geld ein und lassen sich regelmäßig beim Arzt untersuchen. Eigentlich ist das alles nicht verkehrt, nur eine vollkommene Sicherheit wird ihnen das auch nicht garantieren. Schon im Alten Testament kann man nachlesen, wie Gott in einem Augenblick die ganzen Königreiche vernichtet hat, weil sie sich gegen Ihn gestellt haben. Da haben ihnen sogar ihre zu der Zeit hochentwickelte Technologien für Wohlstand und Sicherheit nichts gebracht.
Zum Israel sagte Gott: Darum haltet meine Satzungen und bewahrt meine Rechtsbestimmungen und tut sie; so sollt ihr sicher wohnen in eurem Land! Also, Er hat ihnen ein sicheres Leben zugesagt, wenn sie sich an Seine Spielregeln halten. Nur ein Leben ohne Gott könnte für sie zur Bedrohung werden, was auch hin und wieder passiert ist, als sie sich von Ihm abgewandt haben.
Wir leben in einer total unsicheren Welt, die für immer mehr Verwirrung und Angst unter den Erdbewohner sorgt. Wie glücklich kann ich mich dabei schätzen, weil ich als Kind Gottes meine Sicherheit im Herrn genießen darf. Das macht mir auch Mut, etwas zu riskieren, also Schritte im Glauben zu tun, bei denen ich eigentlich nicht weiß, wie es weiter geht, aber total sicher sein kann, dass mein Gott mich zur Not auch auffängt, falls ich in den Abgrund fallen sollte.
Lass Deine menschliche Sicherheit links liegen und habe Mut, Schritte im Glauben  zu tun, die zwar mit Risiko verbunden sind, aber dafür Dich in Deiner geistlichen Entwicklung viel weiter bringen.
Als ich 1996 auf einen Berg geklettert bin, obwohl ich Epilepsie hatte, war mir meine Sicherheit nicht so wichtig. Gott hat mir aber gezeigt, dass Er meine Sicherheit ist, als ich nach dem Anfall auf beiden Beinen oben auf dem Berg stand und nicht tot im Tal lag.  Hätte ich damals nicht den Mut, diesen „unsicheren“ Schritt zu machen, hätte Gottes Sicherheit in so einer krasser Form nicht erlebt.

PS: Noch mehr von meinen wunderbaren Erfahrungen mit Gott berichte ich in meinem Vortrag:

Mrz 27

Eine Schreckensnachricht nach der anderen…

By Viktor | Glaube

Wenn ich das 7. Kapitel des Buchs Hesekiel lese, habe ich das Gefühl, dass er über unsere Zeit heute schreibt. So wie im Vers 26: Unglück über Unglück kommt und eine Schreckensnachricht nach der anderen! Das ist doch was wir gerade erleben. Die Schreckensnachrichten sehen wir täglich im Fernsehen oder in unserer Facebook-Timeline. Das Blöde dabei ist aber, dass die Menschen sich erschrecken lassen! So wie mit dem Coronavirus, wegen dem die Menschen sich zuhause verstecken und öffentliche Versammlungen meiden, weil sie Angst haben, von einem „lebensgefährlichen“ Virus umgebracht zu werden.

Nun, dass die Angst kommt, hat Hesekiel auch erwähnt und Frieden werden Menschen auch nicht finden können, weil sie ihn nicht bei Gott suchen. Was ich aber absolut nicht verstehen kann, dass auch Christen sich in diese Angst versetzen lassen. Als ich las, dass eine Gemeinde den Heilungsgottesdienst abgesagt hat, weil angeblich viele ältere Leute kommen würden, die von dem Coronavirus gefährdet werden könnten, musste ich lachen und weinen gleichzeitig. Ein Heilungsgottesdienst sollte doch gerade für Infizierte richtig sein. Oder? Man will ja für die Heilung beten oder verstehe ich das falsch?
Sorry, aber zu sagen, dass man an den allmächtigen Gott glaubt und sich vor einem Virus zu fürchten, passt irgendwie nicht zusammen. Entweder man glaubt oder man hat Angst und Zweifel. Leider beobachte ich gerade in unserer westlichen christlichen Welt, dass der lebendige Glaube, der sich sicher im lebendigen Gott fühlt, immer schwächer und durch irgendwelche Philosophien ersetzt wird. Anstatt, die frohe und ermutigende Botschaft zu verkündigen, verbreiten viele Christen die Schreckensnachrichten über Facebook und Twitter, vor denen sie sich selbst fürchten. Jesus gefällt das ganz sicher nicht. Er will, dass wir in Seiner Kraft leben und Sein Evangelium verkündigen. Er will, dass wir die Wahrheit (Ihn selbst) kennen und sie weitererzählen. Kein Coronavirus oder andere Epidemie kann uns schaden, wenn wir in Christus geborgen sind. Angst kommt beim Kind Gottes nur dann, wenn er in der Sünde lebt. Wer aber ein heiliges Leben lebt und sich vom Geist Gottes führen lässt, hat nichts zu befürchten.

Mein Tipp: Lass Dich von keinen Schreckensnachrichten erschrecken. Schau Dir keine Nachrichten am besten an. Glaub mir, Du wirst nichts verpassen. Stattdessen höre, was Gott Dir sagen will, denn Er weiß besser, was wirklich wichtig ist.