Tag Archives for " Angst "

Was kommt morgen?
Jan 31

Was kommt morgen?

By Viktor | Zukunft

Diese Frage beschäftigt eigentlich alle Menschen in dieser Welt und nicht nur uns Christen. Die meisten Menschen wissen nicht, was sie in der Zukunft erwartet. So versuchen sie es irgendwie herauszufinden und laufen zu den Wahrsagern oder lesen Horoskope. Dabei merken sie gar nicht, dass sie betrogen werden. Selbst wenn manche Voraussagen angeblich eintreffen, heißt es nicht, dass sie war waren. Diese Voraussagen haben einfach die Menschen manipuliert, die daran geglaubt haben. Meistens waren es auch irgendwelche negativen Erfahrungen. Wenn diese Menschen aber Gott nach Rat gefragt hätten, dann hätte Er ihnen etwas anderes gesagt, als dass sie sich verletzen oder etwas verlieren werden.
Ich kenne auch viele Christen, die sich mit der Frage „Was kommt morgen auf mich zu?“ schon lange quälen. Sie machen sich die Sorgen um ihre Zukunft, weil es in der Gegenwart etwas nicht gut gelaufen ist. Jesus aber sagte uns, dass wir uns keine Sorgen um den morgigen Tag machen sollten. Er möchte aber jedem von uns Seine Pläne kundtun, damit wir uns schon darauf vorbereiten können. Mir hat Gott schon einiges offenbart, was meine Zukunft betrifft und ich glaube ganz fest daran. Das nennt man auch „Visionen“. Ja, ich habe Träume und Visionen, die von Gott entweder durch die Träume oder prophetische Worte entstanden und oft bestätigt wurden, auf die ich mich konzentriere und die ich in meinem Herzen trage.
Gott möchte, dass wir nach Seinem Willen fragen und Er möchte uns den Weg zeigen, den wir gehen sollen, der auch in manchen Krisen sicher sein kann.
Erst wenn wir wissen, was Gott für uns geplant hat, können wir jeder Zukunftsangst vergessen und mit tiefem Frieden im Herzen leben. Dann brauchen wir uns von irgendwelchen schlimmen Prognosen nicht mehr zu fürchten, weil Jesus Christus unsere absolute Sicherheit ist. Selbst wenn mir morgen ein Meteorit auf den Kopf fällt, bin ich bei Ihm sicher.

 

Gast-Freundschaft
Jan 24

Gast-Freundschaft

By Viktor | Dienst

Gastfreundschaft ist in unserer Gesellschaft immer mehr zum Fremdwort geworden. Auch unter Christen. In einer Facebook-Diskussion sagen manche Christen, dass sie keine Fremde aufnehmen würden, weil sie sich um die Sicherheit ihrer Familie kümmern müssen. Aber warum sagt dann der Paulus im Hebräerbrief 13,2: “ Vernachlässigt nicht die Gastfreundschaft; denn durch sie haben etliche ohne ihr Wissen Engel beherbergt.“? Diese „Engel“ waren doch keine alten Bekannten, sondern Fremde. Aber diejenigen, die sie aufgenommen haben, haben Gott vertraut. Sie hatten keine Angst, dass diese Fremde sie berauben oder sogar töten würden.
Viele wollen auch ihre Privatsphäre bewahren und deswegen nehmen sie keine Gäste bei sich auf. Dabei vergessen sie, dass sie vor Gott eigentlich keine „Privatsphäre“ besitzen. Gott sieht alles und weiß alles! Selbst wenn wir vor Menschen verschlossen bleiben, vor Gott können wir nichts verheimlichen.
Als ich an einem Tag obdachlos wurde und mich an meinen Jugendpastor gewandt habe, hat er mir in seinem Haus keinen Platz angeboten, sondern nur für mich gebetet, dass ich schnellstmöglich Unterkunft finde. Gott hat zwar dafür gesorgt, aber nicht, weil der Jugendpastor so stark im Glauben war, sondern weil Er mein Versorger ist. Und derjenige, der mich aufgenommen hat, wurde von Gott reichlich gesegnet. Bei ihm gings beruflich Berg auf und er hat eine wunderbare Frau gefunden, die er geheiratet hat. Es mag sein, dass der Jugendpastor befürchtet hat, dass ich ihm schaden würde, wenn ich bei ihm übernachte, aber so sollte es doch bei Gottes Kindern nicht sein. Selbst wenn ein Penner vor meinem Haus stehen würde und ich ihn aufnehme, weil es Gottes Wille ist, Gastfreundschaft auszuüben, kann das für mich nur zum Segen sein. Wenn ich aber Angst habe, dass dieser Penner mich ausraubt und sogar tötet, dann habe ich keinen Glauben an Gott, der mich beschützen kann. Selbst wenn der Penner böse Absichten hätte, könnte Gott mich doch gebrauchen, um ihn zu Seinem Kind zu machen und ihn so zu verändern.
Letztes Jahr suchte ich für mich und meine Frau Übernachtung in Bremen und Fragte einen Pastor, der ich persönlich kenne, ob er mir dabei helfen könnte. Er fragte seine Gemeinde und kein einziger wollte sich gastfreundlich zeigen, weil sie sich vor der Corona-Ansteckung fürchteten. Mich machte nicht die Tatsache, dass ich als Gast abgelehnt wurde, traurig, sondern die Angst und der Unglaube der Christen, die sich selbst um ihre eigene Sicherheit bemühen und Gott nicht vertrauen, der sie vor jeder Ansteckung bewahren kann.
Er sorgt für die Sicherheit Seiner Kinder! Deswegen sollte man alles im Glauben machen und nichts aus der Angst. Dann wird Gott unsere Glaubenswerke belohnen und uns segnen.

Angst vor Neuem
Dez 23

Angst vor Neuem

By Viktor | Angst , Glaube

Bald ist das Jahr zu Ende, aber es wird ein neues Jahr kommen. Was erwartest Du vom neuen Jahr? Glaubst Du den Medien, dass alles nur schlimmer wird oder vertraust Du Gott, der Dich durch alles durchtragen wird?
Ich weiß nicht genau warum, aber ich liebe es, immer wieder was Neues zu lernen und zu erleben. Das Leben wird sonst total langweilig und öde. Darum bin ich so froh, Gott zu kennen, der immer noch ein Schöpfer ist und immer wieder etwas Neues in meinem Leben erschafft. Es liegt sicher auch am Glauben, den ich in meinem Herzen habe, der mir jede Angst vor etwas Neuem nimmt. Wer im Glauben lebt, Gott im Gebet sucht, der wird immer viel Neues erleben. Anders geht’s nicht.
Klar, auch eine Erschütterung oder plötzliche Not kann für manche von uns neu sein, aber selbst das lässt Gott nur zu unserem Besten zu. Wichtig ist, trotzt aller Schläge, Ihm zu vertrauen und weiter im Glauben zu gehen, dass Gott alles wieder in Ordnung bringt und Heilung schenkt.
Ich habe Dieses Jahr mit meiner Familie die Corona überlebt. Das war für mich auch was „Neues“, aber ich hatte davor keine Angst, was sicher der Grund des milden Verlaufs war. Hätte ich statt Glauben Angst gehabt, dann könnte es mir nur schaden. Ich bin ganz sicher, dass heute viele Menschen sterben, weil sie Angst haben. Entweder Angst vor der Corona oder Angst vor dem Tod.
Ich will Dir heute jede Angst aus dem Herzen nehmen und einen Glauben vermitteln, das das Neue im neuen Jahr gut für Dich sein wird, auch wenn es aus menschlicher Sicht eine Katastrophe werden soll.
Fange das neue Jahr mit neuer Hoffnung und Zuversicht, vertraue dem Herrn alle Deine Wege und vertreibe jede Angst aus Deinem Herzen! Gott wird Dir nahe sein und wird Dir viele neue Geschenke schenken!


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Sep 20

Fürchte Dich nicht!

By Viktor | Angst

Wir leben in der Zeit, in der die Angst den größten Teil unserer Erde beherrscht. Wenn das bloß nur in der Welt so wäre und nicht in den christlichen Gemeinden, in denen keine herzlichen Begrüßungen und Umarmungen mehr stattfinden, weil jeder Angst vor Corona hat. Ich kam mir bekloppt vor, meine Geschwister mit dem Elenbogen oder mit der Faust zu begrüßen.
Bevor Jesus mit den Jüngern sich mit dem Boot auf den Weg machte, wusste Er eigentlich schon, dass der Sturm kommt. Aber er hat die Jünger davor nicht gewarnt und hat für sie keine Rettungswesten vorbereitet, weil Er selbst ihre Sicherheit war. Er war auch der Einzige im Boot, der in Ruhe schlafen konnte, weil Er sich als Einziger auf Seinen Vater verlassen konnte. Jesus wusste, dass Ihm nichts passieren wird, obwohl ein großes Risiko beim heftigen Sturm umzukommen da war. Wir Menschen wollen uns immer absichern, um in der Not nicht unterzukommen, aber diese Absicherungen halten oft gar nicht. Man kann sich gegen Covid impfen lassen und von einem Autounfall sterben, den man wegen Stress und Übermüdung verursacht. So 100% sicher ist das Leben auf dieser Erde eben nicht, aber es ist 100% sicher wenn ich mich nur auf Gott verlasse. Er lässt auch oft zu, dass ich etwas riskieren muss und dass etwas im Leben nicht so gerade läuft, wie ich es gern hätte, aber er tut das nur, um sich dadurch zu verherrlichen. Hätten die Jünger den Sturm nicht, dann müsste Jesus ihn nicht stillen und sie hätten es nicht erkannt, dass ihm sogar die Naturgesetze gehorchen. Wenn ich jemanden heute umarme, habe ich zwar Risiko mit Covid angesteckt zu werden, aber dieses Risiko ist so minimal, weil ich 100%ig sicher bin, dass Jesus mich beschützt. Selbst wenn Er zulassen würde, dass ich angesteckt werde, dann sorgt Er auch für meine Heilung. Das habe ich mit der Epilepsie auch erlebt, auch wenn sie nicht ansteckend war. Er hat sie in meinem Leben zugelassen, um sich dann durch die Heilung zu verherrlichen! Ich liebe es, noch wenigen Christen zu begegnen, die sich von mir umarmen lassen, ohne Angst zu haben, dass ich ihnen dadurch was Schlimmes antun könnte. An der Liebe soll die Welt erkennen, dass wir die Jünger Christi sind. Wie soll das aber gehen, wenn wir uns genauso benehmen wie die verängstigte Welt?

Jun 12

Hochsicherheit oder doch ein Risiko?

By Viktor | Glaube

Sicherheit ist etwas, was jeder Mensch für sich beansprucht. Jeder will in Sicherheit leben, ohne dass er vom Krieg, von der Armut, von der Krankheit oder anderem Übel bedroht ist. Deswegen bauen sich Menschen feste Gebäude, die sie verschließen können, sparen sich viel Geld ein und lassen sich regelmäßig beim Arzt untersuchen. Eigentlich ist das alles nicht verkehrt, nur eine vollkommene Sicherheit wird ihnen das auch nicht garantieren. Schon im Alten Testament kann man nachlesen, wie Gott in einem Augenblick die ganzen Königreiche vernichtet hat, weil sie sich gegen Ihn gestellt haben. Da haben ihnen sogar ihre zu der Zeit hochentwickelte Technologien für Wohlstand und Sicherheit nichts gebracht.
Zum Israel sagte Gott: Darum haltet meine Satzungen und bewahrt meine Rechtsbestimmungen und tut sie; so sollt ihr sicher wohnen in eurem Land! Also, Er hat ihnen ein sicheres Leben zugesagt, wenn sie sich an Seine Spielregeln halten. Nur ein Leben ohne Gott könnte für sie zur Bedrohung werden, was auch hin und wieder passiert ist, als sie sich von Ihm abgewandt haben.
Wir leben in einer total unsicheren Welt, die für immer mehr Verwirrung und Angst unter den Erdbewohner sorgt. Wie glücklich kann ich mich dabei schätzen, weil ich als Kind Gottes meine Sicherheit im Herrn genießen darf. Das macht mir auch Mut, etwas zu riskieren, also Schritte im Glauben zu tun, bei denen ich eigentlich nicht weiß, wie es weiter geht, aber total sicher sein kann, dass mein Gott mich zur Not auch auffängt, falls ich in den Abgrund fallen sollte.
Lass Deine menschliche Sicherheit links liegen und habe Mut, Schritte im Glauben  zu tun, die zwar mit Risiko verbunden sind, aber dafür Dich in Deiner geistlichen Entwicklung viel weiter bringen.
Als ich 1996 auf einen Berg geklettert bin, obwohl ich Epilepsie hatte, war mir meine Sicherheit nicht so wichtig. Gott hat mir aber gezeigt, dass Er meine Sicherheit ist, als ich nach dem Anfall auf beiden Beinen oben auf dem Berg stand und nicht tot im Tal lag.  Hätte ich damals nicht den Mut, diesen „unsicheren“ Schritt zu machen, hätte Gottes Sicherheit in so einer krasser Form nicht erlebt.

PS: Noch mehr von meinen wunderbaren Erfahrungen mit Gott berichte ich in meinem Vortrag:

Mrz 27

Eine Schreckensnachricht nach der anderen…

By Viktor | Glaube

Wenn ich das 7. Kapitel des Buchs Hesekiel lese, habe ich das Gefühl, dass er über unsere Zeit heute schreibt. So wie im Vers 26: Unglück über Unglück kommt und eine Schreckensnachricht nach der anderen! Das ist doch was wir gerade erleben. Die Schreckensnachrichten sehen wir täglich im Fernsehen oder in unserer Facebook-Timeline. Das Blöde dabei ist aber, dass die Menschen sich erschrecken lassen! So wie mit dem Coronavirus, wegen dem die Menschen sich zuhause verstecken und öffentliche Versammlungen meiden, weil sie Angst haben, von einem „lebensgefährlichen“ Virus umgebracht zu werden.

Nun, dass die Angst kommt, hat Hesekiel auch erwähnt und Frieden werden Menschen auch nicht finden können, weil sie ihn nicht bei Gott suchen. Was ich aber absolut nicht verstehen kann, dass auch Christen sich in diese Angst versetzen lassen. Als ich las, dass eine Gemeinde den Heilungsgottesdienst abgesagt hat, weil angeblich viele ältere Leute kommen würden, die von dem Coronavirus gefährdet werden könnten, musste ich lachen und weinen gleichzeitig. Ein Heilungsgottesdienst sollte doch gerade für Infizierte richtig sein. Oder? Man will ja für die Heilung beten oder verstehe ich das falsch?
Sorry, aber zu sagen, dass man an den allmächtigen Gott glaubt und sich vor einem Virus zu fürchten, passt irgendwie nicht zusammen. Entweder man glaubt oder man hat Angst und Zweifel. Leider beobachte ich gerade in unserer westlichen christlichen Welt, dass der lebendige Glaube, der sich sicher im lebendigen Gott fühlt, immer schwächer und durch irgendwelche Philosophien ersetzt wird. Anstatt, die frohe und ermutigende Botschaft zu verkündigen, verbreiten viele Christen die Schreckensnachrichten über Facebook und Twitter, vor denen sie sich selbst fürchten. Jesus gefällt das ganz sicher nicht. Er will, dass wir in Seiner Kraft leben und Sein Evangelium verkündigen. Er will, dass wir die Wahrheit (Ihn selbst) kennen und sie weitererzählen. Kein Coronavirus oder andere Epidemie kann uns schaden, wenn wir in Christus geborgen sind. Angst kommt beim Kind Gottes nur dann, wenn er in der Sünde lebt. Wer aber ein heiliges Leben lebt und sich vom Geist Gottes führen lässt, hat nichts zu befürchten.

Mein Tipp: Lass Dich von keinen Schreckensnachrichten erschrecken. Schau Dir keine Nachrichten am besten an. Glaub mir, Du wirst nichts verpassen. Stattdessen höre, was Gott Dir sagen will, denn Er weiß besser, was wirklich wichtig ist.