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auf krummen Pfaden
Mai 16

Auf krummen Pfaden

By Viktor | Ruhe/Frieden , Vergebung

Gott schreibt auf krummen Pfaden gerade!
Diesen Ausdruck hast Du bestimmt schon mal gehört. Aber wie sollte man das verstehen?
Nun, wenn ich mein Leben betrachte, sieht es wie eine Achterbahn aus. Mal ging’s hoch, mal runter… Es gab’s Zeiten, in denen ich geistlich in der Höhe war, dann gab’s Zeiten wo ich ganz tief war… Nichts schien in meinem Leben konstant und dauerhaft zu bleiben. Ich wechselte viele Jobs, ich bin oft umgezogen, ich habe viele Dinge ausprobiert, um das zu finden, was mir am meisten liegt. Mit anderen Worten: mein Leben lief auf ziemlich krummen Pfaden. Bin ich deswegen ein schlechter Christ? Mache ich was falsch?
Meine Mutter und viele Freunde kamen mir oft mit dem Satz: „Hättest Du damals, dies und das anders gemacht…, dann wäre alles gut!“ Aber ich bin Gott dankbar, dass alles so war wie es war. Ja, ich habe viele Fehler gemacht, aber diese Fehler hat Gott in Seinem Plan für mein Leben schon vor meiner Geburt berücksichtigt. Manche lebenswichtige Entscheidungen, die ich als größte Fehler meines Lebens bezeichnen würde, könnte Gott als richtig beurteilen, weil Er mein ganzes Leben vor Augen hat. Manche spontane und sogar dumme Entscheidungen, entpuppen sich erst Jahre später als die besten Entscheidungen des Lebens!
So lernte ich immer wieder, mich selbst für angeblich falsche Entscheidungen nicht zu verdammen, sondern mich auf Gott zu verlassen, der alles wieder gerade macht. Die Verdammnis-Gefühle kommen vom Teufel, der sie nutzt um viele Menschen in die Depressionen zu bringen. Wenn wir aber wissen, dass Gott uns nicht verdammt und uns nicht bestraft, sondern vergibt und wieder aufrichtet, dann können wir mit Frieden im Herzen leben und jeden Fehler gelassen in Kauf nehmen. Manche Fehler muss man sogar machen, um etwas daraus zu lernen und später andere davor zu bewahren. Aber Gott erwartet von uns nicht, dass wir in allen Dingen perfekt und tadellos sind. Er liebt uns so wie wir sind und hilft uns gern, manche Fehlentscheidungen zu vermeiden.

Opfer bringen
Jan 10

Opfer bringen?

By Viktor | Allgemein

Als ich vor Silvester mir einige Videos mit prophetischen Worten angeschaut habe, hieß es in einigen von ihnen, dass man bereit sein sollte, Opfer zu bringen. Damit war kein Geldopfer gemeint, das man in der Gemeinde opfern kann, sondern eher persönlicher Opfer. Ja, wir müssen zum Beispiel unsere Lust an der Unterhaltung opfern, um mehr Zeit für die Gemeinschaft mit Gott zu haben. Wir müssen auch unsere sündigen Gewohnheiten opfern, die schon fast zu unserem frommen Leben dazugehören, um mehr Freiheit im Geist zu haben. Wir müssen uns von Dingen und Menschen trennen, die für uns zu Götzen geworden sind, damit wir nur Jesus Christus als einzigen Gott verehren können…. Da könnte ich noch lange aufzählen, was man alles noch opfern könnte, um einfach näher zu Gott zu sein.
Dieses Jahr soll ein sehr bewegendes Jahr sein, aber es wird erst so sein, wenn wir uns bewegen bzw. vom Heiligen Geist bewegen lassen. Es nutzt nichts, auf dem Sofa Bibel TV zu schauen, wie die Missionare in Afrika sich bemühen, denn jeder von uns hat Gaben und Talente, die man hier und jetzt einsetzen kann, um das Reich Gottes zu bauen. Wir werden auch die Macht des Antichristen deutlicher zu spüren bekommen, aber einschüchtern und beängstigen sollte es uns nicht. Wir sollten jede Menschenfurcht ablegen und offen mit Menschen über unseren Glauben sprechen. Unsere Gaben sollten wir nicht nur für uns selbst, sondern für andere Menschen einsetzen, damit Gott sich dadurch verherrlichen kann. Selbst wenn das was Praktisches ist. Wir sollten das lebendige Opfer Gottes sein, ohne dabei fanatisch sein zu müssen.
Alles was wir brauchen, ist die Kraft des Heiligen Geistes, die uns befähigt, die Werke des Herrn zu vollbringen. Alles andere können wir zum Opfer-Alter bringen. Je freier unser Herz ist, desto mehr kann ihn der Geist Gottes erfüllen. Folge Ihm und nicht den Menschen!

nach der Wahl
Sep 27

Nach der Wahl

By Viktor | Nachfolge

Die meisten Bürger Deutschlands haben gestern ihre Stimme für irgendeine Partei abgegeben und jetzt warten wir alle gebannt auf die Wahrergebnisse. Es spielt nun keine Rolle mehr, welche Partei wer gewählt hat, denn es ist passiert. Jeder hat seine eigene Entscheidung getroffen.
Und das ist mein Stichwort für heutigen Post. Wir treffen täglich viele Entscheidungen, von denen nicht jeder optimal oder richtig ist. Deswegen ist es so notwendig, Gott jeden Morgen zu fragen: „Was willst Du für mich heute?“ Denn wenn wir unsere Entscheidungen Seinem Willen anpassen, dann werden wir in allem was wir tun reichlich gesegnet. Wenn wir unseren eigenen Gedanken, unserem Fleisch folgen, kann es uns eventuell schaden.
Länger schlaffen ist zwar keine Sünde, aber wenn ich früher aufstehe, um Zeit mit Gott zu verbringen, dann werde ich hinterher fitter und gestärkter, als wenn ich bis Mittag im Bett wälze.
Ich habe jeden Morgen die Wahl: beginne ich den Tag mit Gottes Segen oder ohne ihn. Wobei der Segen Gottes liegt oft auch in unangenehmen Dingen, was man meistens erst später merkt. Gott lässt ja nichts Sinnloses zu, auch kein Leid oder Misserfolg. Alles dient uns immer zum Besten, wenn wir mit Jesus leben.
Wer sich für ein Leben mit Ihm entschieden hat, der weiß wovon ich rede. Jesus will uns zu Überwindern machen und hilft uns auch die Schwierigkeiten zu ertragen, die Gott in unserem Leben zulässt.
Ich werde letzte Zeit massiv von allen Seiten angegriffen, alles scheint so chaotisch zu laufen, obwohl ich täglich Gemeinschaft mit Gott habe. Da könnte ich leicht verzweifeln, wenn ich nicht früher durch einige Prüfungen durchgegangen wäre. So bin ich für die Angriffe dankbar, weil Gott dann meistens mächtig wirken kann.
Egal, wie die Wahlen ausgehen, egal welche Macht unseren Land beherrschen wird, ich treffe jeden Morgen die Entscheidung, Jesus Christus nachzufolgen und den Willen Gottes zu tun, egal was es koste.