Tag Archives for " Freiheit "

Überwachung
Mai 09

Überwachung

By Viktor | Freiheit

Wir leben in einer Welt, in der die Überwachung der Bevölkerung immer mehr zunimmt. Das heißt, dass man in der persönlichen Freiheit immer mehr eingeschränkt ist. Überall hängen die Überwachungskameras, Google und andere Internet-Giganten überwachen jeden digitalen Schritt, den wir tun… Wofür das ganze? Zur Kontrolle! Die Fürsten dieser Welt wollen die Völker dieser Welt kontrollieren und ihnen ihren Willen aufzwingen. Die Erfahrung mit Corona hat es verdeutlicht.
Nun, wenn ich aber an Gott denke, der mich eigentlich rund um die Uhr sieht, denke ich da auch an die Überwachung?
Gott sagt ja selbst oft in Seinem Wort, dass er über uns wacht. Das bedeutet aber nicht, dass er uns überwacht, wie es die Mächte dieser Welt tun. Er will uns weder kontrollieren, noch uns Seinen Willen aufzwingen. Aber wacht über uns, um uns zu beschützen und für unseren Wohl zu sorgen. Wir sind vor einem Gott, der eigentlich viel mehr weiß, als alle Tech-Giganten der Welt zusammen, absolut frei. Wir dürfen uns entscheiden, Seinen Willen zu tun, aber wir dürfen uns auch entscheiden, eigene Wege zu gehen. Wenn wir uns aber von Gott abwenden, uns von Ihm trennen, dann wacht Er nicht mehr über uns, sondern ist ein stiller Beobachter, dem wir mit unseren dummen Entscheidungen leidtun. Er setzt nicht die ganze Armee der Engel, um uns zu unserem Dienst in Seinem Reich zu zwingen, sondern wartet auf unsere Rückkehr zu Seiner Freiheit und Seiner Sicherheit, in denen wir leben und handeln können.
Ja, Gott sieht gewiss, dass wir mal Scheiße bauen, aber Er bestrafft uns nicht, sondern überlässt diese Aufgabe dem Teufel, dem wir durch die Sünde die Macht über unser Leben überlassen. Umso wichtiger ist es, nach jedem Fehler Buße zu tun, damit die Hand Gottes wieder wie ein Schirm über uns ist.
Jesus sagte immer wieder: „Wachet und betet!“, aber Er sagt nirgendwo: „Überwacht einander!“. Dann tu ich doch, was Jesus sagt, ganz ohne Zwang. Das bewirkt den Segen in meinem Leben!

Käfig
Apr 11

Wenn der Käfig offen steht

By Viktor | Angst

Als ich im Februar in der Schweiz war und dort ohne Maske im Geschäft war, habe ich niemanden mehr mit der Maske gesehen. Als ich aber am Montag, als die Maskenpflicht in Bayern nicht mehr galt, Lidl besuchte, war ich der Einzige ohne Maske. Aber warum laufen die Leute noch maskiert rum? Die Antwort ist: weil sie immer noch Angst haben! Denn die Regierung hat ja „empfohlen“, Maske zu tragen, weil man das Virus sonst wieder wecken könnte. Da musste ich an einen Wellensitich denken, der aus seinem Käfig nicht rausfliegen will, obwohl die Tür offen ist. Er hat Angst, dass da draußen noch gefährlich für ihn sein könnte.
Der ängstliche Mensch ist leicht manipulierbar und ist leicht zu betrügen. Er hört nur ein Wort „Gefahr“ und schon verschließt er sich in seinem Haus und seinen Gedanken.  Er glaubt nicht an die Freiheit, sondern hält seine Blockaden für die Freiheit. Ja, er ist frei von der Freiheit.
Auch bei einem Konzert zu meinem Geburtstag am letzten Montag waren 99% der Besucher maskiert. Ich und meine Frau ernteten böse Blicke, weil wir keine Maske trugen. Nun, es ist so, wenn man in der Freiheit lebt, wird man dafür möglicherweise von „Sklaven“ angefeindet. Das ist normal in dieser Welt.
Der Mensch ist wirklich frei, wenn er seine Zuversicht bei Jesus hat. Selbst jetzt, wo ein Krieg in Europa ausgebrochen ist, kann ich mein Leben ohne Angst weiterleben. Ich verlasse mich 100%ig auf Gottes Schutz, wie das auch meine Geschwister in der Ukraine tun und Gottes übernatürlichen Schutz genießen. Wo der Geist Gottes ist, da ist Freiheit! Und wo der Geist dieser Welt ist, da ist Sklaverei, Betrug und Vernichtung.
Gott sei Dank, haben sich nicht alle Christen in der Corona-Zeit von der Angst beherrschen lassen. Die meisten griffen zu der mächtigsten Waffe: Gebet! Gebet befreit von jeder Angst und von anderem Übel. Sei frei! Nimm Dir viel Zeit zum Gebet, damit die Freiheit durch den Geist Gottes in Dir immer bleibt.

Feb 28

Alles beim Alten lassen?

By Viktor | Angst , Berufung , Religion

Vor einigen Tagen habe ich geträumt, dass ich eine jüdische Familie in Russland besucht habe, die so lebten wie zu Sowjetzeiten. Sie hatten Schwarzweißfernsehen, alte Möbel und sie waren passend zu diesen Zeiten gekleidet. Und ich hatte meinen Smartphone dabei, um die Gespräche mit ihnen aufzunehmen.
Nun, da musste ich an mein Gespräch mit Andreas Wiebe denken, der sich in jungen Jahren dafür entschieden hat, sein eigenes Geschäft zu gründen. Er hatte bloß das Problem, dass seine Gemeinde gegen seine Pläne war. Sie meinten, dass er dem Mammon dienen oder dass er sich selbst verherrlichen will… So musste er quasi aus der Reihe der frommen Verschlossenheit treten, um heute mit seiner Suchmaschine und seinem Messenger die Daten vieler Menschen vor dem Klau zu bewahren.
Als ich 2001 angefangen habe, mich mit Internet zu beschäftigen, sagten mir auch viele Christen, dass ich es lassen soll, weil es vom Teufel sei. Wie gut, dass ich darauf nicht gehört habe. Denn in über 20 Jahren durfte ich dieses Medium zur Ehre Gottes nutzen und vielen Menschen mutmachende Botschaft verkündigen. Hätte ich damals Angst, dass mich der Teufel verschlingen würde, wenn ich das Internet nutze, dann hätte ich meine Berufung verpasst, die Gott mir gegeben hat. Darum ist es mir wichtiger, zu hören, was Gott will und nicht, was die Frommen dazu sagen. Denn man kann mit einer Bibelstelle vieles falsch deuten, um nur seine eigene Meinung zu rechtfertigen. Meine verrückte Ideen, das Evangelium effektiver zu verkündigen, wurden oft von der Leitung der Gemeinde als nicht akzeptabel angesehen, weil sie einfach nicht zu ihren religiösen Vorstellungen gepasst haben.
Heute bin ich Gott sehr dankbar, dass ich für neue Dinge so offen bin und Er mir Mut geschenkt hat, sie auszuprobieren. Man kann ja eine neue Tasse entweder für Gift oder für erfrischendes Wasser verwenden. Denn die Tasse als Teufelswerk abzustempeln, nur weil sie von Menschen gemacht ist, ist dann wirklich dumm. Und gegen Dummheit, auch in frommen Kreisen, werde ich nicht aufhören zu kämpfen. Gott hat uns nicht zur Dummheit, sondern zur Freiheit berufen. Und wenn wir uns in unserer Freiheit durch religiöse Gedanken oder Gefühle einschränken lassen, kann Gott durch uns nichts bewegen.

Okt 11

Alles muss nach Regeln sein?

By Viktor | Freiheit

Ich habe schon lange ein Problem damit, dass viele Christen Gott mit ihren Gesetzen und Regeln einschränken. Je nach Theologie hat jeder seine Vorstellungen, wann man richtig „bekehrt“ ist und wann nicht. Wenn ich zum Beispiel berichte, dass ich kein Bußgebet vorher gesprochen habe als der Heilige Geist mich erfüllte, dann halten mich viele für Unbekehrten. Das stört mich aber nicht, denn ich habe ja seitdem viele Veränderungen an mir feststellen dürfen, durch die ich reiner geworden bin. So habe ich nach der Erfüllung mit dem Heiligen Geist nicht mehr geflucht, was früher meine Gewohnheit war. Ich musste Gott nicht um Vergebung dafür bitte, dass ich geflucht habe, sondern der Geist Gottes befreite mich einfach von dieser Gewohnheit, was für mich auch ein Zeichen Seiner Vergebung ist. Natürlich, wenn der Geist mich ermahnt, weil ich wieder gesündigt habe, dann bekenne ich meine Sünde und bitte Gott um Vergebung. Aber für den ersten Schritt in Seine Arme musste ich nichts tun, außer mich Ihm hinzugeben.
Der Vater des verlorenen Sohnes hat von ihm nicht erwartet, dass er sich zuerst bei ihm entschuldigt, sondern nahm ihn in seine Arme, obwohl der nach Schweinekot gerochen hat. Dann veranstaltete er einen Fest zu seiner Ehre. Ist das nicht herrlich?
Das religiös gewordene Christentum mit all seinen Konfessionen macht Gott Vorschriften, wie Er zu handeln habe. Dafür wird oft die Bibel missbraucht, die sie wortwörtlich verstehen und nicht aus Gottes Mund ausgehend hören. Sie meinen zu wissen, wie Gott wirkt und wie nicht. Deswegen verurteilen sie alles, was in ihre Vorstellungen nicht passt, weil ihre theologische Ausbildung es nicht zulässt.
Gott muss nicht in meinem Leben genauso handeln wie im Leben meiner Geschwister, weil Er mit mir einen andern Plan hat. Deswegen erwarte ich von Ihm nicht, dass er genau das gleiche für mich tut, was er für andere Geschwister getan hat. Ich will Gott durch keine Regeln und Gesetze festbinden, sondern ihm jede Freiheit geben, in meinem Leben so zu wirken und zu handeln, wie Er das will.

Jan 10

Geh schweige, denn…

By Viktor | Glaube , Welt und Politik

Wir leben gerade in einer Zeit, in der die Freiheit der Menschen immer mehr eingeschränkt wird. Egal, ob die Redefreiheit, Meinungsfreiheit oder Wahlfreiheit. Mit vielen Verboten und mit der Zensur gehen die Regierungen aktiv gegen die Freiheit ihrer Bürger vor. Doch absurde daran ist, dass sie sowas noch „Freiheit“ und „Demokratie“ nennen.

Nun, als Jesus in den Jerusalem auf dem Esel eingezogen ist, wurde Er von vielen Menschen als König gepriesen. Die Menge hat gejubelt und laut geschrieen: „Gepriesen sei der König, der kommt im Namen des Herrn! Friede im Himmel und Ehre in der Höhe!“
Das hat den Pharisäern aber nicht gepasst, deswegen verlangten sie von Jesus, dass er die Leute zum Schweigen bringt. Die Antwort von Jesus war: Ich sage euch: Wenn diese schweigen sollten, dann würden die Steine schreien!
Aus der Geschichte wissen wir, dass man schon so oft versucht hat, Christen zum Schweigen zu bringen. Zum Teil mit Erfolg, als sie sich in ihre Kirchen haben einsperren lassen, ohne nach Außen etwas verlauten zu lassen. Sie haben sich den Regierungen untergeordnet, was sie auch mit der Bibel belegen, und haben ihren Auftrag, das unverfälschte Evangelium zu verkündigen, total vernachlässigt.

Heute verlangen die Mächte dieser Welt auch von Christen ihre Machenschaften zu tolerieren und sogar gut zu heißen. Wer aber nicht mitmacht riskiert Unterdrückung und Strafen. Da müssen wir uns entscheiden, ob wir einen breiten und bequemen Weg wählen und uns vom Mainstream treiben lassen oder, ob wir einen engen Weg der Wahrheit wählen auf dem wir viel riskieren und viel Schmerz erleiden müssen. Gott sollte man mehr gehorchen, als den Obersten, die unser Land regieren. Warum sollten wir uns zum Schweigen bringen, wenn Gott uns sagt: „Geht und verkündigt das Evangelium allen Völkern!“?
Klar, Satan gefällt es sicher nicht, wenn wir die Wahrheit (Jesus Christus) so verkündigen, wie sie ist, und er greift die echten Diener Gottes immer mehr an. Aber unser Gott ist viel größer und mächtiger, als alle Mächte dieser Welt. Und darauf sollten wir uns als Kinder Gottes immer verlassen.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner