Freude, die von Innen kommt

17. Juli 2020

Als ich 1993 nach Deutschland kam und zwei Jahre später in einer Gemeinde „Es ist Freude, die von Innen kommt! Freude, die mir niemand nimmt! Herr Du machst mein Leben hell mit dem Licht Deiner Liebe!“ im Lobpreis mitgesungen habe, wunderte ich mich, dass die Gesichter der Geschwister nicht besonders fröhlich ausgesehen haben. Beim Kaffee-Trinken nach dem Gottesdienst haben sich viele über ihre Nöte beklagt, mit denen sie gerade zu kämpfen haben und tauschte ihre Gebetsanliegen aus. Das könnte natürlich der Grund der fehlenden Freude sein, aber das ist auch ein Zeichen des fehlenden Glaubens.
Was hat der Glaube mit der Freude zu tun? Nun, es kommt natürlich darauf an, was und wem man glaubt. Wenn man einer Wahrsagerin glaubt, die sagt, dass man nächste Woche von einem Auto überfahren wird, dann wird man eher traurig. Wenn man aber Jesus glaubt, der sagt: „Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.“, dann sollte man sich irgendwie glücklich schätzen und sich freuen können.
Der größten Feinde der Freude Gott in unseren Herzen sind Ängste und Sorgen. Wer in Angst und Sorge lebt, kann Gott nicht vertrauen und deswegen fehlt ihm auch jegliche Freude. Wer aber im Glauben lebt, dass Gott nichts Böses in Seinem Leben zulassen kann, der kanns sich sogar in der Not freuen. Ich weiß das, weil ich das erfahren habe. Ich habe viele Nöte hinter mir, aber sie alle dienen zu meinem Besten.
Als Jesus den Jüngern sagte, dass sie sich freuen sollten, wenn sie verfolgt werden, klingt das so, als würde Er scherzen. Wie kann man sich freuen, wenn einem Schmerzen hinzugefügt werden? Da würde Jesus vielleicht so beantworten: „Alles ist möglich dem, der glaubt!“. Im Glauben ist man in der Lage, sich zu freuen, selbst wenn die Umstände bedrückend sind, weil man sicher sein kann, dass Gott garantiert die Lösung schenken wird.
Lebe im Glauben, lebe in Freude, lebe mit Gott!

Geistlich leben mit dem Geist Gottes

17. Januar 2020

Freut euch allezeit! Betet ohne Unterlass! Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. Den Geist dämpft nicht! Die Weissagung verachtet nicht! Prüft alles, das Gute behaltet! Haltet euch fern von dem Bösen in jeglicher Gestalt!
1. Thessalonicher 5,16-22

Mit anderen Worten: so sollte das geistliche Leben eines Christen aussehen. Oder?
Aber wie sieht es heute praktisch aus? Trifft man noch Christen, die sich allezeit freuen und ohne Unterlass beten? Ich zumindest treffe solche Christen immer seltener. Statt Dankbarkeit höre ich immer mehr Beschwerden, wie schwer das Leben ist und wie blöd die Umstände sind. Der Geist Gottes wurde bereits aus vielen Kirchen verbannt, weil man Angst hat, dämonisch belastet zu werden, wenn man geistliche Gaben praktiziert. Die Weissagung kann man gar nicht mal verachten, weil es sie schon fast nirgendwo gibt. Im Zeitalter der Ökumene nimmt man einfach alles an, was man mit der Mehrheit für gut erklärt, ohne zu prüfen. Das Böse ist besonders durch die Medien in jeglicher Gestalt so präsent, dass man sich schon bemühen muss, um dem zu entkommen.
Also, Du siehst ja, dass wir in einer Zeit leben, in der man wachsamer sein sollte und den Geist Gottes mehr als je zuvor braucht, um das Gute vom Bösen zu unterscheiden. Der Teufel bringt seine Lügen schön als fromme Geschenke verpackt vorbei und viele nehmen sie sogar mit Freude an, ohne zu prüfen. Das Leben im Glauben darf nicht so oberflächlich sein, wie wir es heute erleben und wovor Jesus auch gewarnt hat. Vielen falschen Christussen ist es nicht mehr so schwer, viele Menschen zu verführen, weil die meisten von Ihnen die Wahrheit (Christus) leugnen und sich ihre eigenen Religionen im Herzen bilden. Das Leben im Glauben ist ein täglicher Prozess, der mit viel Zeit und Disziplin verbunden ist und der ohne die Unterstützung des Heiligen Geistes unmöglich ist.
Lies Dir diese Bibelstelle immer wieder vor und folge den Ratschlägen des Paulus. Möge Gott Dir dabei helfen!

Leben ohne gelebt zu haben

13. Dezember 2019

Die meisten Menschen in dieser Welt sind zwar vom Anschein her lebendige Wesen, geistlich sind sie aber tot. Man hört aber von ihnen solche Worte, wie: „Man muss das Leben genießen!“ oder, „Man lebt nur einmal!“, dennoch haben sie das echte Leben gar nicht erkannt. Jesus sagte über sich, dass Er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Wenn man also Jesus nicht hat, dann hat man auch das Leben nicht. Ist doch eigentlich logisch. Oder?

Nun, leider gibt es auch viele Christen, die zwar fromm aussehen, aber wenn man ihr Leben anschaut, blickt man ins Leere. Warum? Weil sie in ihrem frommen Umfeld nur existieren. Sie machen und befolgen viele Gesetze und Regeln, die sie zwar mit der Bibel belegen können, in denen sie allerdings keine Erfüllung finden. Sie haben oft Probleme mit Humor, Freude, Vertrauen, Entspanntheit…
Für viele Menschen ist Gott ein alter, grimmiger Opa, der von oben runter schaut und guckt, wenn Er bestrafen kann. Nur die, die Ihn wirklich persönlich kennen gelernt haben, wissen, dass Er ein fröhlicher, humorvoller und liebender Gott ist. Er mag überhaupt nicht, dass man Ihn sich so schrecklich vorstellt, als wäre Er irgendein Monster.

So denken manche Leute aus meiner Umgebung, dass mir mein Leben überhaupt kein Spaß macht, weil ich mit ihnen nicht saufen oder andere Dinge tun will, die sie als lustig oder nett finden. Das ist aber überhaupt nicht der Fall. Seitdem Jesus in mein Leben gekommen ist, habe ich viel mehr Freude und Spaß am Leben, als nie zuvor. Ja, ich hatte nur eine Frau im Bett und ich habe noch nie Wodka probiert, aber Freude habe ich mehr als manche Kameraden, die ohne Flasche Bier nicht mal ein Lächeln zeigen können. Sie suchen Spaß, um ihr Leid und Kummer zu lindern, was ihnen aber meistens nicht gelingt. Ich habe Freude und Spaß am Leben, weil Jesus sich um mich kümmert und mich von meinem Leid befreit. Auch in schweren Zeiten ist Er da, um mich zu trösten und mir Mut zu machen. Ohne Jesus ist mein Leben nicht mehr vorstellbar, denn ohne Ihn wäre ich schon längst tot und das nicht nur geistlich.