Tag Archives for " Geld "

im Schlaf
Jul 25

Seinem Geliebten gibt der Herr im Schlaf

By Viktor | Versorgung

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft und viele Menschen kommen kaum zum Schlafen, weil sie neben vielen Jobs auch noch zuhause viel zu schaffen haben. Auch ständiges Gucken auf den Tablett oder Smartphone nach neuen Nachrichten lässt das Gehirn kaum zur Ruhe kommen.
So brennen viele aus, aber wirklich genug haben sie dann auch nicht.
Die Bibel sagt: „Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und spät aufbleibt und sauer erworbenes Brot esst; solches gibt er seinem Geliebten im Schlaf!“
Nun, soll ich jetzt gar nicht arbeiten gehen und auf Manna von Oben warten? Das wird Gott wohl nicht meinen, denn an anderer Stelle heißt es: „Wer nicht arbeitet, der isst nicht!“ Diesen Satz habe ich in meiner Kindheit oft von meinen Eltern zu hören bekommen. Ich sollte zuerst was tun, um mir mein Essen zu verdienen. Heute würden viele Psychologen sagen, dass es total verkehrt ist, denn so würde man die Kinder unter Leistungsdruck setzten.
Wenn ich meine berufliche Bemühungen von Früher anschaue, kann ich der Bibel zustimmen, dass all die Mühe umsonst war, denn ich habe nie viel Geld verdient und was ich verdient habe, war schnell weg, so dass ich mir keine Rücklagen machen konnte. Deswegen habe ich Gott gebeten, dass Er mich zum Dienst in Seinem Reich beruft, damit Er auch mein Arbeitgeber ist. Dieses Gebet begann Er vor zwei Jahren zu erfüllen, als ich beim CRTV Augsburg eingestellt wurde.
Ich habe zwar noch nicht so erlebt, dass ich etwas Materielles im Schlaf bekommen habe, aber durch die Träume gab mir Gott immer wieder die Anweisungen, wie ich zu etwas komme. Es ist auch kein Wunder, dass der Teufel immer wieder versucht, uns den Schlaf zu rauben, um zu verhindern, dass Gott zu uns auf diese Weise reden kann. Da tut er alles, damit wir zu beschäftigt sind und keine Ruhe mehr haben, auch am Tag. Gott will uns aber zur Ruhe bringen. Er will sich auch um unser Einkommen kümmern, damit wir nicht in 3 Jobs schuften müssen, um zu überleben.

Gebet als fromme Maske
Mai 02

Gebet als fromme Maske

By Viktor | Dienst , Geistliches Leben

Ich habe schon oft meine Geschichte erzählt, als ich obdachlos wurde und den Jugendpastor um Hilfe gebeten habe. Aber ich erzähl sie nochmal, weil mir langsam die fromme Tuerei bis zum Hals steckt.
Also, als ich an einem Tag Dach über den Kopf verloren habe, stand ich vor meinem damaligen Jugendpastor und erzählte ihm mein Leid. Er aber, anstatt mir zumindest vorübergehend einen Platz in seinem großen Haus anzubieten, sagt mir: „Komm, ich bete für Dich, dass Du eine Bleibe findest!“ Ob Gott dann tatsächlich sein Gebet erhört hat oder mir als Seinem geliebten Kind einfach gnädig war, weiß ich nicht genau. Aber dieser Mann wurde für sein heuchlerisches Verhalten von Gott bestimmt nicht belohnt.
Leider erlebe ich sowas immer wieder, dass Christen, die durchaus in der Lage sind, praktisch zu helfen, sich hinter der frommen Fassade verstecken und angeblich nur mit Gebet helfen können. Wenn aber alle nur beten, wer wird kann sich dann von Gott für die praktische Hilfe gebrauchen lassen? Glaube ohne Werke ist tot! Das sage nicht ich, sondern das hat Jesus gesagt.
Gebet und besonders Fürbitte ist wichtig, sollte aber nie als Ersatz für echte, praktische Hilfe verstanden werden. Ich habe letztes Jahr für die Opfer der Flutkatastrophe gebetet, aber ich war auch dort, um bei der Beseitigung der Folgen praktisch zu helfen. Was hätte den Opfer mein Gebet genutzt, wenn ihre Häuser voll mit Schlamm waren? Nichts!
Viele beten für mich, dass ich einen Einkommen habe, das mir zum Leben reicht, aber nur ganz wenige helfen mir, meine Kosten, die ich für meine Dienste tragen muss, zu decken. Was nützt mir ihr Gebet, wenn sie nicht bereit sind, mich schon mit 10 Euro im Monat zu unterstützen? Richtig! Nichts! Sie können mir noch so viel erzählen, wie lieb sie mich haben, aber wenn ihre Liebe sich nicht in Werken ausdruckt, dann ist das bloß Heuchelei. Wer aber seine Zeit, sein Hab und Gut, seine Gaben dafür nutzt, um in der Tat zu helfen, der wird von Gott dafür immer reichlich belohnt. Lass Dir den Lohn Gottes nicht entgehen, glaube und liebe in der Tat!

Aug 28

Was man sonst noch hat

By Viktor | Glaube

Viele Menschen jammern und klagen, weil es ihnen immer wieder etwas fehlt. Manchen fehlt das Geld, manchen an Aufmerksamkeit oder Liebe… Und so versuchen sie ihr Bedarf irgendwie zu stillen. So fangen sie an, zu stehlen, sich zu prostituieren oder andere verkehrte Dinge zu machen, von denen sie versuchen die Befriedigung ihres Mangels zu bekommen. Trotzdem bleiben die meisten weiterhin arm und armselig, weil nichts ihr Mangel stillen kann.
Als Gott den Menschen erschaffen hat, hat Er ihm alles gegeben, was es auf der Erde gab, sodass es ihm an nichts gemangelt hat. Erst durch die Sünde verlor der Mensch alles, weil der Teufel ihm alles geraubt hat.

Als Kind Gottes bekomme ich alles, was der Feind mir gestohlen hat wieder zurück, weil meine Beziehung zu Gott, der ja alles besitzt und dem alle Mächte untertan sind, durch Jesus wieder aufgebaut wurde. Jetzt liegt es an mir, ob ich von dem Besitz Gottes etwas nehme oder nicht.
In der Geschichte vom verlorenen Sohn gibt es zwei Brüder. Einer hat sein Erbe verschwendet und kam mit nichts zurück zum Vater, wie auch die meisten Sünder, die zu Gott kommen. Und der zweite Bruder lebte immer mit seinem Vater und durfte von seinem Reichtum immer für sich etwas nehmen. Das tat lange Zeit nicht und beschwerte sich dann bei ihm, dass er nicht mal mit seinen Freunden feiern könnte. Der Vater meinte aber: „Was meins ist, ist auch deins! Du hättest Dir alles nehmen können.“ So sind auch viele Christen, die ihr Leben lang Gott mit Fleiß dienen, um irgendwann im Himmel eine fette Feier zu haben, anstatt jetzt schon von Ihm zu nehmen, was sie brauchen, weil es auch ihnen gehört.

Nun, um etwas vom Vater zu nehmen, den man nicht sieht, braucht man Glauben und Mut. Den geben uns Gottes Verheißungen, die wir in Anspruch nehmen dürfen. Gott verspricht uns nicht, was Er uns nicht geben kann. Warum denn noch zweifeln, wenn wir als Königskinder die Erben sind und alles, was unserem Vater gehört, auch uns gehört.

Nov 22

Der Herr ist mein Versorger

By Viktor | Glaube

Ich bin in der ehemaligen Sowjetunion geboren und aufgewachsen, wo wir nicht im Saus und Braus gelebt haben, aber richtig arm waren wir irgendwie auch nicht. Das hatten wir nicht nur unserer kleinen Landwirtschaft, sondern auch meinem Vater zu verdanken, der uns immer gut versorgt hat. Mit 40 Jahren ist er aber verstorben, als ich bereits 2 Jahre gläubig war. Wir sind dann zwei Monate nach dem Tod meines Vaters nach Deutschland umgesiedelt, wo wir dann die erste Zeit Sozialhilfe bekamen. Das war aber nicht besonders viel, deswegen habe ich zum ersten Mal Gott um Seine Hilfe gebeten. Ich habe Ihm im Gebet gesagt, dass Er doch mein Versorger ist und es nicht zulassen würde, mich Mangel leiden zu lassen. Nach diesem Gebet bekam ich 6 Monate lang 100 DM – Scheine, eingewickelt in Alufolie, in einem Briefumschlag ohne Absender auf meinen Namen bekommen. Das war genau die Zeit, in der wir das Geld nötig hatten und Gott hat mir damit gezeigt, dass Er mein Versorger ist. Danach fiel es mir leichter, mir keine Sorgen um meine Finanzen oder meine Existenz zu machen. Diese Erfahrung bewirkte in mir das Vertrauen zu Gott als meinem Versorger. Und so habe ich im Laufe der vielen Jahren immer wieder erlebt, wie Gott mich mit allem versorgt, was ich brauche.

Letztes Jahr hat Er mir nochmal deutlich gezeigt, dass Er mich nicht nur versorgen, sondern auch vorsorgen kann. So bekam ich im September eine Mail von einem Bruder aus der Schweiz, der meine Andachten liest, in der er mir geschrieben hat, dass er mir einen Betrag überweisen will, der 1. für Kinderkleidung, 2. für ein Geschenk für meine Frau und 3. fürs Autoreparatur sein sollte. Ich habe dann überlegt: „Ok, meine Kinder bräuchten tatsächlich neue Kleidung und meine Frau hätte bald Geburtstag, aber was ist mir meinem Auto los?“ Da ich zu der Zeit gerade in Darmstadt war, wo ich mit meinem Auto gut hingekommen bin und keine Mängel festgestellt habe, konnte ich mir noch nicht vorstellen, was da repariert werden soll. Als ich aber zuhause fast angekommen bin, hörte ich komische Geräusche beim Bremsen und musste das Auto zur Werkstatt bringen, um kaputte Bremsbelege zu ersetzen. Und als ich die Reparatur bezahlen musste, war das Geld dafür schon da. Und wie soll ich mir da noch Sorgen machen?

Gott ist mein Versorger, mein Vorsorger und mein Fürsorger. Seine Hilfe kommt niemals zu spät. Auf ihn kann ich mich als Sein Kind 100%ig verlassen und in diesem Vertrauen absolut frei von Ängsten und Sorgen leben.