Geschenk des Lebens

Wenn man als Kind etwas bekommen hat, was man sich schon lange gewünscht hat, dann fühlte es sich so an, als wäre das ein „Geschenk des Lebens“, also etwas, was man nicht so oft bekommt.
Solche Geschenke verlieren zwar mit der Zeit an Bedeutung und sind nicht mehr so interessant, weil man sich auch weiterentwickelt oder das Geschenk geht kaputt, aber der Schenker bleibt meistens immer in Erinnerung, weil er mit seinem Geschenk eine große Freude ausgelöst hat.
So ähnlich ist es auch mit dem Geschenk des Lebens, das wir von Gott bekommen haben. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie groß meine Freude an dem Tag war, als der Geist Gottes mich erfüllt hat. So eine Freude habe ich noch nie im Leben erfahren. Ich wollte auch bei jedem angeben, was für ein „cooles Geschenk“ mit Gott geschenkt hat. Da ich das Geschenk immer noch habe, kann ich Gott immer noch dafür danken und preisen, aber auch immer wieder darüber erzählen.
Meine Kinder haben Überfluss an geschenkten Spielsachen, von denen die meisten irgendwo in der Wohnung verteilt liegen und nicht mehr beachtet werden. Ich musste aber in meiner Kindheit sehr sorgfältig mit meinen Spielsachen umgehen, weil es nicht viele waren. Deswegen waren sie für mich auch sehr wertvoll. Das Geschenk Gottes ist für mich auch sehr wertvoll! Auch wenn man im Leben auch von anderen Menschen beschenkt wird und in die Versuchung kommen kann, Gottes Geschenk zu vernachlässigen, will ich es auf jeden Fall für immer bei mir behalten.
Nun, das Geschenk Gottes ist fürs Auge nicht sichtbar, deswegen wird es im Glauben empfangen und im Glauben behalten. Wenn man den Glauben aufgibt, dann schmeißt man auch das Geschenk weg. Wer aber im Glauben lebt, der ist für immer und ewig beschenkt und kann sogar andere beschenken. Ist das nicht wunderbar?
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Der Herr ist mein Versorger

22. November 2019

Ich bin in der ehemaligen Sowjetunion geboren und aufgewachsen, wo wir nicht im Saus und Braus gelebt haben, aber richtig arm waren wir irgendwie auch nicht. Das hatten wir nicht nur unserer kleinen Landwirtschaft, sondern auch meinem Vater zu verdanken, der uns immer gut versorgt hat. Mit 40 Jahren ist er aber verstorben, als ich bereits 2 Jahre gläubig war. Wir sind dann zwei Monate nach dem Tod meines Vaters nach Deutschland umgesiedelt, wo wir dann die erste Zeit Sozialhilfe bekamen. Das war aber nicht besonders viel, deswegen habe ich zum ersten Mal Gott um Seine Hilfe gebeten. Ich habe Ihm im Gebet gesagt, dass Er doch mein Versorger ist und es nicht zulassen würde, mich Mangel leiden zu lassen. Nach diesem Gebet bekam ich 6 Monate lang 100 DM – Scheine, eingewickelt in Alufolie, in einem Briefumschlag ohne Absender auf meinen Namen bekommen. Das war genau die Zeit, in der wir das Geld nötig hatten und Gott hat mir damit gezeigt, dass Er mein Versorger ist. Danach fiel es mir leichter, mir keine Sorgen um meine Finanzen oder meine Existenz zu machen. Diese Erfahrung bewirkte in mir das Vertrauen zu Gott als meinem Versorger. Und so habe ich im Laufe der vielen Jahren immer wieder erlebt, wie Gott mich mit allem versorgt, was ich brauche.

Letztes Jahr hat Er mir nochmal deutlich gezeigt, dass Er mich nicht nur versorgen, sondern auch vorsorgen kann. So bekam ich im September eine Mail von einem Bruder aus der Schweiz, der meine Andachten liest, in der er mir geschrieben hat, dass er mir einen Betrag überweisen will, der 1. für Kinderkleidung, 2. für ein Geschenk für meine Frau und 3. fürs Autoreparatur sein sollte. Ich habe dann überlegt: „Ok, meine Kinder bräuchten tatsächlich neue Kleidung und meine Frau hätte bald Geburtstag, aber was ist mir meinem Auto los?“ Da ich zu der Zeit gerade in Darmstadt war, wo ich mit meinem Auto gut hingekommen bin und keine Mängel festgestellt habe, konnte ich mir noch nicht vorstellen, was da repariert werden soll. Als ich aber zuhause fast angekommen bin, hörte ich komische Geräusche beim Bremsen und musste das Auto zur Werkstatt bringen, um kaputte Bremsbelege zu ersetzen. Und als ich die Reparatur bezahlen musste, war das Geld dafür schon da. Und wie soll ich mir da noch Sorgen machen?

Gott ist mein Versorger, mein Vorsorger und mein Fürsorger. Seine Hilfe kommt niemals zu spät. Auf ihn kann ich mich als Sein Kind 100%ig verlassen und in diesem Vertrauen absolut frei von Ängsten und Sorgen leben.