Tag Archives for " Glaube "

Überwinder sein
Nov 29

Überwinder sein

By Viktor | Glaube , Glaubenskampf

Als ich vor einer Woche einen positiven Covid-Test erhalten habe, habe ich mich weder erschrocken noch hat es mir Angst gemacht. Auch positive Tests meiner Frau und meiner Tochter haben mich nicht zum Zweifeln gebracht, dass mein Gott größer ist als dieser Virus. Sein Schutz war die ganze Zeit spürbar und der Verlauf von Corona war mild. Ich danke Gott für all meine Beter, die für mich und meine Familie beteten.
Nun, eigentlich habe ich darauf vertraut, dass der Virus mich nicht erreicht, aber Gott hat es trotzdem zugelassen. Warum? Nicht, weil Er mich strafen oder quälen wollte. Er wollte nochmal meinen Glauben prüfen. Bin ich immer noch ein Überwinder oder bin schon ein Zweifler, der aufgibt und verzweifelt?
Selbst, wenn es mir körperlich teilweise richtig dreckig ging, tief in meinem Herzen hatte ich Frieden und Ruhe. Ich spürte Gottes Gegenwart und hatte deswegen keinen Grund zum Verzweifeln.
Jesus macht uns zu Überwindern! Deswegen lässt Er manches Übel in unserem Leben geschehen. Wir werden dadurch stärker im Glauben und erfahren Sein Wirken in unserem Leben. Niemals hat Er uns ein leichtes, fast schwereloses Leben versprochen. Auf dieser Erde werden wir immer mit Problemen konfrontiert, die gelöst werden müssen. Wenn wir diese Probleme mit Gottes Hilfe lösen, dann werden wir siegreich!
So brauche ich den Tempel des Heiligen Geistes, der mein Körper ist, nicht mit irgendwelchen Zaubermitteln zu spritzen, die mich angeblich vor dem Virus schützen können, sondern verlasse mich immer noch auf Gottes Schutz. Dieses Vertrauen wird sich immer und in jeder Lage lohnen. Teufel wollte mich schon oft umbringen, es ist ihm aber nicht gelungen, weil mein Gott größer ist. In einer engen Gemeinschaft mit Jesus Christus bin ich ein Überwinder und kann mit Ihm ALLES überwinden!
Als Kind Gottes habe ich mich für ein Leben als Überwinder entschieden und diese Entscheidung werde ich niemals bereuen.

Folge Deinem Herzen
Okt 04

Folge Deinem Herzen

By Viktor | Nachfolge

Scorpions haben ein Lied produziert, der heißt „Follow your heart“ (Folge Deinem Herzen“). Da singen sie: Dies ist die Zeit für dich, frei zu sein Du musst deinem Herzen folgen Dies ist die Zeit in Deinem Leben und es ist nie zu spät Um das Licht im Dunkeln zu sehen.“
Ich finde in dem Text bemerkenswert, dass es zuerst erwähnt wird, dass es an der Zeit ist frei zu sein und erst dann sollte man seinem Herzen folgen.
Wann kann ich als Kind Gottes meinem Herzen folgen? Genau, wenn mein Herz frei von der Sünde ist und Gott in ihn hineinsprechen kann. Wenn ich nicht frei bin, brauche ich meinem Herzen nicht zu folgen. Dann komme ich auf dumme Gedanken, die mich zur Fall bringen werden. Wenn ich dem lebendigen Gott folge, der in meinem Herzen wohnt, dann sehe ich immer das Licht im Dunkeln.
Ich kann meinem Herzen folgen, wenn Gott mir ein neues Herz geschenkt hat. Er hat von mir das versteinerte Herz rausgenommen und gab mir ein fleischendes Herz. Was ist das? Das ist ein Herz, das Gott gefallen möchte, das Gottes Wege gehen will, das Gott verherrlichen und Ihm für ewig treu bleiben will. So einem Herzen kann ich folgen, denn dann folge ich nicht mir und meinen eigenen Gedanken und Gefühlen, sondern Gott. Gottes Herz wird jeden Tag mit meinem Herzen immer mehr verschmolzen, wenn ich mich von Seinem Geist leiten lasse.
Weiter im Lied der Scorpions heißt es: „Das Leben bringt mich tief, es bringt mich hoch und nur allein der Himmel weiß es: Dies ist die Zeit für Dich, frei zu sein Du musst deinem Herzen folgen.“
Ja, der Himmel weiß es, dass es die Zeit ist, frei zu sein und Deinem vom Geist Gottes erfülltem Herzen zu folgen. Gott hat einen wunderbaren Plan mit Dir und Deinem Herzen!

nach der Wahl
Sep 27

Nach der Wahl

By Viktor | Nachfolge

Die meisten Bürger Deutschlands haben gestern ihre Stimme für irgendeine Partei abgegeben und jetzt warten wir alle gebannt auf die Wahrergebnisse. Es spielt nun keine Rolle mehr, welche Partei wer gewählt hat, denn es ist passiert. Jeder hat seine eigene Entscheidung getroffen.
Und das ist mein Stichwort für heutigen Post. Wir treffen täglich viele Entscheidungen, von denen nicht jeder optimal oder richtig ist. Deswegen ist es so notwendig, Gott jeden Morgen zu fragen: „Was willst Du für mich heute?“ Denn wenn wir unsere Entscheidungen Seinem Willen anpassen, dann werden wir in allem was wir tun reichlich gesegnet. Wenn wir unseren eigenen Gedanken, unserem Fleisch folgen, kann es uns eventuell schaden.
Länger schlaffen ist zwar keine Sünde, aber wenn ich früher aufstehe, um Zeit mit Gott zu verbringen, dann werde ich hinterher fitter und gestärkter, als wenn ich bis Mittag im Bett wälze.
Ich habe jeden Morgen die Wahl: beginne ich den Tag mit Gottes Segen oder ohne ihn. Wobei der Segen Gottes liegt oft auch in unangenehmen Dingen, was man meistens erst später merkt. Gott lässt ja nichts Sinnloses zu, auch kein Leid oder Misserfolg. Alles dient uns immer zum Besten, wenn wir mit Jesus leben.
Wer sich für ein Leben mit Ihm entschieden hat, der weiß wovon ich rede. Jesus will uns zu Überwindern machen und hilft uns auch die Schwierigkeiten zu ertragen, die Gott in unserem Leben zulässt.
Ich werde letzte Zeit massiv von allen Seiten angegriffen, alles scheint so chaotisch zu laufen, obwohl ich täglich Gemeinschaft mit Gott habe. Da könnte ich leicht verzweifeln, wenn ich nicht früher durch einige Prüfungen durchgegangen wäre. So bin ich für die Angriffe dankbar, weil Gott dann meistens mächtig wirken kann.
Egal, wie die Wahlen ausgehen, egal welche Macht unseren Land beherrschen wird, ich treffe jeden Morgen die Entscheidung, Jesus Christus nachzufolgen und den Willen Gottes zu tun, egal was es koste.

Sep 06

Ausharren im Glauben

By Viktor | Geduld , Glaube

Jakobus schreibt in seinem Brief: Meine Brüder, achtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen geratet, da ihr ja wisst, dass die Bewährung eures Glaubens standhaftes Ausharren bewirkt.
Hmm… standhaftes Ausharren? Wofür braucht man das? Richtig! Für schwere Zeiten, die wir noch durchmachen müssen. Ich habe inzwischen viele Anfechtungen hinter mir und jedes Mal habe ich Gottes erlösende Hand erfahren, was meinen Glauben immer stärker gemacht hat. Heute fürchte ich mich vor keinen großen Schwierigkeiten, weil ich einen bewährten Glauben habe, in dem ich so lange ausharren kann, bis Gott mir Seine Lösung schenkt.
Ausharren im Glauben hat nichts mit der Suche nach alternativen Lösungen zu tun, weil man die Probleme schnell gelöst haben will. Vielmehr bedeutet das, sich auf Gottes Führung zu verlassen und Ihm felsenfest zu vertrauen. Er lässt Seine Kinder nie im Stich! Das habe ich in meinem Leben leibhaftig erfahren. Ja, ich musste auf manche Lösung bis zu zehn Jahren warten, aber sie kam dann aus Gottes Hand. Alle andere Versuche, eine schnellere Lösung zu finden, sind gescheitert. Meine Eltern haben viel unternommen, um mich von der Epilepsie zu befreien, aber nichts hat mir die Heilung gebracht. Nur nach zehn Jahren Ausharren im Glauben und Geduld kam die Heilung aus der Hand Gottes. Er hätte mir langes Warten ersparen und mich durch ein Wunder sofort heilen können, aber das hätte kein standhaftes Ausharren in mir bewirkt. Heute kann ich Gott umso mehr vertrauen, weil ich überzeugt bin, dass Er mich niemals im Stich lassen wird. Er erfüllt alles, was Er mir versprochen hat, aber zu Seiner Zeit! Er weiß besser, wann Er meine Probleme idealerweise lösen kann. So sehe ich hinterher, dass in meinem Leben alles wie ein Puzzle zusammenpasst und keine Lücke oder Ungereimtheit entstanden ist. Ausharren im Glauben bedeutet, immer dranbleiben und niemals den Glauben aufzugeben. Das kann ich heute viel besser, als vor 30 Jahren.

Einheit
Aug 09

Gibt’s Einheit nur in der Not?

By Viktor | Einheit , Not/Leiden

Letzte Woche war ich mit Pastor der FeG Augsburg Mitte Michael Bitzer im Flutkatastrophengebiet, um dort praktisch und geistlich zu helfen. Schon beim ersten Einsatz haben wir beide gestaunt, dass ab der ersten Sekunde ein Teamgeist vorhanden war, der uns alle in einer Einheit arbeiten ließ. Es gab niemanden, der sich über irgendwas beschwert hat oder unzufrieden war. Da haben wir uns beide auf dem Rückweg gefragt, warum es in unserem Gemeinde-Alltag oft so gut nicht funktioniert? Muss unbedingt was Schlimmes passieren, damit wir uns eins machen können? Brauchen wir wirklich erst eine tiefe Not, um sich miteinander zu vereinen? Diese Frage macht mich immer noch nachdenklich.
Im Krisengebiet hatten wir einen gemeinsames Ziel: Helfen den Flutopfern! Da spielten Unterschiede zwischen Mann und Frau, zwischen Gläubig und Ungläubig oder kulturelle Unterschiede überhaupt keine Rolle. Wir waren alle zusammen die Fluthelfer! Wenn wir aber eine Gemeinde sind, warum verhalten wir uns oft so, als wären wir besser oder kluger als die anderen? Da fehlt oft die Demut, in der wir unser Christsein leben sollten.
Michael Bitzer ist in Augsburg dafür bekannt, dass er viele Aktionen organisiert und viel unternimmt. Auch bei der FeG Rheinbach habe ich diesen Organisationsgeist deutlich gespürt, denn sie haben hervorragend die Einsätze und Versorgung der Helfer geplant und durchgeführt. Wenn man also, die FeG-Gemeinden, die gute Organisatoren sind, mit anderen Gemeinden, die zum Beispiel gute geistliche Lehre oder diakonische Dienste anbieten, miteinander verbinden würde und gemeinsam das Reich Gottes bauen würden, dann lässt die Erweckung dieser Welt nicht länger auf sich warten. Ich mag die konfessionellen Trennungen sowieso nicht, weil Jesus Christus an keine Konfession gebunden ist. Wenn wir uns miteinander verbinden und jeder seine Gabe dafür einsetzt, um gemeinsam das Ziel (Verkündigung des Evangeliums) zu erreichen, dann hat auch der Teufel keine Chancen, uns aufzuhalten. Denk darüber nach! Such nach Möglichkeiten, auch außerhalb Deiner Gemeinde mit anderen Christen Projekte zu gestalten und bei den Projekten mitzumachen. Es lohnt sich!
Neue Folge meines Podcasts „Glücklich aus dem Schlamm!“

Glauben in der Katastrophe
Aug 02

Glauben in der Katastrophe

By Viktor | Not/Leiden

Unser Land ist geplagt von einer Überschwemmungskatastrophe, die vielen Menschen das Leben oder die Gesundheit kostete. Da hört man von Gottes Strafe oder Gottes Plage, aber ist denn Gott überhaupt daran schuld? Das glaube ich nicht. Der Fürst dieser Welt ist ein Zerstörer und es ist seiner Hände Werk. Er hat die absolute Freiheit, zerstörerisch zu wirken, wenn wir Gott den Rücken kehren. Er kann uns Seinen Willen nicht aufzwingen, weil Er uns den freien Willen gegeben hat. Er kann uns nur beschützen, wenn wir Seinen Willen tun wollen. Sobald wir uns wieder in die Sünde verstricken, ist der Teufel sofort da, um zerstörerisch in unserem Leben zu wirken.
Warum Gott viel Unheil überhaupt zulässt, ist meistens leider ein Geheimnis. Aber Er ist immer bereit, aus dem Unheil zu helfen, zu heilen und zu befreien. Letzte Woche habe ich mit einer Bloggerin telefoniert, die im Katastrophengebiet lebt, und sie erzählte mir, dass Gott sie und ihre Familie bewahrt hat und sie haben die Überschwemmung ohne großen Schaden überstanden. Diese Nachricht hat mich sehr gefreut, obwohl ich sie persönlich noch gar nicht kenne.
Viele Menschen verlieren den Glauben an Gott, wenn sie mit irgendeinem Leid geplagt werden, aber auch ganz viele Menschen finden gerade in der Not den Weg zu Gott, weil sie in ihrer Verzweiflung zu Ihm rufen. Gerade jetzt, in dieser schweren Zeit wirkt Gott dort, wo die Not am größten ist. Ich freue mich, bald in das Überschwemmungsgebiet zu fahren, um dort vor Ort praktisch und geistlich zu dienen. Das wird mir von meinem Arbeitgeber sogar als Arbeitsstunden angerechnet.
Nun, Gott lässt die Not auch deswegen zu, damit Seine Kinder, die stark genug sind, denen dienen können, die geplagt sind. So will ich jeden Ermutigen, sich auf den Weg zu machen, um denen zu helfen, die einen harten Kampf gegen die Naturkatastrophe führen. Gott will Dich und mich gebrauchen, um Menschen auf Ihn und Seine Rettung aufmerksam zu machen.
Bitte unterstütze mich bei meinem Einsatz!

Jun 07

Egal an was man glaubt, haupsache man glaubt?

By Viktor | Glaube

Bei unserer Reise zum Marienbad in Tschechien hatte ich gute Gespräche mit Freunden meiner Mutter, die auch im gleichen Hotel mit uns waren. Da hörte ich von ihnen sowas: “Es ist doch egal, an was man glaubt, Hauptsache man glaubt!” Mit meinen Zeugnissen konnte ich gut dagegen argumentieren, denn sie bezeugen, dass Jesus sein Wort nur dann erfüllt, wenn ich an Ihn und nicht an irgendeine andere Gottheit oder Religion glaube. Mein Gesprächspartner meinte, dass es viele Wege des Glaubens gibt, aber die gehen an Jesus vorbei. Ich sagte darauf: “Aber jeder Weg, der an Jesus vorbei geht, führt in die Hölle! Denn Er sagte, dass Er der einzige Weg zum Vater ist.”
Es gibt zwar den Glauben an sich selbst, dass man etwas im Leben auf die Beine stellen kann, und es gibt den Glauben an die sog. “Höhere Kraft” oder “Universum”, aber nur der Glaube an Jesus Christus bringt uns zum Himmel.
Hätte ich an egal was und nicht an Jesus Christus geglaubt, dann hätten sich Seine Worte in meinem Leben nicht erfüllt. So glaubte ich zum Beispiel, dass ich durch Jesu Wunden geheilt bin und Er hat mich tatsächlich gesund gemacht. Ohne den Glauben an Jesus, hätte ich keine Heilsgewissheit, die mir der Heilige Geist (den Jesus auf die Erde gesandt hat) vor 30 Jahren gab. Ich hoffe nicht bloß, dass ich in den Himmel komme, sondern bin total davon überzeugt, weil es mir vom Geist Gottes offenbart wurde. Als das passierte, war meine Suche nach Gott beendet. Ich habe Ihn gefunden und bin dank Jesu Werk am Kreuz für die Ewigkeit gerettet.
Die religiösen Mächte dieser Welt streben nach einer Einheitsreligion, in der Christus keine Entscheidende Rolle spielen soll. So einer Art “Wir haben uns alle lieb!”-Religion, bei der sogar die Sünde geliebt und toleriert wird, ist nicht, was Gott gefällt.
Ich lass mich auf keinen Fall zu irgendeinem anderen Glauben, außer an Jesus Christus, verführen lassen. Er ist wirklich der einzige Weg! Dafür braucht man eine persönliche Beziehung zu Ihm, die uns der Heilige Geist ermöglicht.

Mai 17

Die Not der Menschenseele

By Viktor | Geistliches Leben

Die Seele eines Menschen scheint ein sehr sensibles und sehr verletzliches Organ zu sein. Menschen mit seelischen Krankheiten gibt’s fast mehr als Menschen mit körperlichen Beschwerden. In die Seele ist es auch ganz schwer reinzuschauen, so dass viele Menschen ihre seelische Not oft hinter einer Maske verbergen.
Neulich erreichte mich eine Nachricht, dass in München sich ein 13-jähriges Mädchen erhängt hat, obwohl man bei ihr gar nichts bemerkt hat. In der Familie gabs eigentlich keine Probleme, mit denen man das Suizid erklären könnte. Aber irgendwas hat dieses Kind dazu gebracht, sich sein Leben zu nehmen. Irgendwas, was tief in der Seele verborgen war.
Dieser Vorfall hat mich an meine Teenager-Zeit erinnert, in der ich oft auch nicht mehr leben wollte, weil ich mich ungeliebt und nicht angenommen gefühlt habe. Ich hatte jedoch schon als Kleinkind große Angst vor dem Tod und hab mich deswegen nicht getraut, mich selbst umzubringen. Erst seitdem ich vor dreißig Jahren Jesus kennen lernte, wurde ich von Suizid-Gedanken ganz befreit. Da versuchte der Teufel, mich dennoch umzubringen, aber mein Gott hat mich immer davor bewahrt. Er hat mir Seine Liebe gezeigt und nur bei Ihm fühlte ich mich angenommen und geborgen. Er begann, meine Seele zu heilen und ist teilweise immer noch dabei. Größere Priorität hat für Ihn aber mein Geist. Denn je stärker mein Geist ist, desto gesünder kann auch meine Seele werden.
Unsere Seele ist voll mit Sehnsüchten, die bei vielen Menschen zu Süchten werden, weil sie nicht gestillt werden. Wenn aber nur Gott meine einzige Sehnsucht ist und mich nur nach Ihm verlangt, dann kann es zu keiner Sucht kommen und der Tod wird keine Macht mehr über mein Leben haben.
Ich muss täglich meinen Geist trainieren und lernen, weniger die Sehnsüchte meiner Seele beachten. Mein Gott sollte meine einzige Sehnsucht sein und nur wenn ich mit Ihm eng verbunden bin, dann stillt Er auch alle andere Sehnsüchte in meinem Herzen.

Großer Glaube
Mai 10

Hast Du großen oder kleinen Glauben?

By Viktor | Glaube

Wie kann man den Glauben überhaupt messen?
Als der Hauptmann zu Jesus kam und Ihn bat, nur ein Wort auszusprechen, damit sein gelähmter Knecht geheilt werden kann, sagte Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Einen so großen Glauben habe ich in Israel nicht gefunden! Wo hatte der Hauptmann so einen großen Glauben her?
Paulus sagt: „Glaube kommt vom Hören und Hören aus dem Wort Gottes.“ Da hat der Hauptmann sicher schon gehört, dass Jesus die Kranken geheilt hat und bekam von Gott die Erkenntnis, dass Er durch Jesus das Unmögliche nur mit einem Wort möglich machen kann. Er hat gar nicht daran gedacht, dass es nicht klappen wird, weil er selbst als Hauptmann einer Armee wusste, was für eine Macht die Worte haben können. Sein Glaube war deswegen auch so groß, weil er keine Zweifel zugelassen hat, dass das Wort Christi wirkungslos bleibt.
Jesus sagte nicht umsonst, dass wir wie die Kinder sein sollten. Kinder denken nicht so kompliziert und glauben dem Wort ihres Vaters, ohne ihn zu hinterfragen oder anzuzweifeln, weil sie wissen, dass ihr Papa für sie nur das Beste will.
Wenn ich mich an meine ersten Glaubensschritte erinnere, kann ich nicht sagen, dass mein Glaube gleich groß war. Trotzdem wurden meine ersten Bitten von Gott erhört. Jesus sagte ja, dass man schon mit einem Glauben, der so klein ist wie ein Senfkorn, sogar die Berge versetzen kann. Aber wie auch aus dem Senfkorn ein großer Baum wächst, so wächst auch der Glaube.
Als ich Jesus kennengelernt habe, habe ich Ihn gebeten, mir einen großen Glauben zu schenken. Ein Wunder ist nicht passiert, aber Er führte mich auf solchen Wegen, auf denen mein Glaube wuchs. Ich hatte ganz oft nötig, dass Gott sich in mein Leben und mein Alltag einmischt, so wuchs mit jedem Eingreifen Gottes auch mein Glaube.
Wenn Du auch im Glauben wachsen willst, wundere Dich nicht, dass das Leben plötzlich schwierig wird. Wie soll Gott Dir den Seine Allmacht zeigen, wenn bei Dir alles glatt läuft. Deswegen nicht gleich verzweifeln, sondern Gott vertrauen, dass Er die Lösung für jedes Problem schaffen kann.
Lass Deinen Glauben bei meinem Online-Vortrag wachsen!

geistlicher oder seelischer Christ
Mai 03

Seelischer oder geistlicher Christ

By Viktor | Geistliches Leben

Ich weiß noch wie man früher in manchen Pfingstgemeinden geurteilt hat, wer ein seelischer und wer ein geistlicher Christ ist. Ob man da immer richtig lag, mag ich aus heutiger Sicht stark bezweifeln, denn meistens ging es um die Äußerlichkeiten oder um die Begabtheit der einzelnen. Wer fast lyrisch und sehr fromm betete, wurde zum Beispiel für besonders heilig gehalten.
Ich habe auch oft gehört: „Ach, Viktor, Du betest so schön!“ Aber das lag eher an meinen kreativen Begabung als an der besonderen Geistlichkeit. Ich bin ja ein Dichter und das kommt auch in meinem Gebet oft raus.
Was ist ein geistlicher Christ und was ist ein seelischer?
Nun, das Wort Gottes sagt uns, dass wir im Geist wandeln sollten. Also, nicht wie die Geister in der Luft schweben, sondern sich vom Geist Gottes führen lassen sollten.
Leider haben wir ein Problem, dass unsere Seele mehr mit unserem Körper verbunden ist und deswegen leicht zu verführen ist. Sobald wir Kinder Gottes werden, bekommen wir neuen Geist, der aber im alten Körper mit der alten Seele zusammen sein muss. So entsteht dann ein innerer Kampf zwischen unserem neuen Geist und unserem alten Wesen. Unsere Seele sehnt sich zwar nach Liebe und Harmonie, aber sie weiß oft nicht, wo sie das herbekommt und sucht es an falschen Orten. Sie will auch nicht gleich nach der Bekehrung ihre alten sündigen Gewohnheiten loswerden, weil sie zu sehr an ihnen hängt. Da müssen wir unseren neuen Geist vom Geist Gottes trainieren und stärken lassen, damit wir zu geistlichen Christen werden, die nicht mehr auf ihre Seele hören wollen.
Es ist ein Irrtum zu denken, dass das Leben im Geist nur ein Wohlfühl-Leben ist. Denn meistens ist es ein Kampf gegen fleischliche Gelüste, gegen sündige Gewohnheiten, gegen geistlichen Einfluss der finsteren Mächte … Was ich aber erstaunlich finde, dass man dabei dennoch einen tiefen Frieden und eine große Freude im Herzen empfindet, die uns der Heilige Geist gibt.
Ein seelischer Christ lebt oft nach gewissen Regeln und Gesetzen, weil er sich nicht vom Geist Gottes leiten lassen will. Er findet oft Ausreden für sein sündiges Lebensstill und trägt gern eine fromme Maske, damit niemand in sein Herz reinschauen kann.
Ob Du nun ein geistlicher oder seelischer Christ bist, musst Du selbst prüfen. Ist der Geist Gottes in Deinem Leben präsent? Hast Du Frieden im Herzen trotzt aller Kämpfe? Dann bist Du höchstwahrscheinlich ein geistlicher Christ!