Tag Archives for " Hoffnung "

(un)sichere Lage
Sep 19

(Un)sichere Lage

By Viktor | Not/Leiden , Ruhe/Frieden , Sicherheit

Wenn ein Baby diese Welt erblickt fühlt es sich gleich unsicher, weil es die gewohnte Umgebung verlassen muss. Nur der liebevolle und fürsorglicher Umgang der Hebamme und der Eltern lassen das Baby sich wieder sicher fühlen. So ähnlich ging’s mir auch als ich vor 29 Jahren meine Heimat verlassen musste, um in ein fremdes Land zu ziehen. Zum Glück war ich bereits ein Kind Gottes und fand hier eine gute Gemeinde, die mich liebevoll aufgenommen hat und in der ich auch die Sprache gelernt habe. Doch das war nicht ein einziges Mal, dass ich meine gewohnte Umgebung verlassen musste und mich immer wieder an anderen Orten zurechtfinden musste. Das war aber nicht so schlimm, weil ich Gott mit der Zeit mehr vertraute und Er gab mir dieses Sicherheitsgefühl, auch wenn meine Lage oft total unsicher war.
Wenn man die Nachrichten sieht oder hört, scheint die Welt immer unsicherer Ort zu sein. Was auch so ist. Der Fürst dieser Welt ist ein Lügner, Mörder und Zerstörer. So braucht man sich eigentlich gar nicht zu wundern, dass so viel Elend in dieser Welt passiert.
Nun, das Wort Gottes sagt ja, dass wir nicht von dieser Welt sind! Körperlich sind wir zwar noch hier, aber unser Geist ist nicht von dieser Welt. Gott schenkte uns einen neuen Geist, einen Geist des Friedens. Aber Er holte uns noch nicht allesamt in den Himmel. Warum? Weil der Geist Gottes durch uns in die Herzen anderer Menschen fließen soll. Wir sind Kanal Seiner Liebe und Seiner göttlichen Hoffnung. Wir können den verwirrten und beängstigten Menschen den richtigen Weg zeigen und ihnen die lebendige Hoffnung vermitteln. Dafür sind wir doch da!
Unsere Lage ist sicher, auch wenn die Umstände um uns herum total unsicher sind. Denn, egal was noch passieren wird, bei unserem Vater sind wir mehr als sicher. Das kann ich aus persönlicher Erfahrung nur bestätigen.

Dez 11

Endzeit oder Neuzeit?

By Viktor | Glaube

Es sind gerade viele Endzeit-Propheten unterwegs, die angesichts der Lage die Endzeit-Stimmung im Netz verbreiten. Dabei wirkt manches nicht gerade ermutigend, sondern eher angsteinflößend. Was sagte denn Jesus Christus, wie wir uns in der Zeit verhalten sollten, in der all die von Ihm erwähnte Zeichen geschehen?

Vor paar Tagen hatte ich eine Aufgabe, für unsere Vereinsfreunde einen Bibelvers für die Weihnachtskarte auszusuchen, aber kein typischer Weihnachtsvers wie „…und Maria wurde schwanger…“, sondern etwas Ermutigendes, was aber trotzdem zum Weihnachtsfest in diesem Jahr passen würde. So habe ich einen Vers in Lukas 21,28 gefunden, der zu der Endzeit-Rede Jesu gehört: Wenn aber dies anfängt zu geschehen, so richtet euch auf und erhebt eure Häupter, weil eure Erlösung naht.

Sagt Jesus hier etwa, dass wir unseren Kopf senken sollten, weil alles so schrecklich um uns herum ist und weil die Politiker ihr Job nicht richtig machen? Nein, ganz sicher nicht! Wir sollten uns aufrichten und unsere Häupter erheben, weil unsere Erlösung naht bzw. unser Erlöser bald kommt. Und das ist doch ein Grund zur Freude. Leider lassen wir uns so leicht diese Freude rauben, wenn wir auf die Umstände schauen. Wenn wir aber täglich mindestens eine Stunde im Gebet verbringen, dann hat der Räuber keine Chancen, weil Gottes Gegenwart einfach zu stark ist.

Erwarte nicht den Antichristen, der als Person kommen sollte, sondern den Christus, der unser Erlöser ist. Mach Dir weniger Gedanken, was der Antichrist alles einrichten könnte, sondern verlasse Dich auf die Zusagen Gottes und denk an Deinen Auftrag, anderen Menschen das Evangelium zu verkündigen. Es ist Zeit zum Aufwachen und die Stimme zum Herrn zu erheben, damit Sein Wille geschieht und Er durch uns in dieser finsteren Welt hell leuchten kann.
Deine Aufgabe ist es auch nicht passiv auf die Entrückung zu warten, sondern aktiv den Willen Gottes zu tun. Das geht nur im Glauben und nicht in der Angst. Traue Gott Großes zu und erwarte das von Ihm. Du wirst staunen, was dann passiert. Jesus kommt bald!

Sep 04

Ist wirklich alles so schlimm?

By Viktor | Glaube

Wir leben in einer Welt, in der uns viele schlimme Dinge widerfahren werden können. Ob Krankheit, Unfall, Pleite, Trennung oder noch irgendwas; all das versucht, uns oft die letzte Hoffnung zu nehmen, die wir noch haben. Viele Fragen Gott auch oft: „Warum lässt Du das zu?“ Doch meistens klärt sich diese Frage einige Zeit später von allein, weil Gott in unserem Leben nichts zulässt, was absolut sinnlos sein könnte.

Als ich mit meiner Chefin zusammen betete, dankte ich Gott oft für all die schlimmen Dinge, die wir erleben mussten. Da sie selbst auch viel Schlimmes erlebt hat, fand sie mein Gebet zuerst komisch. Doch jetzt kann sie Gott auch selbst dafür danken, weil sie immer mehr dadurch erfährt, wie Gott all die schlimmen Erfahrungen zu Ihrem Besten umwandelt und Ihr Ihre Verluste erstattet.
Hätte Gott nur einige bösen Erfahrungen mir erspart, dann wäre die Geschichte, die Er mit mir schreibt, unvollkommen. So wie ein Märchen langweilig klingen würde, wenn da nichts Böses dabei sein würde, was besiegt werden müsste. Unser Leben mit Gott ist aber viel schöner als ein Märchen, selbst wenn der Teufel wie böser Wolf immer versucht uns zu verschlingen. Als Kinder Gottes können wir eigentlich nur darüber lachen. Vorausgesetzt, wir vertrauen unserem Gott und ertragen alles im Glauben, dass Er daraus etwas Besonderes macht.
Wäre in meinem Leben alles glatt und reibungslos verlaufen, wäre das sehr langweilig. Ich hätte vielleicht sogar keine Lust mehr, so weiterzuleben. Darum danke ich Gott auch für die schlimmen Zeiten meines Lebens, weil sie mir nur zum Besten dienen.
Ich rate jedem, der in der schwierigen Phase steckt, davon ab, zu klagen und zu jammern. Denn darauf wartet nur der Teufel, um alles noch schlimmer zu machen. Wichtig dabei ist, Gott zu danken, dass Er trotzt, der bösen Umstände da ist und dass Er das Beste daraus macht. So wird’s dann auch sein.

Dez 20

Was kann der Weihnachtsmann, was Jesus nicht kann?

By Viktor | Leben

Der Weihnachtsmann war ursprünglich eine Werbefigur von Coca-Cola und wurde zu einer Märchenfigur, die angeblich alle Kinderwünsche von braven Kindern erfüllen kann. Dass es nicht wirklich der Fall ist, wissen die meisten Erwachsenen. Doch viele von ihnen wissen überhaupt nicht, dass Jesus die Wünsche Seiner Kinder wirklich erfüllen kann. Und da liegt schon ein großer Unterschied zwischen Jesus und dem Weihnachtsmann: Jesus ist real und der Weihnachtsmann eine Phantasie.

Warum glauben denn immer noch so viele Menschen lieber an den Weihnachtsmann als an Jesus?

Ich denke, weil man dem Weihnachtsmann nichts zurückgeben und keine Beziehung zu ihm pflegen muss. Er kommt nur zu Weihnachten und geht dann für einen Jahr. Jesus bleibt aber jeden Tag da und will eine Beziehung zu uns haben. Er will täglich mit uns reden, Er will, dass wir Ihm allein die Ehre geben… Das ist nicht mehr so bequem, wie die meisten Menschen es gern hätten.
Jesus Christus ist eher in der Lage, den Menschen neue Hoffnung zu geben, als der Weihnachtsmann. Wenn ich verzweifelt bin, kann mir ein Poster mit einem alten, graubärtigen Mann mit der roten Mütze wenig helfen. Jesus ist aber nur ein Gebet von mir entfernt und kann mir gleich helfen.
Vielleicht sagt jemand jetzt: „Aber der Weihnachtsmann bringt viele Geschenke!“ Nun, wenn das auch wirklich so wäre, dann sind das Geschenke mit „Ablaufdatum“, weil sie nicht ewig halten. Was uns aber Jesus schenken kann, ist nicht zeitlich begrenzt, sondern gilt für ewig.
Ehrlich gesagt mag ich keine Weihnachtsfeier bei denen man sich gegenseitig mit unnützen Geschenken beschenkt, um den Anschein der Liebe, die oft fehlt, vorzutäuschen. Ich lass mich lieber im Laufe des Jahres von Jesus beschenken, dessen Liebe echt und ungeheuchelt ist. Ach ja, so eine Liebe hat der Weihnachtsmann garantiert auch nicht. Oder sehe ich das falsch?
Ich wünsche Dir auf jeden Fall eine gesegnete Weihnachtszeit und hoffe, dass Du in dieser Zeit öfter Jesus, als dem Weihnachtsmann begegnest.

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