Tag Archives for " Jesus Christus "

Aug 23

Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln

By Viktor | Glaube , Versorgung

Du wirst sicher den Psalm 23 kennen, zu dem schon viel gepredigt und gesagt wurde. Dennoch möchte ich noch ein paar Zeilen zum ersten Vers des Psalms schreiben.
Der beginnt mit Worten „Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.“ Also, wenn der Herr mein Hirte ist, dürfte es uns nichts mangeln. Oder?
Warum aber leiden trotzdem viele Kinder Gottes an irgendeinem Mangel? Stimmt diese Verheißung Gottes etwa nicht?
Nun, die Verheißung Gottes verliert auf keinen Fall ihre Bedeutung, nur weil sie in unserem Leben noch nicht erfüllt wurde. Ich meinem Leben hatte ich oft Mangel an Geld, an Aufmerksamkeit, an Annahme, an Liebe und an vielen anderen Dingen. Aber Gott hat schon viele dieser Mängel beseitigt! Der einzige Mangel, mit dem aktuell noch zu kämpfen habe, ist der finanzieller. Aber um den zu beseitigen gab Gott mir bereits eine Idee, die auch funktionieren wird, weil sie direkt von Ihm war.
Gott lässt den Mangel zu, damit Er ihn selbst auch decken kann. Wenn es mir nichts mangeln würde, dann bräuchte ich meinen guten Hirten nicht zu stören, um Ihn um Hilfe zu bitten. Gott will unsere Sicherheit sein und keine anderen Dinge oder Finanzen. Und ich habe inzwischen diese Sicherheit in meinem Herzen, weil Er mir schon oft gezeigt hat, dass Er jeden Mangel von mir decken kann.
Es liegt auch an uns, ob wir uns entscheiden, an Gottes Verheißung zu glauben und Gottes Handeln zu erwarten, oder ob wir uns mit unserem Mangel abfinden und weiter mit Defiziten leben wollen. Jesus Christus, unser guter Hirte, will uns auf grünen Auen weiden und immer für uns da sein. Und dafür brauchen wir den Glauben und festes Vertrauen zu Ihm. Er wird Seine Kinder niemals im Stich lassen. Das erlebe ich immer wieder und kann das deswegen aus voller Überzeugung sagen.

Mrz 20

Wenn Gott mit Dir spazieren geht

By Viktor | Glaube

Manchmal, wenn ich im Wald spazieren gehe und bete, wünsche ich mir, dass Jesus leibhaftig neben mir geht und ich Ihm immer wieder in die Augen schauen kann und wir einander anlächeln können. Leider wird das erst im Himmel möglich sein, dass wir einander in die Augen schauen können, im Glauben geht es aber schon auf dieser Erde. Egal wohin ich gehe, kann ich ganz sicher sein, dass Jesus mit mir geht, und wenn ich mit dem Auto fahre, sitzt Er auf dem Beifahrersitz und wenn ich kurz unaufmerksam werde, drückt Er auf die Bremse, um einen Unfall zu verhindern.
Für mich ist Jesus schon lange nicht mehr weit weit weg, sondern immer da, in meiner unmittelbaren Nähe. Warum ich mir so sicher bin? Weil ich es schon so oft ganz eindeutig erlebt habe und immer noch täglich erlebe. Ja, Er lässt mich manchmal stolpern, aber Er hilft mir dann auch, wieder aufzustehen und weiter zu gehen. Ohne Jesus an meiner Seite, hätte mein Leben überhaupt keinen Sinn und ich wäre wirklich verloren.

So bin ich dem Vater so dankbar, dass ich so einen treuen Freund wie Jesus an meiner Seite habe, der aus meinem alltäglichen Leben nicht mehr auszudenken ist. Er lässt mich auch Blödsinn machen und falsche Entscheidungen treffen, aber Er sagt dann nicht: „Siehste! Hab ich doch gesagt, dass das daneben geht!“ Nein, Er nimmt mich in Seine Arme und spricht mir Trost und Mut zu. Er lässt mich aus eigenen Fehlern lernen und meine schlimmsten Erfahrungen mir zum Besten dienen.
Wenn ich mit meinem vierjährigen Sohn unterwegs bin, will er mich immer an der Hand halten, weil er sich so sicherer fühlt. Er kann mir als seinem Vater vertrauen, weil er inzwischen weiß, dass ich ihn nicht in die Gefahr bringen werde. Wenn er aber manchmal Lust auf Eigenwilligkeit hat und sich nicht an meine Hand hält, passiert es oft, dass er fällt oder sich sogar verletzt.
Das ist mit unserem Vater im Himmel ähnlich: Wenn wir uns an Seine Hand halten, passiert uns nichts Böses, aber sobald wir „unser Ding“ machen wollen und uns nicht mehr an Seine Hand halten wollen, dann bringen wir uns selbst in die Gefahr.