Tag Archives for " Krankheit "

Sinn des Lebens
Jul 19

Sinn oder Unsinn des Lebens

By Viktor | Geistliches Leben , Glaube

Viele Menschen sind oft ihr lebenlang dabei, den Sinn für ihr Leben auf dieser Erde zu finden. Für manche ist es bloß ein Durchleben der Jahre von der Geburt bis zu dem Tod und sie sind froh, dass sie sich bis dahin einigermaßen gut ernähren und unterhalten können. Diese Menschen interessiert der Sinn ihres Lebens überhaupt nicht. Sie leben im Jetzt und Hier.
Als Teenager habe ich auch keinen Sinn im Leben gesehen. Den hat mir schon die Epilepsie geraubt, unter der ich seit meinem 6. Lebensjahr gelitten habe. Denn mit dieser Krankheit hätte ich keine Chancen auf guten Beruf oder auf Gründung einer Familie. Zum Glück kam Jesus Christus in mein Leben und seit meinem 16. Lebensjahr bekam mein Leben einen Sinn!
Mit einem sinnlosen Exestieren und ableben der Zeit war es entgültig vorbei! Dinge, die für mich Unmöglich waren, sind durch den Glauben an Jesus Christus möglich geworden. Er heilte mich von der Epilepsie und schenkte mir eine Familie. Beruflich hatte ich zwar viel zu kämpfen, aber auch da hat Gott mich immer geführt und geleitet und zeigte mir immer wo es lang gehen soll.
Zu seiner Ehre darf ich nun im Medienbereich auf unterschiedliche Art und Weise tätig sein, was früher undenkbar gewesen wäre.
So kann ich heute sagen, dass der Glaube an Gott, Seine Kraft, Seine Führung und Dienen in Seinem Reich gibt meinem Leben Sinn. Er wollte mich und Er hatte schon vor meiner Geburt einen genialen Plan für mein Leben. Ja, ich hätte diesen Plan vielleicht anders geplant, aber Er hat es wirklich so perfekt gemacht, so dass sogar meine schlimmsten Fehler mir zum Besten dienen.
Nur weil Gott allein alles über mich bescheid weiß und mich sehr gut kennt, kann nur Er allein meinem Leben Sinn geben und mich so gebrauchen, dass ich am Ende meines Lebens sagen kann: „Es hat sich gelohnt, hier zu sein! Jetzt geh ich zum Vater nachhause!“

Jun 12

Hochsicherheit oder doch ein Risiko?

By Viktor | Glaube

Sicherheit ist etwas, was jeder Mensch für sich beansprucht. Jeder will in Sicherheit leben, ohne dass er vom Krieg, von der Armut, von der Krankheit oder anderem Übel bedroht ist. Deswegen bauen sich Menschen feste Gebäude, die sie verschließen können, sparen sich viel Geld ein und lassen sich regelmäßig beim Arzt untersuchen. Eigentlich ist das alles nicht verkehrt, nur eine vollkommene Sicherheit wird ihnen das auch nicht garantieren. Schon im Alten Testament kann man nachlesen, wie Gott in einem Augenblick die ganzen Königreiche vernichtet hat, weil sie sich gegen Ihn gestellt haben. Da haben ihnen sogar ihre zu der Zeit hochentwickelte Technologien für Wohlstand und Sicherheit nichts gebracht.
Zum Israel sagte Gott: Darum haltet meine Satzungen und bewahrt meine Rechtsbestimmungen und tut sie; so sollt ihr sicher wohnen in eurem Land! Also, Er hat ihnen ein sicheres Leben zugesagt, wenn sie sich an Seine Spielregeln halten. Nur ein Leben ohne Gott könnte für sie zur Bedrohung werden, was auch hin und wieder passiert ist, als sie sich von Ihm abgewandt haben.
Wir leben in einer total unsicheren Welt, die für immer mehr Verwirrung und Angst unter den Erdbewohner sorgt. Wie glücklich kann ich mich dabei schätzen, weil ich als Kind Gottes meine Sicherheit im Herrn genießen darf. Das macht mir auch Mut, etwas zu riskieren, also Schritte im Glauben zu tun, bei denen ich eigentlich nicht weiß, wie es weiter geht, aber total sicher sein kann, dass mein Gott mich zur Not auch auffängt, falls ich in den Abgrund fallen sollte.
Lass Deine menschliche Sicherheit links liegen und habe Mut, Schritte im Glauben  zu tun, die zwar mit Risiko verbunden sind, aber dafür Dich in Deiner geistlichen Entwicklung viel weiter bringen.
Als ich 1996 auf einen Berg geklettert bin, obwohl ich Epilepsie hatte, war mir meine Sicherheit nicht so wichtig. Gott hat mir aber gezeigt, dass Er meine Sicherheit ist, als ich nach dem Anfall auf beiden Beinen oben auf dem Berg stand und nicht tot im Tal lag.  Hätte ich damals nicht den Mut, diesen „unsicheren“ Schritt zu machen, hätte Gottes Sicherheit in so einer krasser Form nicht erlebt.

PS: Noch mehr von meinen wunderbaren Erfahrungen mit Gott berichte ich in meinem Vortrag:

Mrz 27

Eine Schreckensnachricht nach der anderen…

By Viktor | Glaube

Wenn ich das 7. Kapitel des Buchs Hesekiel lese, habe ich das Gefühl, dass er über unsere Zeit heute schreibt. So wie im Vers 26: Unglück über Unglück kommt und eine Schreckensnachricht nach der anderen! Das ist doch was wir gerade erleben. Die Schreckensnachrichten sehen wir täglich im Fernsehen oder in unserer Facebook-Timeline. Das Blöde dabei ist aber, dass die Menschen sich erschrecken lassen! So wie mit dem Coronavirus, wegen dem die Menschen sich zuhause verstecken und öffentliche Versammlungen meiden, weil sie Angst haben, von einem „lebensgefährlichen“ Virus umgebracht zu werden.

Nun, dass die Angst kommt, hat Hesekiel auch erwähnt und Frieden werden Menschen auch nicht finden können, weil sie ihn nicht bei Gott suchen. Was ich aber absolut nicht verstehen kann, dass auch Christen sich in diese Angst versetzen lassen. Als ich las, dass eine Gemeinde den Heilungsgottesdienst abgesagt hat, weil angeblich viele ältere Leute kommen würden, die von dem Coronavirus gefährdet werden könnten, musste ich lachen und weinen gleichzeitig. Ein Heilungsgottesdienst sollte doch gerade für Infizierte richtig sein. Oder? Man will ja für die Heilung beten oder verstehe ich das falsch?
Sorry, aber zu sagen, dass man an den allmächtigen Gott glaubt und sich vor einem Virus zu fürchten, passt irgendwie nicht zusammen. Entweder man glaubt oder man hat Angst und Zweifel. Leider beobachte ich gerade in unserer westlichen christlichen Welt, dass der lebendige Glaube, der sich sicher im lebendigen Gott fühlt, immer schwächer und durch irgendwelche Philosophien ersetzt wird. Anstatt, die frohe und ermutigende Botschaft zu verkündigen, verbreiten viele Christen die Schreckensnachrichten über Facebook und Twitter, vor denen sie sich selbst fürchten. Jesus gefällt das ganz sicher nicht. Er will, dass wir in Seiner Kraft leben und Sein Evangelium verkündigen. Er will, dass wir die Wahrheit (Ihn selbst) kennen und sie weitererzählen. Kein Coronavirus oder andere Epidemie kann uns schaden, wenn wir in Christus geborgen sind. Angst kommt beim Kind Gottes nur dann, wenn er in der Sünde lebt. Wer aber ein heiliges Leben lebt und sich vom Geist Gottes führen lässt, hat nichts zu befürchten.

Mein Tipp: Lass Dich von keinen Schreckensnachrichten erschrecken. Schau Dir keine Nachrichten am besten an. Glaub mir, Du wirst nichts verpassen. Stattdessen höre, was Gott Dir sagen will, denn Er weiß besser, was wirklich wichtig ist.