Einheit vs Ökumene – Wo zwei oder drei…

28. Februar 2020

Man hört so oft diesen Begriff in christlichen Kreisen, doch meistens hat man das Gefühl, dass man davon nicht wirklich was versteht. Es geht um die Einheit. Wo ist sie? Wo kommt sie her? Was bedeutet sie? Nun, die Politik dieser Welt will alles gleich machen. Mann und Frau sollen gleich sein, alle Interessen und Vorlieben sollten gleich sein, alle Kinder sollen gleich sein usw. Und diese Gleichheit wird oft als Einheit proklamiert, die sie nicht ist. Auch wenn alle gleich sind, sind sie nicht automatisch einig.

Auch das Zusammentun aller christlicher Konfessionen, die sogenannte Ökumene, nennt man häufig Einheit unter Christen. Das sieht nach Außen so aus, aber eine geistliche Einheit in Christus ist das dennoch nicht. Gottes Einheit, eine geistliche Einheit, beginnt schon, wenn sich zwei oder drei in Jesu Namen versammeln, um gemeinsam den Willen Gottes zu tun. Vor einigen Jahren, als ich noch in Norddeutschland lebte, besuchte ich einen Hauskreis, in dem sich Leute von verschiedenen Gemeinden und Konfessionen versammelt hatten. Und dort habe ich echte, geistliche Einheit live erlebt, weil wir alle eins in Christus waren. Jeder hatte bestimmte Gaben, mit denen er in diesem kleinen Kreis dienen konnte, aber wir haben alle in einem Geist unseren Herrn Jesus Christus angebetet und das Wort Gottes studiert. In dieser geistlichen Einheit bin ich auch geistlich gewachsen. Mein Glaube wurde dort gestärkt, weil ich durch die Liebe der Geschwister oft ermutigt wurde, besonders wenn ich gerade am Kämpfen war.

Das Zusammenwürfeln der Konfessionen bedeutet noch keine Einheit, wenn jeder trotzdem seiner eigenen Lehre und Tradition folgt, wenn man um dieser „Einheit“ willen die Wahrheit (Jesus Christus) leugnet. Deswegen verlassen viele Christen ihre Kirchen und Gemeinden, um sich mit denen eins zu machen, die wirklich Jesus Christus nachfolgen wollen. Sie werden zwar als Abtrünnige und Gefallene bezeichnet, aber die Einheit, die sie mit den Wenigen erleben, für die Jesus Christus das einzig Wahre (Reale) ist, ist für sie mehr wert, als zu einer großen Ökumene zu gehören, für die Jesus Christus nicht das ist, was Er ist: Die Wahrheit bzw. Realität.

Geistlich leben mit dem Geist Gottes

17. Januar 2020

Freut euch allezeit! Betet ohne Unterlass! Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. Den Geist dämpft nicht! Die Weissagung verachtet nicht! Prüft alles, das Gute behaltet! Haltet euch fern von dem Bösen in jeglicher Gestalt!
1. Thessalonicher 5,16-22

Mit anderen Worten: so sollte das geistliche Leben eines Christen aussehen. Oder?
Aber wie sieht es heute praktisch aus? Trifft man noch Christen, die sich allezeit freuen und ohne Unterlass beten? Ich zumindest treffe solche Christen immer seltener. Statt Dankbarkeit höre ich immer mehr Beschwerden, wie schwer das Leben ist und wie blöd die Umstände sind. Der Geist Gottes wurde bereits aus vielen Kirchen verbannt, weil man Angst hat, dämonisch belastet zu werden, wenn man geistliche Gaben praktiziert. Die Weissagung kann man gar nicht mal verachten, weil es sie schon fast nirgendwo gibt. Im Zeitalter der Ökumene nimmt man einfach alles an, was man mit der Mehrheit für gut erklärt, ohne zu prüfen. Das Böse ist besonders durch die Medien in jeglicher Gestalt so präsent, dass man sich schon bemühen muss, um dem zu entkommen.
Also, Du siehst ja, dass wir in einer Zeit leben, in der man wachsamer sein sollte und den Geist Gottes mehr als je zuvor braucht, um das Gute vom Bösen zu unterscheiden. Der Teufel bringt seine Lügen schön als fromme Geschenke verpackt vorbei und viele nehmen sie sogar mit Freude an, ohne zu prüfen. Das Leben im Glauben darf nicht so oberflächlich sein, wie wir es heute erleben und wovor Jesus auch gewarnt hat. Vielen falschen Christussen ist es nicht mehr so schwer, viele Menschen zu verführen, weil die meisten von Ihnen die Wahrheit (Christus) leugnen und sich ihre eigenen Religionen im Herzen bilden. Das Leben im Glauben ist ein täglicher Prozess, der mit viel Zeit und Disziplin verbunden ist und der ohne die Unterstützung des Heiligen Geistes unmöglich ist.
Lies Dir diese Bibelstelle immer wieder vor und folge den Ratschlägen des Paulus. Möge Gott Dir dabei helfen!