Tag Archives for " Vater "

Abba, lieber Vater
Nov 15

Abba, lieber Vater

By Viktor | Gott , Vater

Im Vorschulalter lernte ich von meiner Oma einer Art Gebet in deutscher Sprache, dessen Sinn ich damals nicht verstanden habe, weil meine Muttersprache Russisch war. Das Gebet lautete: „Abba, lieber Vater! Amen.“ Da habe ich noch nicht geahnt, dass ich den Vater gerufen habe, der nun seit dreißig Jahren bei mir ist. Hätte ich als Kind das Gebet verstanden und wenn man mir erzählen würde, was für ein wunderbarer Vater Gott ist, dann wäre ich schon länger Sein Kind. So wie ich Ihn in den letzten Jahren erlebt habe, kann ich mit Sicherheit sagen: „Es gibt keinen besseren Vater!“. Papa, der mich über alles liebt, der Freude an mir hat, der mit mir sogar Späße macht, das ist der Gott an den ich glaube und den ich so erlebe. Er ist kein langweiliger Nörgler, der ständig mit mir unzufrieden ist, Er ist auch kein alter Opa auf der Wolke 7, der sich nicht bewegt. Er ist mein Papi, auf den ich mächtig stolz bin und es ist mir nicht peinlich, wenn Er mit mir im Alltag unterwegs ist, weil Er ein perfekter Vater ist. So einer will ich gern für meine Kinder sein, ob es mir gelingt, wird sich mit der Zeit zeigen.
Jesus Christus hat für uns am Kreuz geblutet, damit wir in die Arme des Vaters laufen können. Er hat aus Waisen, die wir waren, Kinder Gottes gemacht, die wir heute sind.
Letzte Zeit stelle ich immer wieder fest, wie viele Christen sich andere „Götter“ suchen, weil sie mit dem „christlichen Glauben“ nicht zufrieden sind. Die meisten haben gleiches Problem: Sie waren nicht mit Vater verbunden. Gott war für sie ein religiöses Objekt der Anbetung, aber kein Vater, mit dem man ein Abenteuer-Leben haben kann. Ich habe so viel mit Gott erlebt, was mir immer wieder zeigte, was für ein wunderbarer Papa Er für mich ist. Und Ihm zu sagen „Papa, ich liebe Dich!“ ist das mindeste was ich machen kann. Ihm gehört mein ganzes Leben, und Er wird für immer mein Abba, lieber Vater sein.

Jun 14

Gott und Vater

By Viktor | Familie , Gott

Manchmal habe ich das Gefühl, dass Deutschland ein seelisch krankes Land ist. Ich höre und lese so oft von Menschen, die unter Depressionen leiden und mit ihrem Leben am Ende sind. Wenn ich mit solchen Menschen spreche, stelle ich immer wieder fest, dass die Ursache dieser Probleme sind meisten die Väter der Betroffenen. Sind deutsche Väter die schlimmsten?
Mein Vater war auch ein Deutscher, auch wenn er in Russland geboren ist, und er behandelte mich oft lieblos und seine Erziehungsmethoden waren für mich meistens brutal. So hat der Mix aus Epilepsie, Vaters Lieblosigkeit und Ablehnung in der Schule, dazu beigetragen, dass ich mich total minderwertig und unnütz gefühlt habe. Mein Leben hatte keinen Sinn und das hat mir mein Vater oft bestätigt. Er sah für mich keine guten Lebensperspektiven und so war ich für ihn ein hoffnungsloser Fall.
1991 lernte ich meinen Himmlischen Vater kennen, der einige Jahre gebraucht hat, um mir Seine Liebe zu zeigen und mich von meinen Minderwertigkeitsgefühlen zu befreien. Aus einem hoffnungslosen Fall hat Er aus mir jemanden gemacht, der die Hoffnung verbreitet.
Durch viele Gespräche mit Christen, die auch keine liebevolle väterliche Erziehung genossen haben, sehe ich immer wieder, dass Gott sich gezielt an solche Menschen wendet, die einen Vater brauchen, der sie liebt und sie so annimmt, wie sie sind. Er sucht sich keine Superhelden, die eine traumhafte Kindheit mit viel Liebe der beiden Eltern aufgewachsen sind, sondern eher die Außenseiter, die Looser, die Kranken und Benachteiligten. Warum? Weil sie dann offen für Seine Liebe sind und weil Er sich ihnen als ihr Vater offenbaren kann.
Als mein Vater zwei Jahre nach meiner Begegnung mit Jesus starb, war ich glücklich, dass ich einen Himmlischen Vater hatte, der sich immer wieder als mein Versorger (was mein irdischer Vater sehr gut beherrschte!) und mein Beschützer offenbart hat. Mein Himmlischer Vater glaubt an mich! Ja, Er glaubt, dass ich zu etwas fähig bin, und gibt mir Seine Visionen, die mir Sein großes Vertrauen zu mir zeigen.

PS: Hast Du Gott als Deinen Vater erlebt? Dann werde mein Talk-Gast zu Diesem Thema:

Jul 24

Geschenk des Lebens

By Viktor | Glaube

Wenn man als Kind etwas bekommen hat, was man sich schon lange gewünscht hat, dann fühlte es sich so an, als wäre das ein „Geschenk des Lebens“, also etwas, was man nicht so oft bekommt.
Solche Geschenke verlieren zwar mit der Zeit an Bedeutung und sind nicht mehr so interessant, weil man sich auch weiterentwickelt oder das Geschenk geht kaputt, aber der Schenker bleibt meistens immer in Erinnerung, weil er mit seinem Geschenk eine große Freude ausgelöst hat.
So ähnlich ist es auch mit dem Geschenk des Lebens, das wir von Gott bekommen haben. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie groß meine Freude an dem Tag war, als der Geist Gottes mich erfüllt hat. So eine Freude habe ich noch nie im Leben erfahren. Ich wollte auch bei jedem angeben, was für ein „cooles Geschenk“ mit Gott geschenkt hat. Da ich das Geschenk immer noch habe, kann ich Gott immer noch dafür danken und preisen, aber auch immer wieder darüber erzählen.
Meine Kinder haben Überfluss an geschenkten Spielsachen, von denen die meisten irgendwo in der Wohnung verteilt liegen und nicht mehr beachtet werden. Ich musste aber in meiner Kindheit sehr sorgfältig mit meinen Spielsachen umgehen, weil es nicht viele waren. Deswegen waren sie für mich auch sehr wertvoll. Das Geschenk Gottes ist für mich auch sehr wertvoll! Auch wenn man im Leben auch von anderen Menschen beschenkt wird und in die Versuchung kommen kann, Gottes Geschenk zu vernachlässigen, will ich es auf jeden Fall für immer bei mir behalten.
Nun, das Geschenk Gottes ist fürs Auge nicht sichtbar, deswegen wird es im Glauben empfangen und im Glauben behalten. Wenn man den Glauben aufgibt, dann schmeißt man auch das Geschenk weg. Wer aber im Glauben lebt, der ist für immer und ewig beschenkt und kann sogar andere beschenken. Ist das nicht wunderbar?
PS: Hat Dir mein Beitrage gefallen? Dann…

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