Tag Archives for " Verfolgung "

Jul 17

Freude, die von Innen kommt

By Viktor | Glaube

Als ich 1993 nach Deutschland kam und zwei Jahre später in einer Gemeinde „Es ist Freude, die von Innen kommt! Freude, die mir niemand nimmt! Herr Du machst mein Leben hell mit dem Licht Deiner Liebe!“ im Lobpreis mitgesungen habe, wunderte ich mich, dass die Gesichter der Geschwister nicht besonders fröhlich ausgesehen haben. Beim Kaffee-Trinken nach dem Gottesdienst haben sich viele über ihre Nöte beklagt, mit denen sie gerade zu kämpfen haben und tauschte ihre Gebetsanliegen aus. Das könnte natürlich der Grund der fehlenden Freude sein, aber das ist auch ein Zeichen des fehlenden Glaubens.
Was hat der Glaube mit der Freude zu tun? Nun, es kommt natürlich darauf an, was und wem man glaubt. Wenn man einer Wahrsagerin glaubt, die sagt, dass man nächste Woche von einem Auto überfahren wird, dann wird man eher traurig. Wenn man aber Jesus glaubt, der sagt: „Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.“, dann sollte man sich irgendwie glücklich schätzen und sich freuen können.
Der größten Feinde der Freude Gott in unseren Herzen sind Ängste und Sorgen. Wer in Angst und Sorge lebt, kann Gott nicht vertrauen und deswegen fehlt ihm auch jegliche Freude. Wer aber im Glauben lebt, dass Gott nichts Böses in Seinem Leben zulassen kann, der kanns sich sogar in der Not freuen. Ich weiß das, weil ich das erfahren habe. Ich habe viele Nöte hinter mir, aber sie alle dienen zu meinem Besten.
Als Jesus den Jüngern sagte, dass sie sich freuen sollten, wenn sie verfolgt werden, klingt das so, als würde Er scherzen. Wie kann man sich freuen, wenn einem Schmerzen hinzugefügt werden? Da würde Jesus vielleicht so beantworten: „Alles ist möglich dem, der glaubt!“. Im Glauben ist man in der Lage, sich zu freuen, selbst wenn die Umstände bedrückend sind, weil man sicher sein kann, dass Gott garantiert die Lösung schenken wird.
Lebe im Glauben, lebe in Freude, lebe mit Gott!

Jan 10

Geh schweige, denn…

By Viktor | Glaube , Welt und Politik

Wir leben gerade in einer Zeit, in der die Freiheit der Menschen immer mehr eingeschränkt wird. Egal, ob die Redefreiheit, Meinungsfreiheit oder Wahlfreiheit. Mit vielen Verboten und mit der Zensur gehen die Regierungen aktiv gegen die Freiheit ihrer Bürger vor. Doch absurde daran ist, dass sie sowas noch „Freiheit“ und „Demokratie“ nennen.

Nun, als Jesus in den Jerusalem auf dem Esel eingezogen ist, wurde Er von vielen Menschen als König gepriesen. Die Menge hat gejubelt und laut geschrieen: „Gepriesen sei der König, der kommt im Namen des Herrn! Friede im Himmel und Ehre in der Höhe!“
Das hat den Pharisäern aber nicht gepasst, deswegen verlangten sie von Jesus, dass er die Leute zum Schweigen bringt. Die Antwort von Jesus war: Ich sage euch: Wenn diese schweigen sollten, dann würden die Steine schreien!
Aus der Geschichte wissen wir, dass man schon so oft versucht hat, Christen zum Schweigen zu bringen. Zum Teil mit Erfolg, als sie sich in ihre Kirchen haben einsperren lassen, ohne nach Außen etwas verlauten zu lassen. Sie haben sich den Regierungen untergeordnet, was sie auch mit der Bibel belegen, und haben ihren Auftrag, das unverfälschte Evangelium zu verkündigen, total vernachlässigt.

Heute verlangen die Mächte dieser Welt auch von Christen ihre Machenschaften zu tolerieren und sogar gut zu heißen. Wer aber nicht mitmacht riskiert Unterdrückung und Strafen. Da müssen wir uns entscheiden, ob wir einen breiten und bequemen Weg wählen und uns vom Mainstream treiben lassen oder, ob wir einen engen Weg der Wahrheit wählen auf dem wir viel riskieren und viel Schmerz erleiden müssen. Gott sollte man mehr gehorchen, als den Obersten, die unser Land regieren. Warum sollten wir uns zum Schweigen bringen, wenn Gott uns sagt: „Geht und verkündigt das Evangelium allen Völkern!“?
Klar, Satan gefällt es sicher nicht, wenn wir die Wahrheit (Jesus Christus) so verkündigen, wie sie ist, und er greift die echten Diener Gottes immer mehr an. Aber unser Gott ist viel größer und mächtiger, als alle Mächte dieser Welt. Und darauf sollten wir uns als Kinder Gottes immer verlassen.