Berufung „An Gott zu glauben“

By Viktor | Berufung

Nov 08

Neulich, als ich meinen 5jährigen Sohn vom Kindergarten abgeholt habe und wir einen kleinen Spaziergang machten, fragte ich ihn: „Mark, weiß Du eigentlich, dass Du eine Berufung hast?“ Er sagte mir: „Ja! Weiß ich!“ Dann fragte ich ihn: „Welche denn?“ Er sagte: „An Gott zu glauben!“ Wow! Der Kleine hat eigentlich vollkommen Recht! Seine und auch meine Hauptberufung ist, an Gott zu glauben. Und aus dem Glauben heraus entstehen unsere weitere Berufungen. Manche sind für gewisse Zeit begrenzt, manche für das ganze Leben bestimmt.
Seit meiner ersten Begegnung mit Gott war ich auf der Suche nach meiner Berufung. Gott hat es mir nicht sofort offenbart, sondern erst mit der Zeit. Aber solange ich auf diese Offenbarung wartete, tat Er einige wunderbare Dinge in meinem Leben, die zur Vorbereitung meiner Berufung dienten. Manchmal habe ich das Gefühl, dass alles sich in meinem Leben total verzögert. Die meisten Durchbrüche haben oft bis zu 10 Jahren gebraucht! Ich hätte zwar gern schneller, aber Gott hat Seinen Plan mit mir und meiner Berufung. Ich muss Ihn nicht drängeln.
Ich lebe ja bereits seit 30 Jahren in meiner Berufung eines Gläubigen. Im Glauben habe ich viele Dinge mit Gott erlebt, über die ich heute vielen Menschen zur Ermutigung berichten kann. Aber der „Aufragt meines ganzen Lebens“ wartet noch auf mich. Ich warte jeden Tag darauf und danke Gott bereits dafür, dass Er alles erfüllt, was Er mir zugesprochen hat. Er bringt mich mit richtigen Menschen zusammen und bereitet alles gründlich vor. Nichts wird dem Zufall überlassen.
Ich bin selbst kein guter Organisator, aber Gott schon. Er kümmert sich um meine „Termine“ und plant meine „Auftritte“. Er gab mir die Fähigkeit, zu träumen und schenkte mir Visionen, die ich täglich in meinem Herzen bewege und für die ich Gott immer danke. Mein Leben in der Berufung Gottes ist nicht mehr sinnlos. Ich bin hier, um dem Herrn zu dienen.

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