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Warner
Jun 20

Warner oder Wahrheitverkündiger?

By Viktor | Nachfolge , Wahrheit

Immer wieder erlebe ich auf sozialen Netzwerken, dass über irgendwelche Prediger oder Lehrer diskutiert wird, weil man ihre Lehre für Irrlehre hält. Nun, ja, es gibt viele falschen Propheten und Lehrer, so wie Jesus es auch vorhergesagt hat, aber muss ich mich wirklich um sie kümmern?
Jemand meinte sogar, dass er dazu berufen sei, um andere vor Irrlehrern zu warnen. Doch wenn ich die Bibel lese, sehe ich da nirgendwo was über so eine Berufung geschrieben stehen.
Ich muss an die Szene aus der Bibel denken, als die Jünger sich bei Jesus über einen Mann beschwerten, der in Seinem Namen am Wirken ist. Da hat sich Jesus nicht aufgeregt und befahl ihnen nicht, den Typen zu stoppen oder andere vor ihm zu warnen. Er sagte bloß: „Lasst ihn, denn wer nicht gegen uns ist, der ist mit uns.“
Als Kind Gottes, der den Heiligen Geist in sich trägt, brauche ich mir keine Gedanken über die Irrlehrer zu machen, denn der Geist Gottes wird mich schon rechtzeitig aufklären, was Gut und was Böse ist. So war ich z.B. in einer Gemeinde, die lehrte, dass alle Männer sich rasieren sollten und mein Bart müsste dann auch weg. Da habe ich sofort gespürt, dass hier was faul ist und bin gegangen. Ich habe aber niemanden vor dieser Gemeinde gewarnt und mich über ihre falschen Lehren aufgeregt. Meine Aufgabe auf dieser Erde ist, die Wahrheit (Christus) zu verkündigen. Dann geraten auch alle Irrlehrer immer mehr in den Schatten, wenn die Wahrheit Gottes (bestätigt durch den Heiligen Geist) sich weit verbreitet. Wir sind keine Richter, die andere richten sollten. Das ist die Aufgabe Gottes. Unsere Aufgabe ist, andere zu Jüngern Christi zu machen. Das sehe ich für mich auch als Ziel meines Lebens und nicht ein Warner und Aufdecker zu sein. Denn wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit!

heilen
Jun 13

Gott will heilen

By Viktor | Heilung

Die meisten von uns kümmern sich sorgfältig um eigene Gesundheit, damit keine Krankheit uns schwächen und uns bei unseren Alltagsaktivitäten stören kann. Dennoch klappt es nicht immer, vollkommen gesund zu sein, weil der menschliche Körper durch den Sündenfall anfällig für alle möglichen Krankheiten und Viren ist. Wir haben zwar ziemlich fortgeschrittene Medizin und gegen jedes Wehwehchen gibt’s ein Medikament, doch wirklich gesund kann uns kein chemisches Medikament halten.
Das habe ich bereits mit Epilepsie erfahren. Eine Zeit lang hat ein Medikament gewirkt, dann gewöhnte sich der Körper zu ihm und seine Wirkung ging dadurch verloren. Dann bekam ich noch stärkere Medikamente und auch sie verloren mit der Zeit ihre Wirkung. Ich bin Gott sehr dankbar, dass Er mich von dieser Krankheit 2001 geheilt hat, doch bis Er das getan hat, sind 10 Jahre im Glaubenskampf vergangen. Wollte Gott etwa nicht, dass ich gesund bin? Auf keinen Fall! Gott will, dass ich gesund bin, um Ihm zu dienen, aber er will ja auch, dass mein Glaube wächst. Aus diesem Grund lässt Er uns auf manche Heilung warten. Ich habe in dieser Wartezeit Seinen besonderen Schutz erlebt, was meinen Glauben gestärkt hat und mich von jeder Angst befreit hat.
Nun, in manchen Fällen kommt die Heilung wie ein Wunder sofort, weil Gott es so will. Manchmal muss aber etwas im Herzen bereinigt werden, damit die Heilung überhaupt möglich sein kann. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Gott nicht immer sofort heilt, aber es wäre falsch zu glauben, dass die Heilung nicht dem Willen Gottes entspricht. So würde es nicht im Wort Gottes geschrieben stehen: „Durch Seine Wunden sind wir geheilt!“ Christus hat uns durch Sein Opfer am Kreuz die Heilung geschenkt. Die müssen wir nur im Glauben empfangen. Und da muss man eben solange im Gebet, Dankbarkeit und Glauben dranbleiben, bis die Heilung in unser Körper kommt. Gott möchte uns heilen und Er will, dass wir gesund sind, um Ihn zu verherrlichen.

Feuer des Geistes
Jun 06

Feuer des Geistes

By Viktor | Geistliches Leben , Heiliger Geist

Heute feiert das Christentum Pfingsten, also nicht das jüdische Fest, sondern ein Tag, an dem der Heilige Geist auf diese Erde kam und die ersten Jünger Christi erfüllt hat. Er kam als Feuer auf sie und so nennt man dieses Ereignis auch Feuertaufe. Ich habe diese Feuertaufe am 25. Mai 1991 in einer russischen Gemeinde erlebt. Das war ein unbeschreibliches Erlebnis, das immer noch mein Leben prägt und ständig verändert. Es war nie mein Ziel, mich irgendwelchen Bewegungen anzuschließen oder irgendwelchen Lehren zu folgen. Ich war auf der Suche nach einem lebendigen Gott! So ist Er mir durch den Heiligen Geist begegnet und macht seit dem Tag die Bibel für mich zu Seinem lebendigen Wort. Als ich das Neue Testament einige Tage davor durchgelesen habe, war das für mich nur eine Sammlung von irgendwelchen Worten, die ich nicht verstehen konnte. Durch meine Begegnung mit dem Heiligen Geist habe ich erfahren, dass es Seine Offenbarung bedarf, um Gott durch Bibellesen zu hören und zu verstehen.
Es gibt einige christliche Konfessionen, die die Feuer- bzw. Geistestaufe ablehnen, weil sie sie entweder für dämonisch halten oder meinen, dass es jetzt schon die Zeit gekommen ist, in der die Gaben des Geistes aufgehört hätten. Das sind aber die Lügen des Teufels, die Christen davon abhalten will, dass sie in der Kraft und Vollmacht Gottes leben. So macht er sich zu ungefährlichen Religiösen, die meinen durch eigene Werke Gott zu gefallen. Wenn Du von solchen religiösen Lehren betroffen bist, dann will ich Dich ermutigen, sich nach dem Heiligen Geist auszustrecken und Dich erfüllen zu lassen. Als ich das erlebt habe, wusste ich seit diesem Augenblick 100%ig, dass ich zum Kind Gottes geworden bin. Ich hatte keine Zweifel mehr, dass Gott mich angenommen hat. Das hat zwar auch viele Schwierigkeiten gebracht, weil dem Teufel es nicht passte, aber das war und ist mir Wurscht, denn Gott wohnt jetzt in mir durch Seinen Heiligen Geist!

Mai 30

Gemeinsam beten

By Viktor | Gebet , Gottes Wirken

Vor zwei Wochen war ich bei einem Gebetstreffen in Augsburg, wo wir für die Stadträte gebetet haben. Schon als wir in der Früh um 6 Uhr an dem Versammlungsort ankamen, spürte ich ganz stark die Gegenwart Gottes. Dort waren Gemeindeleiter aus verschiedenen Kirchen und Gemeinden dabei, die nur einen Ziel hatten: Gemeinsam beten. Unsere Gebete richteten sich nur an Jesus Christus, weil Er allein für uns der Mittelpunkt war und ist. Die Stadträte haben mit dem Segen Gottes unsere Versammlung verlassen. Ich bin nun gespannt, was unser gemeinsames Gebet in ihrem Leben und in unserer Stadt bewirkt.
Zur gleichen Zeit kam bei mir ein Buch von Bruder Andrew „DA ÄNDERTE GOTT SEINE ABSICHTEN“, in dem es hauptsächlich darum geht, dass wir mit unserem Gebet sogar die Weltgeschichte verändern können. Er verurteilt den Schicksalsglauben, dem viele Christen verlegen sind, und ermutigt dazu, die Macht des Gebets so zu nutzen, dass Gott mächtig durch uns wirken kann.
Nun, ich habe bereits erfahren, dass mein Gebet einige Menschen von Ängsten befreit und einige von ihrer Krankheit geheilt hat. Bin ich was Besonderes? Nein, aber wenn man mit jemandem zusammen im Glauben betet, dann kann Gott mächtige Wunder vollbringen. So schreibt der Bruder Andrew:

Die Gebete von Gottes Freunden verändern nicht nur sie selbst. Sie können die ganze Geschichte grundlegend beeinflussen, und manchmal eben sogar Gottes eigene Absichten.

Unser Gott aber antwortet, wenn wir mit Ihm zu reden verstehen. Himmel und Erde wird Er für jeden von uns in Bewegung setzen, wie Er es für Moses und Elia getan hatte, wenn wir uns von der Schrift dazu belehren lassen.

Gebet ist für Kinder Gottes nicht nur mit Gott reden und Ihm von unseren Wünschen zu erzählen, sondern eine mächtige Waffe gegen die Mächte der Finsternis, die diese Welt in ihren Händen hält. Dazu sagt der Bruder Andrew:

Christen müssen sich gegen das Böse erheben; sie sind zum Kämpfen geboren. Ein jeder Christ ist ein Soldat, ein „Widerstandskämpfer“ in der Armee Gottes, ein Teilnehmer am geistlichen Kampf.

Sein ein Kämpfer im Gebet. Mach Dich eins mit anderen Christen, um gemeinsam für den Sieg in der geistlichen und realen Welt zu beten. Unser Gebet kann Kriege beenden und friedliche Revolutionen auslösen, so wie es bei dem Mauerfall war.

Mai 23

Geistliche Welt

By Viktor | Geistliche Welt

Neulich habt mir eine Freundin aus der Ukraine geschrieben, die seit kurzem in Deutschland ist:
„Ich habe eine schwarze Katze, die keine richtige Katze war um unser Haus laufen sehen. Zuerst dachte ich, dass es meine Katze war, aber die war mit im Zimmer. Später habe ich diese Katze im Traum gesehen, in dem ich ihr in Jesu Christi Namen befohlen habe, zu gehen. Sie hat sich in den Gardienen auf der Tür verfangen und dann war sie weg. Nach diesem Traum, waren meine Kinder wieder ruhig. Vorher waren sie sehr nervös. Die geistliche Welt ist sehr offen, besonders hier in Deutschland.“
Und sie ist nicht die erste, die davon berichtet. Die heidnischen Kulte unter religiösem Mantel, Hexenkult und andere okkulte Praktiken sind in Deutschland sehr verbreitet. Man geht schon in der Schule sehr leichtsinnig mit den Geistern um.
Nun, wir leben aber oft so, als existiere die geistliche Welt um uns herum überhaupt nicht, weil wir viel mehr mit unseren materiellen Welt beschäftigt sind.
Jesus sagte aber deswegen, dass wir wachen und beten sollen. Mit „wachen“ meinte Er auch, dass wir auf die geistliche Realität achten sollen, um einen geistlichen Kampf in dieser finsteren Welt zu führen. Dafür gab Er uns den Heiligen Geist, der uns hilft, das Gute vom Bösen zu unterscheiden.
Böse Geister, bzw. Dämonen sind gern an den Orten unterwegs, wo man sie als „Dienstgeister“ eingeladen hat. Doch meistens offenbaren sich solche „Dienstgeister“ als zerstörerische Dämonen.
Darum sagte Jesus, dass wir wachen und beten sollen. Wenn wir geistlich wach sind, dann merken wir sofort, wenn in unserer geistlichen Umgebung etwas nicht stimmt und können der Finsternis befehlen, zu verschwinden. Die geistliche Welt hat großen Respekt vor dem Namen Jesus Christus, weil Er den Teufel besiegt hat. Kein Dämon kann laut ausgesprochenen Namen Christi aushalten. Achte auf Deine geistliche Umgebung und sei immer wachsam. Nutze Deine Vollmacht, um gegen die finsteren Mächte zu kämpfen.

auf krummen Pfaden
Mai 16

Auf krummen Pfaden

By Viktor | Ruhe/Frieden , Vergebung

Gott schreibt auf krummen Pfaden gerade!
Diesen Ausdruck hast Du bestimmt schon mal gehört. Aber wie sollte man das verstehen?
Nun, wenn ich mein Leben betrachte, sieht es wie eine Achterbahn aus. Mal ging’s hoch, mal runter… Es gab’s Zeiten, in denen ich geistlich in der Höhe war, dann gab’s Zeiten wo ich ganz tief war… Nichts schien in meinem Leben konstant und dauerhaft zu bleiben. Ich wechselte viele Jobs, ich bin oft umgezogen, ich habe viele Dinge ausprobiert, um das zu finden, was mir am meisten liegt. Mit anderen Worten: mein Leben lief auf ziemlich krummen Pfaden. Bin ich deswegen ein schlechter Christ? Mache ich was falsch?
Meine Mutter und viele Freunde kamen mir oft mit dem Satz: „Hättest Du damals, dies und das anders gemacht…, dann wäre alles gut!“ Aber ich bin Gott dankbar, dass alles so war wie es war. Ja, ich habe viele Fehler gemacht, aber diese Fehler hat Gott in Seinem Plan für mein Leben schon vor meiner Geburt berücksichtigt. Manche lebenswichtige Entscheidungen, die ich als größte Fehler meines Lebens bezeichnen würde, könnte Gott als richtig beurteilen, weil Er mein ganzes Leben vor Augen hat. Manche spontane und sogar dumme Entscheidungen, entpuppen sich erst Jahre später als die besten Entscheidungen des Lebens!
So lernte ich immer wieder, mich selbst für angeblich falsche Entscheidungen nicht zu verdammen, sondern mich auf Gott zu verlassen, der alles wieder gerade macht. Die Verdammnis-Gefühle kommen vom Teufel, der sie nutzt um viele Menschen in die Depressionen zu bringen. Wenn wir aber wissen, dass Gott uns nicht verdammt und uns nicht bestraft, sondern vergibt und wieder aufrichtet, dann können wir mit Frieden im Herzen leben und jeden Fehler gelassen in Kauf nehmen. Manche Fehler muss man sogar machen, um etwas daraus zu lernen und später andere davor zu bewahren. Aber Gott erwartet von uns nicht, dass wir in allen Dingen perfekt und tadellos sind. Er liebt uns so wie wir sind und hilft uns gern, manche Fehlentscheidungen zu vermeiden.

Überwachung
Mai 09

Überwachung

By Viktor | Freiheit

Wir leben in einer Welt, in der die Überwachung der Bevölkerung immer mehr zunimmt. Das heißt, dass man in der persönlichen Freiheit immer mehr eingeschränkt ist. Überall hängen die Überwachungskameras, Google und andere Internet-Giganten überwachen jeden digitalen Schritt, den wir tun… Wofür das ganze? Zur Kontrolle! Die Fürsten dieser Welt wollen die Völker dieser Welt kontrollieren und ihnen ihren Willen aufzwingen. Die Erfahrung mit Corona hat es verdeutlicht.
Nun, wenn ich aber an Gott denke, der mich eigentlich rund um die Uhr sieht, denke ich da auch an die Überwachung?
Gott sagt ja selbst oft in Seinem Wort, dass er über uns wacht. Das bedeutet aber nicht, dass er uns überwacht, wie es die Mächte dieser Welt tun. Er will uns weder kontrollieren, noch uns Seinen Willen aufzwingen. Aber wacht über uns, um uns zu beschützen und für unseren Wohl zu sorgen. Wir sind vor einem Gott, der eigentlich viel mehr weiß, als alle Tech-Giganten der Welt zusammen, absolut frei. Wir dürfen uns entscheiden, Seinen Willen zu tun, aber wir dürfen uns auch entscheiden, eigene Wege zu gehen. Wenn wir uns aber von Gott abwenden, uns von Ihm trennen, dann wacht Er nicht mehr über uns, sondern ist ein stiller Beobachter, dem wir mit unseren dummen Entscheidungen leidtun. Er setzt nicht die ganze Armee der Engel, um uns zu unserem Dienst in Seinem Reich zu zwingen, sondern wartet auf unsere Rückkehr zu Seiner Freiheit und Seiner Sicherheit, in denen wir leben und handeln können.
Ja, Gott sieht gewiss, dass wir mal Scheiße bauen, aber Er bestrafft uns nicht, sondern überlässt diese Aufgabe dem Teufel, dem wir durch die Sünde die Macht über unser Leben überlassen. Umso wichtiger ist es, nach jedem Fehler Buße zu tun, damit die Hand Gottes wieder wie ein Schirm über uns ist.
Jesus sagte immer wieder: „Wachet und betet!“, aber Er sagt nirgendwo: „Überwacht einander!“. Dann tu ich doch, was Jesus sagt, ganz ohne Zwang. Das bewirkt den Segen in meinem Leben!

Gebet als fromme Maske
Mai 02

Gebet als fromme Maske

By Viktor | Dienst , Geistliches Leben

Ich habe schon oft meine Geschichte erzählt, als ich obdachlos wurde und den Jugendpastor um Hilfe gebeten habe. Aber ich erzähl sie nochmal, weil mir langsam die fromme Tuerei bis zum Hals steckt.
Also, als ich an einem Tag Dach über den Kopf verloren habe, stand ich vor meinem damaligen Jugendpastor und erzählte ihm mein Leid. Er aber, anstatt mir zumindest vorübergehend einen Platz in seinem großen Haus anzubieten, sagt mir: „Komm, ich bete für Dich, dass Du eine Bleibe findest!“ Ob Gott dann tatsächlich sein Gebet erhört hat oder mir als Seinem geliebten Kind einfach gnädig war, weiß ich nicht genau. Aber dieser Mann wurde für sein heuchlerisches Verhalten von Gott bestimmt nicht belohnt.
Leider erlebe ich sowas immer wieder, dass Christen, die durchaus in der Lage sind, praktisch zu helfen, sich hinter der frommen Fassade verstecken und angeblich nur mit Gebet helfen können. Wenn aber alle nur beten, wer wird kann sich dann von Gott für die praktische Hilfe gebrauchen lassen? Glaube ohne Werke ist tot! Das sage nicht ich, sondern das hat Jesus gesagt.
Gebet und besonders Fürbitte ist wichtig, sollte aber nie als Ersatz für echte, praktische Hilfe verstanden werden. Ich habe letztes Jahr für die Opfer der Flutkatastrophe gebetet, aber ich war auch dort, um bei der Beseitigung der Folgen praktisch zu helfen. Was hätte den Opfer mein Gebet genutzt, wenn ihre Häuser voll mit Schlamm waren? Nichts!
Viele beten für mich, dass ich einen Einkommen habe, das mir zum Leben reicht, aber nur ganz wenige helfen mir, meine Kosten, die ich für meine Dienste tragen muss, zu decken. Was nützt mir ihr Gebet, wenn sie nicht bereit sind, mich schon mit 10 Euro im Monat zu unterstützen? Richtig! Nichts! Sie können mir noch so viel erzählen, wie lieb sie mich haben, aber wenn ihre Liebe sich nicht in Werken ausdruckt, dann ist das bloß Heuchelei. Wer aber seine Zeit, sein Hab und Gut, seine Gaben dafür nutzt, um in der Tat zu helfen, der wird von Gott dafür immer reichlich belohnt. Lass Dir den Lohn Gottes nicht entgehen, glaube und liebe in der Tat!

Macht-Wort
Apr 25

Macht-Wort

By Viktor | Vollmacht

Jeder König, jeder Präsident hat die Macht über seine Bevölkerung. Ob das immer gut ist oder nicht, ändert dabei nichts. Der Führer des Landes hat das Sagen, er kann mit einem Wort das ganze Land in Bewegung setzen. Aber warum? Meistens, weil das Volk eine Ehrfurcht oder Angst vor ihrem Fürst hat. Es passiert selten, dass der Mensch etwas aus Liebe zu seinem Präsidenten macht, was ihm auch gefällt.
Nun, unser König Jesus hat auch die Macht. Er hat die Macht über alles und wird König der Könige genannt. Es gibt niemanden, der höher ist als Er. Doch Jesus unterscheidet sich von den anderen Königen in dem, dass Er Seine Macht nicht zum Unterdrücken, Versklaven, Manipulieren, Ausnutzen oder Töten ausübt, sondern um zu segnen, zu ermutigen, zu erfüllen, zu heilen, zu befreien und ewiges Leben zu schenken. Sein Wort hat die Macht, die Kräfte der Finsternis zu vernichten und Tote lebendig zu machen. Sein Wort ist Liebe in Aktion. Sein Wort hat große Macht und Autorität in der unsichtbaren Welt.
Deswegen bin ich so froh, dass ich so einem König folgen darf und Ihm die Ehre bringen kann.
Neulich fragte mich mein sechsjähriger Junior: „Papa, woher kam Gott? Aus dem Universum?“ Ich habe ihm dann gesagt, dass Gott schon vor dem Universum da war und es mit Seinem Wort erschaffen hat. Er hat gesprochen und es wurde Licht!
Gott nutzt meistens die Macht Seines Wortes, um etwas zu erschaffen, etwas zu verändern, zu heilen, zu befreien… Da machen die Machthaber dieser Welt das Gegenteil. Mit ihrem Machtwort vernichten sie andere Menschen und Länder. Wir sollten uns aber gegen ihre Worte im Gebet ausrüsten lassen, damit wir nicht nur geschützt bleiben, sondern das Böse mit dem Wort Gottes bekämpfen können.
Gott gab uns Sein Macht-Wort! Das heißt, dass Er uns Seine Vollmacht über die Mächte der Finsternis gab, die wir durch den Glauben bekämpfen und besiegen können.

 

ent-schuldig-t
Apr 18

Ent-schuldig-t

By Viktor | Vergebung

Jesus Christus hat unsere Schuld auf sich geladen und musste wegen der betrafft werden. Also, unser Gott ist auch ein straffender Gott. Er bestrafft die Sünde. Dank Jesus Christus brauchen wir diese Strafe nicht mehr zu befürchten, weil Er sie bereits getragen hat. Wer Jesus aber nicht kennt und Seine Vergebung nicht angenommen hat, braucht sich nicht zu wundern, wenn sein sündiges Leben ihm nur Schwierigkeiten bereitet. Als Kinder Gottes stehen wir unter der Gnade, die wir durch Jesu Opfer am Kreuz vom Vater im Himmel erhalten. Er sieht ins uns nicht mehr die Sünder, sondern Seine Kinder, obwohl wir immer noch im sündigen Fleisch gefangen sind und uns von ihm immer wieder leicht verführen lassen. Wir dürfen aber nach jedem Fall wieder aufstehen und Jesus um Vergebung bitten. Natürlich sollte man Gott dabei nicht versuchen, so nach dem Motto: „Ach ich sündige jetzt mal, dann kann ich hinterher gleich um Vergebung bitten und alles wird wieder im Butter sein.“ Das ist Schwachsinn, denn Sünde in unserem Leben bringt negativen Folgen mit sich. Das ist aber keine Strafe Gottes, sondern Wirken des Teufels, dem wir durch die Sünde den Raum in unserem Leben öffnen. Und er ist ein Zerstörer!
Jesus will uns zum heiligen Leben führen und gab uns den Heiligen Geist, der uns dabei helfen soll. Er ist unser inneres Warnsystem, dass uns vor der falschen Entscheidung warnt und uns den Frieden schenkt, wenn wir die richtige Entscheidung treffen. Er hilft uns, frei von unseren bösen Gewohnheiten zu werden. Das habe ich ganz deutlich mit dem Fluchen erlebt. Denn bevor ich Jesus kennen gelernt habe, gehörte Fluchen zu meiner Sprache dazu, aber danach kamen die Fluchworte nicht mehr aus meinem Mund heraus, weil der Geist Gottes mich davon befreit hat.
Jetzt ist die Zeit, in der wir uns auf die Widerkunft unseres Herrn vorbereiten sollten. Da sollten wir uns reinigen und mit Seinem Öl erfüllen lassen, damit wir nicht wie die törichten Jungfrauen sind, die des Bräutigams Ankunft verpasst haben.

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