Vater Gott oder Vater Staat?
Okt 03

Vater Gott oder Vater Staat?

By Viktor | Gottes Wille , Sicherheit , Welt und Politik

Als die Corona-Zeit vor zwei Jahren ausgebrochen war und der Staat alle möglichen „Schutzmaßnahmen“ angeordnet hat, wurde das Christentum in Zwei Teile gespalten: Ein Teil wollte dem Vater Staat gehorchen und deswegen auch die Versammlungen aufgehoben hat, ein zweiter Teil hielt diese Maßnahmen für übertrieben und wollte auf die Versammlungen nicht verzichten. Wer hat Recht?
Nun, es wurde oft die Bibelstelle zitiert, in der es heißt: Jedermann ordne sich den Obrigkeiten unter, die über ihn gesetzt sind; denn es gibt keine Obrigkeit, die nicht von Gott wäre; die bestehenden Obrigkeiten aber sind von Gott eingesetzt. Wer sich also gegen die Obrigkeit auflehnt, der widersetzt sich der Ordnung Gottes; die sich aber widersetzen, ziehen sich selbst die Verurteilung zu.
Doch dieser Vers wird einfach aus dem Kontext gerissen und als die Regel propagiert. Denn weiter heißt es:
Denn die Herrscher sind nicht wegen guter Werke zu fürchten, sondern wegen böser. Wenn du dich also vor der Obrigkeit nicht fürchten willst, so tue das Gute, dann wirst du Lob von ihr empfangen! Denn sie ist Gottes Dienerin, zu deinem Besten. Tust du aber Böses, so fürchte dich! Denn sie trägt das Schwert nicht umsonst; Gottes Dienerin ist sie, eine Rächerin zum Zorngericht an dem, der das Böse tut.
Logischerweise, wenn diese „Dienerin“ Staat mich bestrafen will, wenn ich Gutes (Gott anbeten, für Kranke beten, das Wort Gottes hören…) tue, dann muss ich mich ihr nicht unterordnen.
Als Petrus von so einer „Dienerin“ verboten wurde, das Evangelium zu predigen, war er auch nicht gehorsam und hat sein Maul gehalten. Er hat umso mehr das Evangelium verkündigt.
Wenn der Vater Staat nicht vom Geist Gottes, sondern vom Zeitgeist und antichristlichen Ideologien getrieben wird, muss ich mich ihm nicht unterordnen. Ich muss dem Vater Gott mehr gehorchen als dem Vater Staat. Paulus landete oft im Gefängnis, weil er gegen allen Anordnungen verstoßen hat, die ihm nicht erlaubten, Jesus zu verkündigen. Denk darüber nach.

ich habe Lust
Sep 26

Aber, ich habe Lust auf…

By Viktor | Sünde

Ach, wir Menschen sind so LUSTig. Wir lassen uns von Lust und Laune so gern treiben, dass der Verführer ganz leicht hat, uns zur Sünde zu verführen. Wir suchen nach Befriedigung für unser Fleisch, vernachlässigen dabei aber unseren Geist. Wie dumm ist das denn? Wenn die Werbung eine leckere Pizza von Wagner zeigt, dann rennen wir ins Geschäft oder zum Pizzabäcker, um uns eine Pizza zu besorgen, weil bei uns eine Lust darauf entflammt wurde.
Ich bin, Gott sei Dank, in Zeiten aufgewachsen, in denen die Supermärkte nicht mit allem Möglichen Zeug gefüllt waren, was in vielen Farben verführerisch glänzt und sich schon lecker anfüllt, obwohl man es noch nicht gekostet hat. Es waren noch Zeiten, in denen man für die meisten Handlungen den Verstand benutzen musste, ohne nach Lust und Laune zu entscheiden. Aber solche Zeiten kehren jetzt langsam zurück und wir müssten gerüstet sein. Wir müssen Gott mehr um Weisheit bitten, damit wir kluge Entscheidungen treffen können und unsere Lust nur am Herrn haben. Fleischliches Leben sollte immer mehr in den Hintergrund geraten. Wir müssen uns mehr auf Gott und Sein Wort besinnen und uns von Ihm gebrauchen lassen. Durch die Inflation können wir jetzt nicht mehr so viel Zeug einkaufen, aber das bewegt uns, Dinge mit Verstand einzukaufen und nicht nach Lust.
Die Lust wird in der Welt pervertiert als Liebe propagiert. So dass auch sexuelle Ausschweifungen toleriert und als liebenswert dargestellt werden. Die Ehen gehen kaputt, weil die Lust viele zum Ehebruch bewegt. Das ist keine gute Entwicklung und wir als Kinder Gottes sollten da nicht dabei sein. Wir schaffen es, unsere Gelüste zu zügeln, wenn wir uns vom Geist Gottes und Seiner Weisheit leiten lassen. Wir sollten unseren Geist täglich trainieren und stärken, damit Gottes Wille für uns immer die höchste Priorität haben kann. Dann schafft unser Fleisch uns nicht zur Bequemlichkeit oder sündigen Gelüsten zu verführen.

(un)sichere Lage
Sep 19

(Un)sichere Lage

By Viktor | Not/Leiden , Ruhe/Frieden , Sicherheit

Wenn ein Baby diese Welt erblickt fühlt es sich gleich unsicher, weil es die gewohnte Umgebung verlassen muss. Nur der liebevolle und fürsorglicher Umgang der Hebamme und der Eltern lassen das Baby sich wieder sicher fühlen. So ähnlich ging’s mir auch als ich vor 29 Jahren meine Heimat verlassen musste, um in ein fremdes Land zu ziehen. Zum Glück war ich bereits ein Kind Gottes und fand hier eine gute Gemeinde, die mich liebevoll aufgenommen hat und in der ich auch die Sprache gelernt habe. Doch das war nicht ein einziges Mal, dass ich meine gewohnte Umgebung verlassen musste und mich immer wieder an anderen Orten zurechtfinden musste. Das war aber nicht so schlimm, weil ich Gott mit der Zeit mehr vertraute und Er gab mir dieses Sicherheitsgefühl, auch wenn meine Lage oft total unsicher war.
Wenn man die Nachrichten sieht oder hört, scheint die Welt immer unsicherer Ort zu sein. Was auch so ist. Der Fürst dieser Welt ist ein Lügner, Mörder und Zerstörer. So braucht man sich eigentlich gar nicht zu wundern, dass so viel Elend in dieser Welt passiert.
Nun, das Wort Gottes sagt ja, dass wir nicht von dieser Welt sind! Körperlich sind wir zwar noch hier, aber unser Geist ist nicht von dieser Welt. Gott schenkte uns einen neuen Geist, einen Geist des Friedens. Aber Er holte uns noch nicht allesamt in den Himmel. Warum? Weil der Geist Gottes durch uns in die Herzen anderer Menschen fließen soll. Wir sind Kanal Seiner Liebe und Seiner göttlichen Hoffnung. Wir können den verwirrten und beängstigten Menschen den richtigen Weg zeigen und ihnen die lebendige Hoffnung vermitteln. Dafür sind wir doch da!
Unsere Lage ist sicher, auch wenn die Umstände um uns herum total unsicher sind. Denn, egal was noch passieren wird, bei unserem Vater sind wir mehr als sicher. Das kann ich aus persönlicher Erfahrung nur bestätigen.

streng gläubig
Sep 12

Streng gläubig?

By Viktor | Glaube , Religion

Vor vielen Jahren habe ich in meiner damaligen Gemeinde gehört, wie man über manche Geschwister gesagt hat: „Der ist streng gläubig!“ Doch, wenn ich diese Geschwister kennen gelernt habe, sah ich nichts, was sie durch ihren sog. strengen Glauben bewegt haben. Es waren keine Früchte da! Ja, sie besuchten regelmäßig Gottesdienste und haben drei Mal am Tag die Bibel gelesen und gebetet, aber das alles geschah eher aus einer Tradition als aus einer enger Beziehung zu Gott.
Es hat keinen Wert, wenn ich mich mit frommen Dingen beschäftige, aber Gott in meinem Herzen und in meinem Leben nicht wirken lasse. Ich kann noch so heiliges Gesicht im Gottesdienst machen, für Gott spielt das keine Rolle. In einer Kirche musste ich meinen Bart abrasieren, um zu den „Frommen“ der Gemeinde zu gehören. Das war mir zu viel, weil es ihnen mehr um äußere Dinge ging als um die Beziehung zu Gott.
Durch den Glauben an Jesus Christus werden wir gerecht gesprochen. Punkt! Wir müssen unsere Gerechtigkeit nicht mehr mir religiösen Handlungen verdienen. Wenn Jesus Christus in unserem Leben eine wichtige Rolle als unser Retter, Herr und Freund spielt, dann dürfen wir so leben wie es Ihm gefällt, ohne uns zu verstellen. Ja, wir werden uns von anderen unterscheiden und manche würden uns schief angucken, aber das sollte uns wenig stören. Jesus Christus ist das Leben und wenn Er in mir ist, dann soll Sein Leben und keine tote Religion durch mich fließen. Ganz einfach!
Ich bin zwar nicht streng gläubig, aber ich habe einen Glauben, der Gott dazu bewegt, Seine Verheißungen in meinem Leben zu erfüllen. Vor Jesus brauche ich mich nicht religiös zu kleiden oder zu verstellen, weil Er mein Herz ganz genau kennt. Er will, dass ich im Glauben lebe und nicht als religiöser Spinner existiere. Er setzt mich nie unter Druck, sondern führt mich ganz sanft und liebevoll zu wichtigen Erkenntnissen, die mir helfen Seinen Willen zu tun.

anders
Aug 29

Anders als erwartet

By Viktor | Gottes Wille

Unser Leben auf dieser Erde ist immer voll mit Überraschungen. Wir erwarten etwas, schmieden Pläne, träumen Träume und dann… kommt doch alles nicht so, wie man erwartet hat. Dir ist das bestimmt bekannt. Oder?
Nun, als Kind Gottes habe ich den Vorteil, dass Gott mir Sein Vorhaben mit mir offenbaren und mich darauf vorbereiten kann, so dass ich auch die richtige Erwartung haben darf und kein Träumer bin, der sich mit eigenen Wünschen tröstet.  Aber selbst, wenn Gott mir Seine Pläne mit mir offenbart, bleibt ihre Ausführung Seinerseits oft geheim und ich darf von Ihm überrascht sein. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir versichern, dass Seine Überraschungen immer gut sind. Darum lehrte Jesus uns zu beten: „Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden…“. Denn wenn wir nach dem Willen Gottes leben wollen und die Schritte im Leben tun, die Er von uns erwartet, dann werden wir niemals von Ihm und Seinem Handeln in unserem Leben enttäuscht. Wenn wir uns aber auf unseren Willen fokussieren und von Gott verlangen, dass Er unsere Wünsche erfüllt, dann kann es schon passieren, dass Er gegen unseren Willen handelt. Das tut Er aber nicht, um uns zu beleidigen oder zu enttäuschen, sondern weil Er viel besser weiß, was gut für uns ist. So hat Er bei manchen Leuten die romantische Reise durch widrigen Umstände verhindert, weil der Flieger, den sie fliegen sollten, abgestürzt ist. Sie waren andererseits traurig, dass sie nicht fliegen konnten, aber andererseits waren sie froh, dass sie am Leben geblieben sind.
Wenn wir im Vertrauen zu Gott leben, dann erscheinen uns viele Hindernisse des Lebens nicht immer als etwas Böses, weil wir wissen, dass alle Dinge uns zum Besten dienen. Hätte ich z.B. früher keine Epilepsie, dann hätte ich Gottes übernatürlichen Schutz nicht gebraucht und nicht erfahren oder ich wäre Alkoholiker geworden, weil es mir nicht verboten wäre, Alkohol zu trinken.
Egal, was und wie es kommt, vertraue Gott und finde heraus, was Gott dadurch in Deinem Leben tut.

Aug 22

Was Gott verspricht, erfüllt Er

By Viktor | Glaube , Gottes Wirken

Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen! Es hat zwar oft gedauert, bis Gott einige Seiner Verheißungen erfüllt hat, aber Er hat es getan. So ist heute 10 Jahre auf die Erfüllung Seines Versprechen zu warten, für mich kein Problem mehr. Ich werde zwar älter, aber Gott kommt nie zuspät.
Als ehemaliger Epileptiker bekomme ich immer wieder Nachrichten von Leuten, die unter dieser schrecklichen Krankheit leiden. Ich kann sie zwar mit meinem Zeugnis ermutigen, an die Heilung solange zu glauben, bis sie kommt, aber glauben und dranbleiben müssen sie schon selbst. Neulich hat mir einer geschrieben, dass er sich nicht wagt, an Gott zu weden, weil seine Epilepsie eine dämonische Krankheit sei. Diese Lüge hat ihm der Teufel erzählt, um ihn davon abzuhalten, die verheißene Heilung Gottes zu empfangen. Er sät oft Zweifel in unser Herz, was Gott oft auch hindert, Seine Verheißung in unserem Leben zu erfüllen.
Was hält Gott noch vom Handeln ab? Richtig! Unsere Sünde! Wenn wir in der Sünde leben und sie nicht loslassen wollen, dann brauchen wir uns nicht zu wundern, dass Gott auf sich warten lässt. Denn Gott ist Gantleman und Er zwingt uns nichts auf. Entweder wir leben in der Gemeinschaft mit Ihm oder wir leben in der Sünde und hindern Ihn damit, in unserem Leben zu wirken.
Wenn ich von manchen Leute höre, dass sie von Gott enttäuscht sind, dann sehe ich sofort, dass sie Ihn gar nicht richtig kennen. Ich kann von einer fremden Person auch enttäuscht werden, die meinen Erwartungen nicht entspricht. Aber Gott enttäuscht Seine geliebten Kinder nie! Die Enttäuschung kommt nur, weil man Ihn verlässt und sich mit anderen Dinge vergnügt.
Gott ist nicht unser Hoffnarr, der alle unsere Wünsche erfüllt und uns unterhält, aber Er ist ein Vater, der uns liebt und für uns sorgen möchten. Es liegt allein an uns, ob wir Ihn für uns sorgen lassen oder stolz unsere Probleme selbst in Griff bekommen wollen.

was ich sage
Aug 15

Ich glaube, was ich sage

By Viktor | Glaube

Vor einiger Zeit hatte ich einen Telefonat mit einer Schwester, die Ermutigung gebraucht hat, weil sie keine Kraft mehr hatte, ihr Leid und Mangel zu ertragen. Obwohl sie vor 5 Jahren ihr Leben Gott anvertraut hat, war ihr Leben von Schulden, Betrug und anderen unschönen Dingen geprägt. Sie fragte mich, warum Gott es in ihrem Leben zulässt. Im Verlauf des Gesprächs konnte ich die Ursache dafür deutlich erkennen: Ihr Mund war voll mit Klagen und Jammern! Sie wiederholte immer wieder die Lügen des Teufels: „Ich bin doch als eine Frau für Gott nicht zu gebrauchen!“, „Gott hat mich verlassen!“, „Ich habe ganz wenig zum Leben!“ und viele andere. Da musste ich sie stoppen und erstmal überzeugen, dass sie 1. den Lügen des Teufels keinen Glauben schenken sollte, 2. über Gottes Verheißungen für sie statt über die Umstände reden sollte, 3. Gott für alles Danken sollte, auch für Dinge, die sie noch nicht sehen kann oder die unmöglich zu sein scheinen.
Selbst wenn sie an Gott glaubt, kann Er in ihrem Leben nichts verändern, wenn aus ihrem Mund nur Klagen und Gejammer kommt. Das passt nicht zusammen!
Als ich im Wort Gottes zum ersten Mal gelesen habe „Durch Seine Wunden sind wir geheilt!“, habe ich angefangen daran zu glauben und diese Verheißung auch zu bekennen, denn ich wollte frei von Epilepsie wereden. Ich habe nicht proklamiert „Ich werde irgendwann von Jesus geheilt“, sondern „Ich bin geheilt durch Seine Wunden!“. Das hat zwar den Umständen eher widersprochen und für manche Menschen als absolutes Schwachsinn geklungen, aber so ist eben der Glaube. Man glaubt an Dinge, die man nicht sieht, als wären sie schon da. Und Gott hat für uns bereits viele Lösungen unserer Probleme, die wir im Glauben von Ihm empfangen dürfen. Da müssen wir auf unsere Zunge aufpassen, dass Gott nicht engegenwirkt. Jesus hat mich nach 10 Jahren Glauben und Bekennen geheilt. Er hätte das aber nicht tun können, wenn ich mich die ganze Zeit nur über meine Krankheit beschwert und Ihm vorgeworfen hätte, dass Er mich nicht hört, weil aus dem Mund eben das rauskommt, was man glaubt.

Leben mit Vision
Aug 08

Leben mit Vision

By Viktor | Träume/Visionen

Vor einigen Jahren las ich ein Buch von Rick Warren „Leben mit Vision“, das mich ermutigt hat, mich mit dem Thema „Vision“ für mein eigenes Leben zu beschäftigen. Das scheint auch gerade jetzt ein wichtiges Thema zu sein, was Du sicher an meinen früheren Beiträgen gemerkt hast.
Wofür brauche ich überhaupt eine Vision?
Nun, wenn ich mein Leben einfach ohne einen Ziel und einfach von einem Tag auf den anderen leben will, dann brauche ich auch keine Vision. Wenn ich aber auf dem Herzen habe, Gott zu dienen und für Ihn zu leben, dann ist eine Vision nötig.
In meinem Leben gab’s mehrere Visionen. Einige von ihnen haben sich bereits erfüllt, aber einige verfolge ich immer noch. Eine Vision ist nicht mit Prophetie zu vergleichen, denn sie ist keine konkrete Voraussage der Ereignissen im Leben, sondern eine bestimmte Zielverfolgung. Oft beginnt eine Vision mit einer Idee und Gott bestätigt diese durch prophetische Reden, Träume und Eindrücke. So braucht es manchmal eine gewisse Zeit, bis die Vision komplett ist. Damit unsere Vision sich erfüllt, müssen wir oft lange warten und die ganze Zeit im Glauben ausharren, denn Gott weiß genau, wann und unter welchen Umständen unsere Vision zur Erfüllung kommen soll.
Bist Du ein Visionär? Oder lebst Du Dein Leben nach dem Motto: „Ach, es geschieht eh was Gott will!“? Gott will aber Dich in Seinem Reich auf ganz spezielle Art und Weise gebrauchen. Er braucht keine Durchschnitts-Christen, die nur fromm aussehen. Er braucht Diener mit Vision. Das sind aber keine Träumer, die nichts tun und nur auf Wunder warten, sondern kreative Menschen, die alles tun, um Gottes Willen zu erfüllen. Ein Visionär kennt keine Bequemlichkeit und wird oft vom Feind angegriffen. Dafür erlebt er aber viel mit Gott, der mächtig in seinem Leben wirkt.
Ein Visionär gibt niemals auf, auch wenn die Umstände versuchen, ihn dazu zu bringen. Er bleibt in seinem Glauben unerschütterlich und verlässt sich felsenfest auf Gott und Seine Führung.

Aug 01

Träum weiter

By Viktor | Träume/Visionen

Kennst Du das, wenn Du jemandem über Deine Ideen erzählst und als Antwort „Träum weiter!“ zu hören bekommst. Ich kenne das sehr gut, denn ich wurde schon oft belächelt oder nicht ernst genommen, wenn ich meine verrückten Ideen auf den Tisch legte. Die meisten glaubten einfach nicht, dass es mir gelingen wird, diese Ideen umzusetzen und haben mich deswegen verspottet. Sollte ich deswegen aufhören u träumen? Auf gar keinen Fall! Meine Träume scheinen mir zwar oft unerreichbar zu sein, aber weil die meisten von Ihnen direkt von Gott kamen, kann ich mich darauf verlassen, dass Er mir hilft, meine Ideen zu realisieren.
Wenn mein größter Traum ist, Gott in vollzeit zu dienen, dann wird Er schon dafür sorgen, dass dieser Traum in Erfüllung geht. Das heißt aber nicht, dass ich untätig sitzen und abwarten muss, bis Gott alles zur Erfüllung bringt. Nein, ich sollte jetzt schon meinen Teil dazu beitragen, auch wenn es oft nur Beten ist.
Menschen sehen unsere nicht so rosige Umstände an und erlauben sich, zu urteilen, wie es mit unseren Träumen auszusehen hat. Viele großartige Menschen, die oft ganz Verrückte Ideen haben, wurden wegen ihrer Träume bespuckt und verhöhnt, aber sie hatten einen festen Glauben, dass ihre Träume sich eines Tages erfüllen werden. Ohne Glauben kann uns niemals gelingen, irgendwelche Ideen oder Visionen zu realisieren. Wir dürften uns von keinem Mensch verunsichern lassen, auch wenn es die liebste Mama ist. Wenn wir Gottes Plan für unser Leben erfahren, dann brauchen wir uns keine andere Pläne zu schmieden, auch wenn sie so großartig sind. Aber wenn Gott für uns einen Plan hat, dann gibt Er meistens dafür auch Träume und Visionen. Glaubst Du das? Dann würde ich Dir sagen: „Träum weiter!“ Dabei will ich Dich wirklich ermutigen, zu träumen. Gott erfüllt alles, was Er uns versprochen hat. Und wenn unsere Träume und Visionen auf Seinen Verheißungen basieren, dann dürfen wir im Glauben und Geduld ausharren, bis die Erfüllung kommt.

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