Ein Leben ohne Sinn oder ein TRAUMhaftes Leben?

13. März 2020

Vor einigen Tagen habe ich mit einer Schwester telefoniert, die immer wieder am Telefon sagte, dass ihr Leben so sinnlos und sie das am liebsten beenden würde. Darauf habe ich ihr gesagt, dass es eine teuflische Lüge ist und der Teufel will sie glauben lassen, dass ihr Leben sinnlos sei. Gott ist aber einer anderen Meinung. Er hat uns erschaffen und Er gibt unserem Leben Sinn. Er gibt uns auch Träume und Visionen, die wir niemals wegwerfen sollten. Ja, es gibt Phasen im Leben, in denen man denkt, dass Gott sich irgendwo versteckt hat und uns überhaupt nicht mehr hört. Das ist aber nie der Fall. Gott ist immer da, auch wenn wir es manchmal nicht merken. Manchmal bekommen wir ein prophetisches Wort oder ein Bild, mit dem wir jahrelang nichts anfangen können. Aber wenn die richtige Zeit kommt, dann kommt auch die Erfüllung dieses Wortes oder Bildes.

So hatte ich z.B. im Jahr 2000 bei der Jugendkonferenz in Potsdam ein Bild über viele kleine Blümchen, die bei mir zum großen Strauß wurden, bekommen. Damit konnte ich überhaupt nichts anfangen, mir kam keine Idee was das zu bedeuten hätte. Als mir aber 11 Jahre später eine Idee, eine christliche Blogger Community zu gründen, in den Sinn kam und ich nach ihrer Gründung feststellen musste, dass das Datum des Bildes und der Tag, an dem die Idee kam, identisch waren. Dann habe ich verstanden, was Gott vor 11 Jahren mit den Blümchen meinte. Auch wenn die Community seit einiger Zeit nicht mehr aktiv ist, weil mir Zeit und Geld fehlt, um sie wieder zu betreiben, gebe ich diesen Traum nicht auf und Gott wird mir dabei helfen, eine Plattform aufzubauen, von der christliche Blogger und die, die es werden wollen, profitieren können.
Wenn mir jemand vor 25 Jahren gesagt hätte, dass ich irgendwann Blogger, der auch in deutscher Sprache schreibt, dann hätte ich ihn für verrückt erklärt. Aber Gott hat mich dazu fähig gemacht und heute lesen viele Menschen meine Andachten und andere Blogbeiträge, und ich sehe das als meinen Dienst an, der meinem Leben einen großen Sinn gibt.

Lass Dich vom Teufel nicht belügen, dass Dein Leben keinen Sinn macht oder dass Du keine Träume und Visionen haben darfst. Frage Gott, was Er mit Dir vorhat und bitte Ihn Dich zu einer Vision zu führen, die auch Seinem Willen entspricht. Dass nicht alles gleich klappen wird, sollte kein Problem für Dich sein, denn Gott hat seinen Zeitpunkt für die Erfüllung Seiner Worte. Auf dem Weg zu Deinen Träumen wirst Du sicher auch viele Enttäuschungen und Schwierigkeiten erleben. Das war bei mir genauso. Aber eins darfst Du niemals machen: Aufgeben!

Der Herr ist mein Versorger

22. November 2019

Ich bin in der ehemaligen Sowjetunion geboren und aufgewachsen, wo wir nicht im Saus und Braus gelebt haben, aber richtig arm waren wir irgendwie auch nicht. Das hatten wir nicht nur unserer kleinen Landwirtschaft, sondern auch meinem Vater zu verdanken, der uns immer gut versorgt hat. Mit 40 Jahren ist er aber verstorben, als ich bereits 2 Jahre gläubig war. Wir sind dann zwei Monate nach dem Tod meines Vaters nach Deutschland umgesiedelt, wo wir dann die erste Zeit Sozialhilfe bekamen. Das war aber nicht besonders viel, deswegen habe ich zum ersten Mal Gott um Seine Hilfe gebeten. Ich habe Ihm im Gebet gesagt, dass Er doch mein Versorger ist und es nicht zulassen würde, mich Mangel leiden zu lassen. Nach diesem Gebet bekam ich 6 Monate lang 100 DM – Scheine, eingewickelt in Alufolie, in einem Briefumschlag ohne Absender auf meinen Namen bekommen. Das war genau die Zeit, in der wir das Geld nötig hatten und Gott hat mir damit gezeigt, dass Er mein Versorger ist. Danach fiel es mir leichter, mir keine Sorgen um meine Finanzen oder meine Existenz zu machen. Diese Erfahrung bewirkte in mir das Vertrauen zu Gott als meinem Versorger. Und so habe ich im Laufe der vielen Jahren immer wieder erlebt, wie Gott mich mit allem versorgt, was ich brauche.

Letztes Jahr hat Er mir nochmal deutlich gezeigt, dass Er mich nicht nur versorgen, sondern auch vorsorgen kann. So bekam ich im September eine Mail von einem Bruder aus der Schweiz, der meine Andachten liest, in der er mir geschrieben hat, dass er mir einen Betrag überweisen will, der 1. für Kinderkleidung, 2. für ein Geschenk für meine Frau und 3. fürs Autoreparatur sein sollte. Ich habe dann überlegt: „Ok, meine Kinder bräuchten tatsächlich neue Kleidung und meine Frau hätte bald Geburtstag, aber was ist mir meinem Auto los?“ Da ich zu der Zeit gerade in Darmstadt war, wo ich mit meinem Auto gut hingekommen bin und keine Mängel festgestellt habe, konnte ich mir noch nicht vorstellen, was da repariert werden soll. Als ich aber zuhause fast angekommen bin, hörte ich komische Geräusche beim Bremsen und musste das Auto zur Werkstatt bringen, um kaputte Bremsbelege zu ersetzen. Und als ich die Reparatur bezahlen musste, war das Geld dafür schon da. Und wie soll ich mir da noch Sorgen machen?

Gott ist mein Versorger, mein Vorsorger und mein Fürsorger. Seine Hilfe kommt niemals zu spät. Auf ihn kann ich mich als Sein Kind 100%ig verlassen und in diesem Vertrauen absolut frei von Ängsten und Sorgen leben.